Akku, Hardware, Fotografie
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Akku und Hardware
Im Inneren des Poco F7 arbeitet der Snapdragon 8s Gen 4. Es ist ein Achtkern-Prozessor im 4-nm-Verfahren. Unterstützt wird er von 12 Gigabyte RAM sowie wahlweise 256 oder 512 Gigabyte internem UFS-4.1-Speicher. Eine Speichererweiterung via MicroSD ist hier allerdings nicht vorgesehen. Durch die schon recht hohe Kapazität dürfte das aber kaum ein Problem sein. Wir haben das Poco F7 mehrere Tage im Alltag getestet. Es überzeugte uns durchgehend mit einer flüssigen Performance. Surfen, Multitasking, Spielen - das System des Smartphones reagierte stets verzögerungsfrei. Die Ladezeiten sind kurz und selbst grafikintensive Titel laufen stabil.
Einen echten Trumpf spielt das Poco F7 bei der Akkulaufzeit aus. Es ist ein fest verbauter 6.500-mAh-Akku, der sogar bei aktiver Nutzung zwei Tage hält. Vor allem der geringe Verbrauch im Standby-Modus ist uns äußerst positiv aufgefallen.
Geladen wird das Gerät über USB-C mit bis zu 90 Watt. Ein vollständiger Ladevorgang dauert rund 50 Minuten. Allerdings lassen sich schon innerhalb von 15 Minuten rund 45 Prozent Akkuladung erreichen. Kabelloses Laden wird dagegen nicht unterstützt, aber hier muss man auch immer an den niedrigen Preis denken. Dafür bietet das Gerät Reverse Charging mit 22,5 Watt, zum Beispiel für Wearables oder Kopfhörer per Kabel. Der Fingerabdrucksensor sitzt unter dem Display und funktioniert zuverlässig, ebenso wie die Gesichtserkennung via Frontkamera. Der Vibrationsmotor liefert ein dezentes, aber spürbares Feedback.
Fotografie
Das Poco F7 setzt auf eine Dual-Kamera-Kombination mit einem 50-Megapixel-Hauptsensor (Sony IMX882) und einer 8-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera. Unterstützt wird die Hauptkamera durch eine f/1.5-Blende und optische Bildstabilisierung (OIS). Schon vor unserem Test war klar, dass sich das vor allem bei schwierigen Lichtverhältnissen auszahlen dürfte. Für Selfies steht ein 20-Megapixel-Sensor (Omnivision) zur Verfügung.
Hauptkamera:
Bei unserem Test lieferte die Hauptkamera sehr überzeugende Resultate. Bei Tageslicht entstehen detailreiche, farblich ausgewogene Aufnahmen mit einer ziemlich soliden Dynamik. Die Farben wirken leicht gesättigt, bleiben aber natürlich. Ein Bildrauschen ist ebenfalls kaum ein Thema.
Xiaomi Poco F7: geschossene Fotos
In der Praxis empfiehlt es sich aber, bei der Motivwahl manuell den Fokuspunkt zu setzen. Ohne dieses Antippen kann es passieren, dass der Fokus leicht daneben liegt. Das macht sich dann beim späteren Hineinzoomen bemerkbar, sodass wir in unserem Foto-Test erst später zu soliden Ergebnissen kamen. Wer das berücksichtigt, erhält aber definitiv gestochen scharfe Bilder. Sogar Objekte in Bewegung packt die Kamera zum Teil. In dunkleren Umgebungen spielt der große Sensor seine Stärken aus. Mit ausreichend Restlicht gelingen auch ohne Nachtmodus überraschend brauchbare Aufnahmen. Leichte Schwächen zeigen sich dagegen aber bei starkem Kunstlicht. Hier tendieren die Bilder zu einem warmen Gelbstich. Insgesamt sind aber sowohl die Kontraste als auch die Farbwiedergabe überzeugend.
Ultraweitwinkelkamera:
Die Ultraweitwinkelkamera kann im direkten Vergleich nicht so ganz mithalten. Auf dem Smartphone-Display wirken die Ergebnisse erst ziemlich in Ordnung. Auf größeren Bildschirmen fällt aber dann der deutliche Detailverlust auf. Gerade bei schlechterem Licht nimmt die Schärfe weiter ab und das Bildrauschen steigt. Für Schnappschüsse im Hellen ist sie aber immer noch vollkommen ausreichend.
Xiaomi Poco F7: weitere geschossene Fotos
Frontkamera:
Die Frontkamera macht unter kontrollierten Lichtbedingungen ordentliche Selfies. Bei schwacher Beleuchtung kommt aber auch sie an ihre Grenzen. In Innenräumen fällt die Auflösung sichtbar ab, wobei der HDR-Modus immerhin noch Lichtverhältnisse ausgleicht.
Quelle: PCGH-Ratgeber
Auch die Frontkamera leistet ganz gute Dienste, sogar bei schlechteren Lichtverhältnissen. Unser Tester-Labrador Dexter findet sein Selfie zumindest ganz gut.
Video:
Videoaufnahmen sind in bis zu 4K bei 60 Bildern pro Sekunde möglich. Gerade in dieser Preisklasse sind das wirklich gute Werte. Die Bildstabilisierung arbeitet zuverlässig, jedoch wird unser positiver Eindruck durch ein bekanntes Problem getrübt: das Fokus-Pumpen. In Bewegung springt der Fokus sichtbar hin und her. Außerdem verändert sich die Farbdarstellung beim Zoom im Video. Die Ultraweitwinkelkamera erlaubt Videos nur in Full HD mit 30 Fps. Die Frontkamera unterstützt dagegen immerhin 60 Fps in Full HD.

Aber ich traue den Chinesen nicht so recht.
(Und bitte nicht wieder argumentieren, dass ich auch Produkte oder Komponenten nutze, welche aus China kommen.
Der Artikel ist aber von Maria:
Da muss irgendwo ein Fehler unterlaufen sein....
Ich greife dann doch lieber auf die Tests von China-Gadgets zurück.
Schon wegen der Masse der getesteten Handys.