Amazon Prime: Drohende Sammelklage könnte richtig teuer werden
Amazon sieht sich wegen ihrer Bezahlschranke im bereits kostenpflichtigen Abo-Service Prime Video mit einer juristischen Auseinandersetzung konfrontiert. Neuen Berichten zur Folge, könnte diese das Unternehmen einiges kosten.
Wie berichtet, wurde von der Verbraucherzentrale Sachsen gegen Amazon eine Sammelklage eingereicht. Diese soll für Kunden des Streaming-Dienstes Prime Video einen Schadensersatz erwirken. Hintergrund ist eine neu eingeführte Zusatzgebühr von 2,99 Euro im Monat, die als Paywall für Funktionen wie Werbefreiheit, Dolby Atmos und Dolby Vision fungiert, obwohl das Abonnement ohnehin bereits kostenpflichtig ist. Da die Leistungen des Abos einseitig von dem Unternehmen vorgenommen wurden, liegt laut der Verbraucherzentrale ein Vertragsbruch vor.
Amazon könnte bis zu 610 Millionen Euro im Jahr zahlen müssen
Jetzt gibt es eine Wasserstandsmeldung zu dem Fall. Bisher haben sich 18.534 Menschen als Mitkläger registriert. Sollte es dabei bleiben, dürften die Verantwortlichen bei Amazon nur müde lächeln, selbst wenn sie vor Gericht verlieren sollten. Aber: Laut der Verbraucherzentrale könnten sich rund 17 Millionen Prime-Abonnenten an dem Verfahren beteiligen. Wäre das der Fall, und würde Amazon verurteilt werden, könnten Schadensersatzzahlungen von 610 Millionen Euro anfallen - und das pro Jahr. Eine solche Summe würde selbst einem riesigen Unternehmen wehtun.
Davon sind wir aber, wie gesagt, noch weit entfernt. Allerdings können sich Kunden von Prime Video noch eine ganze Weile beim Bundesamt für Justiz für den Fall anmelden. Laut dem Portal Golem "noch bis zu drei Wochen nach Schluss der letzten mündlichen Verhandlung in der ersten Instanz". Voraussetzung ist lediglich, dass vor dem 5. Februar 2024 ein Abonnement bei Amazon Prime abgeschlossen wurde. Dieses muss weder Bestand haben, noch muss die Zusatzoption genutzt worden sein. Bei einer möglichen Rückerstattung von 2,99 Euro im Monat, winken 35,88 pro Jahr und Nutzer.

Aber es wäre zumindest mal ein Erfolg wenn Amazon wegen genau dieser "Maßnahmen" die mit der Preiserhöhung durchgeführt worden sind verurteilt werden würde, denn Folgeurteile und Schadenersatzzahlungen könnten dann wirklich unangenehm teuer werden.
Kenne zwar den neuen DMA nicht wirklich gut, aber sowas dürfte darin ebenfalls geregelt sein?
VG,
Das ist aber ein richtig krasses "könnte" bevor es für Amazon teuer wird.
RoboCop Rouge City KÖNNTE auch das meistgespielte Spiel auf Steam werden wenn es statt 4971 Spieler alltime peak halt 3,257 Mio hat.
Wasn des für ein "könnte". Das ist fernab jeder Realität
p.s. bei der Recherche zu einem Game dessen Verhältnis zum PUBG Alltime Peak vergleichbar ist, bin ich auf das hier gestoßen...
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RoboCop scheint echt niemanden interessiert zu haben, wenn selbst so ein schmuddel spiel mehr spieler fesseln konnte...