Aliens Colonial Marines: Wir durften nicht selbst spielen - Eindrücke der Präsentation

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Auf der Gamescom wurde auch Aliens Colonial Marines gezeigt - wirklich nur gezeigt. Wir durften nur zuschauen, wir zwei Entwickler die PC-Version gespielt haben. Insgesamt war die Präsentation von Aliens Colonial Marines eher enttäuschend.

Aliens Colonial Marines wurde bereits zur E3 gezeigt und die Präsentation auf der Gamescom unterscheidet sich nur minimal von der der E3. Unsere Einschätzung zu Aliens Colonial Marines, geschrieben von Roland Austinat können Sie in dem Artikel vom 8. Juni 2011, nachlesen.

Unsere Eindrücke zu Aliens Colonial Marines:
Das Sequel des Films wurde vom Entwickler sehr detailliert umgesetzt. Die hübsche Beleuchtung und gute Grafik transportieren sehr viel Flair aus dem Film ins Spiel. Allerdings bestand die Gamescom-Präsentation hauptsächlich aus blindem, stumpfen Geballer mit zu viele Skriptszenen. Colonial Marines spielt etwa 11 Monate nach Alien 3 und stellt ein direktes Sequel von Aliens (den 2. Teil) dar. Ein Squad Marines ist auf dem Planeten LV-426 (gecrasht. Aus dem Wrack schälen sich die Kämpfer langsam ins Innere eines Gebäudekomplexes. Auffallend sind die guten Lichteffekte und die getreue Umsetzung der filmischen Vorlage: Man erkennt jede Menge Details aus dem Film. Waffen und Geräte der Marines sind standardmäßig vorgegeben und bekannt: Motion Sensor, Shotgun und die Pulse Rifle kennt man aus Filmen und anderen Alienspielen. Den Motion Tracker darf man nur alleine in der Hand halten, also entweder Schusswaffe oder Tracker. Sobald der Motion Tracker zu Piepen anfängt, bricht die Hölle los und Aliens strömen aus allen Löchern auf die Marines zu. Das Geschehen wirkt aber erstaunlich unspannend, wir sind leicht ernüchtert. Nur wildes Geballer, ziellos und uninspiriert. Auch die Sounduntermalung scheint noch nicht perfekt, es gibt keine treibende Musik, alles wirkt noch etwas uninspiriert. In einer Skriptsequenz schleudert ein Alien den Spieler aus dem Fenster. Draußen greift eine Alienmutation, der sogenannte Chrusher, an: Ein großes Alien mit einer riesigen Kopfplatte, die es wie einen Rammbock einsetzt. Das sieht dank des strömenden Regens und der glänzenden Alienhaut ganz cool aus. Nach dem Intermezzo im Freien geht es wieder zurück ins Gebäude. Die Marines werden langsam zurückgedrängt und verschanzen sich erneut. Dieses Mal sichern sie die Eingänge mit Geschütztürmen, die der Spieler aufstellen darf. Das geht allerdings nur an einer einzigen vorgegebenen Stelle. Erneut greifen dutzende Aliens an, diesmal wirkt das Geschehen gehetzter, dramatischer und spannender. Die Entwickler spielen im Koop-Modus, gemeinsame koordinierte Aktionen erleben wir aber nicht. Die Präsentation endet mit einem gewaltigen Ansturm einer Alienkönigin, die wie ein Derwisch durch die Reihen der Marines pflügt und sich den Spieler packt, ebenfalls geskriptet. Am Ende gibt es noch einen Trailer mit Szenen aus einer Höhle, voll mit Alieneiern, einer Königin, diversen Verladerobotern, den fiesen Facehuggern und einer Szene, in der der Spieler selbst eine Tür wie im Film verschweißt.

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    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von FreaksLikeMe BIOS-Overclocker(in)
        AW: Aliens Colonial Marines: Wir durften nicht selbst spielen - Eindrücke der Präsentation

        Zitat von DieChaplinMelone
        Hört sich nach einem schlechten Call-of-Duty-Klon an.
        Aber noch ist ja nichts final...

        Was hat das Spiel den mit COD zu tun?!

        Weiß nicht auch obs aus dem selben Hause kommt wie von AvP 2010, aber das Game war ja auch nicht soooo der Hammer, hat zwar spaß gemacht aber viel mehr auch nicht
      • Von FreaksLikeMe BIOS-Overclocker(in)
        AW: Aliens Colonial Marines: Wir durften nicht selbst spielen - Eindrücke der Präsentation

        Zitat von DieChaplinMelone
        Hört sich nach einem schlechten Call-of-Duty-Klon an.
        Aber noch ist ja nichts final...

        Was hat das Spiel den mit COD zu tun?!

        Weiß nicht auch obs aus dem selben Hause kommt wie von AvP 2010, aber das Game war ja auch nicht soooo der Hammer, hat zwar spaß gemacht aber viel mehr auch nicht
      • Von hfb Software-Overclocker(in)
        AW: Aliens Colonial Marines: Wir durften nicht selbst spielen - Eindrücke der Präsentation

        Den Gerüchten nach kriegen wir jetzt erst mal Alien 0 als Film.
      • Von Hansaplast
        AW: Aliens Colonial Marines: Wir durften nicht selbst spielen - Eindrücke der Präsentation

        Ich wäre für ein Fantasieteil: Alien 5

        Als halb mutierte Ellen Ripley (mit den Fähigkeiten eine Allienrunners) mittels Zeitmachine aus der Zukunft zurückgekehrt;
        durch das All cruisen, verschiedene locations aus Teil 1 bis 4 aufsuchen und sämtliche Protagonisten retten.
      • Von nonsense
        AW: Aliens Colonial Marines: Wir durften nicht selbst spielen - Eindrücke der Präsentation

        Zitat von hfb
        das Spiel schliesst nun mal handlungstechnisch direkt an Teil 2 an
        Sei's drum, wir werden sehen obs gut wird oder nicht

        Zitat von hfb
        Und Teil 3 macht auch nur in der Langfassung wirklich Sinn.
        Das ist wohl war. Die SE ist auch immerhin um nen ganzes stück länger sowie storytechnisch gehaltvoller als die standard bzw kinofassung
      • Von hfb Software-Overclocker(in)
        AW: Aliens Colonial Marines: Wir durften nicht selbst spielen - Eindrücke der Präsentation

        Zitat von nonsense
        Alien2 und 3 das sind 2 unterschiedliche Planeten
        In Teil 3 crashed ripley mit einer rettungskapsel auf einem planeten namens Fury161! In Teil2 heißt der planet LV246

        Bekannt, trotzdem schliesst Alien 3 nahtlos an Alien 2 an. Und ganz genau genommen: LV246 ist, soweit ich mich erinnere, kein Planet, sondern ein Planetoid.

        Zitat von nonsense
        ich meinte nur das es dann wohl eher rein wegen sequel her dann eher zwischen teil 3 und 4 passen würde.

        Rein von der Zeiteinteilung ja klar, aber das Spiel schliesst nun mal handlungstechnisch direkt an Teil 2 an, die Ereignisse in Teil 3 sind für das Spiel irrelevant.

        Teil 4 war definitiv der schwächste, aber sooo schlecht war er nun auch wieder nicht. Abgesehen von dem Menschen-Alien- Hybriden, der war Mist, und der dämlichen Idee, dass menschliche Fortpflanzung für die Aliens besser sei als ihre gewohnte Methode. Andererseits waren die schwimmenden Aliens schon sehenswert.
        Und Teil 3 macht auch nur in der Langfassung wirklich Sinn.
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