Alder Lake: Die ersten Preise sortieren sich für Vorbesteller
Die ersten Preise für Alder Lake und seine Plattform sammeln sich bei den Händlern und man kann eher abschätzen, wie hoch die Investitionskosten zum Release sein werden.
Alder Lake wurde vorgestellt und soll in wenigen Tagen starten. Langsam sortiert sich das Feld und es zeichnet sich ein generelles Preisniveau für Vorbesteller und Release-Käufer ab. Manche Händler schicken die Ware auch schon raus. Im Fokus stehen logischerweise Core i9-12900K, Core i7-12700K und Core i5-12600K. Der US-Händler Antonline nimmt für die drei Modelle in der Vorbestellerschleife:
- Intel Core i9-12900K: 649,99 USD + VAT (Shop)
- Intel Core i7-12700K: 459,99 USD + VAT (Shop)
- Intel Core i5-12600K: 319,99 USD + VAT (Shop)
Auch in Deutschland stehen die Preise offenbar schon weitestgehend für den Launch fest, da sich die Händler, die Ware listen, alle ziemlich einig sind. In den USA scheint man im Moment auch mit berücksichtigter Value Add Tax im Moment etwas günstiger zu fahren. Die F-Modelle (ohne integrierte Grafikeinheit) sind hierzulande 10 - 30 Euro günstiger. Intel hatte die Preise für die Prozessoren im vergleich zum Vorgänger leicht erhöht, wie seit der Vorstellung klar ist.
- Intel Core i9-12900K: 689 - 699 EUR (Preisvergleich)
- Intel Core i7-12700K: 449 - 489 EUR (Preisvergleich)
- Intel Core i5-12600K: 329 - 339 EUR (Preisvergleich)
Im Moment erwartet man, dass die Preise nach Release etwas nachlassen werden. Die große Frage wird sein, inwieweit die Verfügbarkeit generell und Wiederverkäufer das Bild verzerren werden. Während die Speicherpreise von DDR5 zwar über denen von DDR 4 liegen, scheinen sie angesichts der Plattformkosten halbwegs gesittet zu sein. Die Anschaffung des Mainboards könnte für viele Nutzer der ausschlaggebende Punkt sein, es sich doch noch einmal anders zu überlegen, denn das Preisniveau ist durchgehend hoch (Preisvergleich). Selbst günstige Hauptplatinen liegen aktuell bei über 200 Euro. Nun mögen das die Hersteller mit gestiegenem Aufwand und mehr Features begründen, aber dennoch fallen für ein Mittelklasse-Mainboard mit Z690 300 bis 500 Euro an. Premium-Platinen liegen gut darüber. Geduld wird sich hier vermutlich auszahlen.
Die besten von uns getesteten Prozessoren finden Sie in unserem PCGH-Ratgeber CPUs.

-System A verbrät 300 Watt, CPU (12900K) benötigt 241 Watt um die Berechnung in 10 Sekunden zu vollziehen
-System B verbrät 200 Watt , CPU (5900x) benötigt 142 Watt um die Berechnung in 12,5 Sekunden zu vollziehen
System A ist effizienter, obwohl i9 12900K 71% mehr Strom während der Berechnung aus der Dose zieht.
Die CPU leistet etwa 25% mehr, kann die Berechnung schneller ausführen und das System profitiert während eines Leerlaufes von einem niedrigeren Idle Verbrauch.
System A: 300W * 10S + 2,5S* 30W + 30W* 30S = 3975 Wattsekunden (Joule)
System B: 200W* 12,5S + 27,5S* 56W = 4040 Wattsekunden (Joule)
An sich ist es auch relativ mit den Stromverbräuchen. Man braucht nur mal rechnen was ein Mitarbeiter bspw. kostet wenn er auf Rechenergebnisse wartet. Da muss der Stromverbrauch vermutlich Faktor 100x höher sein damit du anfängst darüber nachzudenken.
Unter normalen Bedingungen ist sowas aber nicht nachweisbar und wenn man sich dummstellt passiert auch nichts.
Die CPU leistet etwa 25% mehr, kann die Berechnung schneller ausführen und das System profitiert während eines Leerlaufes von einem niedrigeren Idle Verbrauch.
Es geht darum wie effektiv die Aufgabe abgearbeitet wird, da stehen 2500 Wattsekunden bei AMD, derer 3000 Wattsekunden von Intel gegenüber, zumindest in deinem Beispiel. Den Leerlauf mit reinzunehmen macht taktisch gar keinen Sinn, da man nicht einmal bei AMD einen sicheren Verbrauch hat, denn 56W verbraucht meiner ganz sicher nicht im Leerlauf, in Games komme ich knapp dran.
Ein B560 gibt es bereits für unter 100 EUR und OC ist bei den Intelchips ohnehin eher schwieriger, da sie bereits recht nah an der berüchtigten Kotzgrenze arbeiten, RAM OC ist ohnehin kaum sinnvoll (Gear 1) und die reine Anhebung des Powerlimits beherrscht es auch. Persönlich sehe ich kaum nutzbare Vorteile beim Z590.
AMD Alternative gefällig?
5800X, B550 und 32GB DDR4 3600 CL16 (ca. 600 EUR)
Als erstes versuche ich jetzt eine CPU bei ebay zu ersteigern.
der 5800X geht gebraucht kaum günstiger weg als neu und ist daher deutlich teurer als der i7 11700k bzw 11700KF, beim 11700KF wurde ich gestern nur knapp überboten und er ging für ca 260€ weg. der 5800X geht selten für unter 330€ weg.
Alternativ hatte ich versucht einen 10850k zu ersteigern, der ging für ca 280€ weg, aber im Grunde habe ich mich jetzt eh auf den 11700K/KF eingeschossen.
Das Mainboard werde ich auf jeden Fall neu kaufen, beim RAM muss ich mal sehen. Wenn alles klappt wäre ich dann ja noch weit unter meinem Budget (ca 450€ von 600€) und könnte mir direkt eine m.2 SSD dazu holen.
-System A verbrät 300 Watt, CPU (12900K) benötigt 241 Watt um die Berechnung in 10 Sekunden zu vollziehen
-System B verbrät 200 Watt , CPU (5900x) benötigt 142 Watt um die Berechnung in 12,5 Sekunden zu vollziehen
System A ist effizienter, obwohl i9 12900K 71% mehr Strom während der Berechnung aus der Dose zieht.
Die CPU leistet etwa 25% mehr, kann die Berechnung schneller ausführen und das System profitiert während eines Leerlaufes von einem niedrigeren Idle Verbrauch.
System A: 300W * 10S + 2,5S* 30W + 30W* 30S = 3975 Wattsekunden (Joule)
System B: 200W* 12,5S + 27,5S* 56W = 4040 Wattsekunden (Joule)