CPU-Preise: Alder Lake wird teurer - kostet sogar mehr als Core i-13000
Intel hat die UVP aller Core-12000-Prozessoren (Alder Lake) um rund zehn Prozent erhöht. Damit sind diese nun sogar teurer als die neueren Raptor-Lake-CPUs. Vermutlich dürfte aber auch die Nachfolgegeneration bald im Preis steigen.
Laut Intels Ark-Datenbank hat das Unternehmen kürzlich die Preise erhöht. Interessanterweise ist davon aber nicht die aktuelle Raptor-Lake-Generation (Core i-13000) betroffen. Stattdessen geht es um die Vorgängermodelle aus der Alder-Lake-Familie. Hier wurde laut Tom's Hardware die UVP aller Desktop-Chips um zehn Prozent angehoben.
Alder Lake teurer als Raptor Lake
Die Preiserhöhungen an sich sind dabei kaum überraschend, schließlich hat Intel einen entsprechenden Schritt schon zuvor in den Quartalszahlen angedeutet. Interessant ist aber, dass vorerst nur Alder Lake teurer wird, wohingegen Raptor Lake im Preis gleich geblieben ist. Während die entsprechenden Nachfolgemodelle zuvor für fast denselben Preis verkauft wurden, sind die älteren Modelle nun sogar teurer als die neueren.
| CPU | Alter Preis | Neuer Preis | Differenz |
|---|---|---|---|
| Core i9-12900K | 589 $ | 648 $ | 59 $ |
| Core i7-12700K | 409 $ | 450 $ | 41 $ |
| Core i5-12600K | 289 $ | 318 $ | 29 $ |
| Core i5-12400 | 192 $ | 211 $ | 19 $ |
| Core i3-12100 | 122 $ | 134 $ | 12 $ |
Gut sehen lässt sich das beispielsweise an Intels Core i9-12900K. Zuvor wurde dieser laut der Ark-Datenbank für einen empfohlenen Preis von mindestens 589 US-Dollar angeboten. Für das Nachfolgemodell, den Core i9-13900K, wurde zunächst genau derselbe Preis verlangt. Durch die Preiserhöhung stiegt der Core i9-12900K nun aber auf 648 US-Dollar, womit er ein gutes Stück teurer ist als der schnellere und effizientere Nachfolger. Ähnlich ist die Situation beispielsweise auch beim Core i7-12700K: Dieser kostet nun 450 US-Dollar, während der i7-13700K noch für 409 US-Dollar gelistet ist.
Preisverlauf Intel Core i5-13600K
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Wieso Intel zunächst nur die Preise der Alder-Lake-Prozessoren erhöht, ist bislang unklar. Vermutlich dürfte die Preiserhöhung der neueren Raptor-Lake-CPUs aber ebenso nicht allzu lange auf sich warten lassen. Dabei ist natürlich zu bedenken, dass es hier nur um die UVPs der Modelle geht, und dass die tatsächlichen Marktpreise davon abweichen können. Andererseits sind AMDs Ryzen-7000-Prozessoren seit Release deutlich im Preis gefallen, was für einen hohen Konkurrenzdruck durch Intel spricht. Das Unternehmen könnte damit durchaus in der Lage sein, auch höhere Händlerpreise durchzusetzen.
Quelle: Tom's Hardware

In jeder Beziehung!
Ansonsten ziemlich sinnfrei, das Ganze.
Gruß T.