Grafik-Settings im Check

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PCGH testet für Sie, welche Einstellungskombinationen in der aktuellen Version den besten Kompromiss aus Optik und Leistung bringen - bis ins Detail. Zudem machten wir interessante Entdeckungen im Zusammenhang mit dem Texturen-Stream-System.

Grafik-Settings im Check
Age of Conan bietet Einsteigern drei Grundeinstellungen - niedrig, mittel und hoch. Erfahrenere Anwender können jedoch im erweiterten Menü nahezu alle Einstellungen im Detail verändern. Im Folgenden zeigen wir, welcher Regler wie viel Fps bringt.

Als Testsystem nutzen wir einen Core 2 Duo E6550, 2 GiByte RAM und die weit verbreitete Radeon X1950 Pro mit 256 MiByte lokalem Speicher.

Allgemeine Detailstufen

Age of Conan: Allgemeine Detailstufen im Vergleich Age of Conan: Allgemeine Detailstufen im Vergleich

Großartige Unterschiede zwischen maximalen und hohen Details sind in der Praxis kaum spürbar, erst mittlere Einstellungen sorgen für einen Fps-Schub. Niedrige oder gar minimale Settings spielen sich sehr flüssig, beim Anblick der Grafik ist eine solch massive Reduktion jedoch nicht zu empfehlen.

Auswirkungen der einzelnen Schalter/Regler

Age of Conan: Schalter/Regler und deren Auswirkungen auf die Fps Age of Conan: Schalter/Regler und deren Auswirkungen auf die Fps

Deutliche Performance-Sprünge erzielt die Deaktivierung der Schatten, eine Verringerung der Texturdetails ist nur im Notfall anzuraten. Die eigentlich erste Anlaufstelle - eine Reduktion der Auflösung - ist in Age of Conan nur bedingt möglich, weniger als 1.024x768 Pixel sind im Menü nicht drin. Wer an der Sichtweite dreht oder am Level of Detail, kurz LOD ( im Menü "High Detail Render Bereich" genannt) dreht, sollte diese maximal halbieren, ansonsten versinkt die Spielwelt im Nebel beziehungsweise vermatscht zu einem unansehnlichen Pixelbrei. Während der Verzicht auf den Bloom-Effekt nur etwas Atmosphäre kostet, ist das Spiel bei geringer NPC-Sichtweite praktisch unspielbar - Gegner ploppen nur wenige Zentimeter vor Ihrem Helden auf. Der Wechsel von Shader Modell 3 auf SM2 brachte außer einem Totalabsturz des Systems kaum etwas.

Problematisch an unserer Beispielkonfiguration ist der kleine Video-RAM (VRAM) der AMD-Karte. Selbst mit den minimalsten Einstellungen verlangt es dem Rollenspiel nach mehr als 300 MiByte. Als Folge dessen müssen Daten in das normale RAM ausgelagert werden, zudem ruckelt das Spiel immer wieder. Höher aufgelöste Texturen reduzieren zwar kaum die Fps, verstopfen jedoch gnadenlos den Arbeitsspeicher - üble Ruckler, sekundenlange Freezes und gelegentliche Abstürze sind die Folge.

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