Stardust: Adobe teasert KI-Tool zur "revolutionär einfachen" Bildbearbeitung

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Stardust: Adobe teasert KI-Tool zur revolutionär einfachen Bildbearbeitung
Quelle: PC Games Hardware

Adobe zeigt in einem Youtube-Video einen einfachen wie praktischen Foto-Editor, der Objekte schnell erkennt, sie löscht oder einfach austauscht. Wenn das so einfach und zuverlässig wie gezeigt funktioniert, wird das die Bildbearbeitung für immer verändern.

Auf Youtube veröffentlichte Adobe einen Teaser zu seinem "Project Stardust". Eine Mitarbeiterin von Adobe zeigt, wie Stardust "verstehen" kann, dass ein Foto einer Frau, die einen Koffer zieht, aus einzelnen Objekten besteht. Durch einfaches Anklicken des Koffers scheint Stardust zu erkennen, worum es sich handelt, sodass das Objekt verändert, ausgetauscht oder gar rückstandslos gelöscht werden kann. Aufwändiges Maskieren oder Stempeln in Photoshop gehört dann der Vergangenheit an.

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Nun wird aktuell Photoshop für das generative Füllen (Stichwort Firefly) gehypt, welches eine textbasierte Bildmanipulation einführte, ähnlich wie die tausenden Text-zu-Bild-Generatoren. Stardust hebt die KI-Integration in die Bildbearbeitung nun auf ein neues Level. Jeder, der schon einmal mit Photoshop gearbeitet hat, weiß wohl, dass Adobe die Auswahl eines Objekts vom sorgfältigen Umreißen bis zur Verwendung des magischen Lasso-Werkzeugs stetig entwickelt hat. Jetzt scheint es, dass Sie nicht einmal die Form eines Objekts skizzieren müssen - ein Klick darauf hebt es vom Rest der Szene ab und es kann einfach verschoben oder verändert werden.

In dem YouTube-Teaser zeigten die Adobe-Mitarbeiter, wie durch einfaches Verschieben des fraglichen Koffers auch der entsprechende Schatten des Objekts verändert werden kann. Dann nutzte Stardust die generative KI-Füllfunktion von Firefly, um den Koffer in der Hand des Modells durch einen Strauß gelber Blumen zu ersetzen. In einem anderen Beispiel wird etwa die Jacke eines Mannes komplett ausgetauscht und ändert per Texteingabe ein komplettes Outfit.

Stardust bietet außerdem, "Ablenkungen" zu beseitigen. Das ist ein Textbefehl, der in das generative Füllfeld eingegeben werden kann. Stardust ist anscheinend intelligent genug, um Hintergrundobjekte zu erkennen, die vom Motiv ablenken könnten, und sie dann zu entfernen - sowie ihre Abwesenheit mit KI-generierten Hintergründen zu füllen. Der Codename "Project Stardust" ist eigentlich anderweitig belegt. Was Adobe dazu bewegt hat, ihn zweckzuentfremden oder mit dem eigentlichen "Projekt" gemein hat, ist nicht ganz klar. Auch Google kündigte ähnliche KI-Funktionen zur Bildbearbeitung für die neue Pixel-8-Serie an.

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