Adobe versucht immer noch das Loch zu stopfen
Das Softwareunternehmen Symantec warnt vor einer Sicherheitslücke in Adobes Flash Player. Diese werde bereits von Hacker-Websites missbraucht, um Anwendern ohne deren Wissen Trojaner unterzujubeln.
Wie wir bereits Ende März berichtet hatten, war es vermutlich durch diese Sicherheitslücke im Rahmen eines Hackwettbewerbs gelungen, in das Betriebssystem Windows Vista Ultimate einzudringen. Doch auch jetzt, zwei Monate später, ist Adobe immer noch damit beschäftigt, die Situation zu analysieren und kann daher bislang kein Update zur Verfügung stellen. Laut Symantec nutzen derzeit vor allem chinesische Server die Sicherheitslücke aus, greifen allerdings derzeit scheinbar nur die Windows-Plattform an.
Das Sicherheitsproblem betrifft aber allem Anschein nach auch Flash-Versionen für andere Plattformen. Daher könnte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Hacker auch Linux oder Mac OS X angreifen. Bis Adobe ein Update bereitstellen kann, welches das Problem behebt, sollten Anwender selbst Hand anlegen, um sich vor schädlichen Dateien zu schützen. Eine ausführliche Anleitung finden sie bei den Kollegen von Heise-Online.