Zum Release von Ark Genesis: Benchmarks von 26 Grafikkarten in Full HD bis Ultra HD
Ark: Genesis, das mancherorts als "Ark 2.0" betitelte Addon für Ark: Survival Evolved, ist nach mehreren Verschiebungen endlich spielbar. Nach wie vor setzt Entwickler Wildcard auf Epics Unreal Engine 4, um die weitläufige Spielwelt darzustellen. Damals wie heute verspeist Ark Grafikleistung, als gäbe es kein Morgen mehr. PCGH hat zum Genesis-Launch passende Benchmarks von 26 Grafikkarten der Jahrgänge 2014 bis 2020.
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Im Sommer 2019 kündigte das für Ark: Survival Evolved verantwortliche Entwicklerstudio Wildcard eine neue Erweiterung namens Genesis an. Eigentlich sollte das zweigeteilte Addon-Paket bereits im Dezember 2019 erscheinen, wurde dann aber auf Januar 2020 verschoben - und ist, nach einer weiteren Verzögerung, seit dem 25. Februar 2020 verfügbar. Der Dauerbrenner Ark erlebt somit eine kleine Renaissance, wenngleich das Spiel auch ohne DLC stets in den Steam Top 20 der aktuell gezockten Titel zu finden war.
Die technische Basis für Ark Genesis' neue Inhalte bildet nach wie vor die Unreal Engine 4. Seit Erscheinen bis heute gilt diese Umsetzung als relativ unperformant, das Spiel ist Grafikkarten-seitig extrem anpruchsvoll. PCGH prüft, welche Modelle die meiste Freude in Ark: Genesis liefern und wer besser aufrüsten sollte. So viel vorweg: Die im Jahr 2016 angekündigte DirectX-12-Unterstützung lässt ebenso auf sich warten wie eine optimale Multicore-Auslastung. In der Praxis spielt jedoch fast ausschließlich die GPU-Leistung eine Rolle, sofern maximale Details zum Einsatz kommen.
Ark: Grafikkarten-Benchmarks von Full HD bis Ultra HD
Ark: Survival Evolved erfreut sich anhaltender Beliebtheit. Ebenso anhaltend ist die etwas rustikal wirkende Technik auf Basis der Unreal Engine 4. Während diese von Epic Games stetig weiterentwickelt wird, ist Ark bei einigen Disziplinen einfach stehengeblieben. Neben DirectX-12-Support fehlt unter anderem eine temporale Bildglättung, Ark bietet nach wie vor nur einen simplen Postfilter im Stile von FXAA; auch die bröselige Umgebungsverdeckung lässt Präzision vermissen. Und dennoch gilt früher wie heute: Ark kann jede Grafikkarte niederstrecken, kaum ein populäres Spiel läuft mit derart geringen Bildraten. Dieses Problem lässt sich lediglich mit Grafikleistung oder einer wenig erstrebenswerten Detailreduktion erschlagen.
PC Games Hardware hat aufgrund der anhaltenden Beliebtheit in Kombination mit dem GPU-Hunger beschlossen, das Spiel zu einem von 20 Standard-Benchmarks im Rahmen des PCGH-Grafikkarten-Leistungsindex 2020 zu ernennen. Hierbei setzen wir zwar nicht auf Genesis, aber immerhin auf die bis vor Kurzem aktuelle, sehr anspruchsvolle Erweiterung Ark: Extinction. Wir testen einen Offline-Charakter an einer überdurchschnittlich anspruchsvollen, perfekt reproduzierbaren Stelle, welche Sie im eingebetteten Video sehen können.
Wir wissen aufgrund der frischen Benchmarks innerhalb von Ark: Extinction somit bestens, wie das Spiel im Jahr 2020 läuft und teilen unser Wissen gerne mit Ihnen. Falls Sie planen, für das Genesis-Addon aufzurüsten, werfen Sie einen Blick auf die folgenden Benchmarks. Diese entstanden allesamt mit maximalen Details und aktuellen Grafiktreibern. Wie immer bieten wir Ihnen die Ergebnisse in den vier Auflösungen 1.920 × 1.080 (Full HD), 2.560 × 1.440 (WQHD), 3.440 × 1.440 (UWQHD) und 3.840 × 2.160 (Ultra HD). 26 Grafikkarten der Jahrgänge 2014 bis 2020 haben den Test bereits über sich ergehen lassen.
Ark bevorzugt ganz offensichtlich Geforce-Grafikkarten, ansonsten vergleichbare Radeon-Modelle fallen deutlich zurück. Damit nicht genug, auch bei der Speicherkapazität drückt Ark bei Nvidia-GPUs eher ein Auge zu als bei AMD-Chips: Radeon-Grafikkarten mit 4 GiByte sind Wer in 1080p mit rund 60 Fps spielen möchte, benötigt bereits eine Geforce RTX 2080 Super.
bereits in Full HD sichtlich mit der Datenlast überfordert und zeigen starkes Nachladeruckeln. Kommt stattdessen eine Geforce-Grafikkarte mit 4 GiByte zum Einsatz, läuft Ark wesentlich besser - allerdings ist dann öfter Texturschwund zu beklagen. Bedauerlicherweise fehlt im spieleigenen Grafikmenü eine Option, um dieses unfaire Verhalten zu unterbinden.
Erst mit 6 GiByte Grafikspeicher läuft Ark in Full HD mit maximalen Details zufriedenstellend, weder auf AMD- noch Nvidia-Grafikkarten ist großes Nachladeruckeln zu beklagen. Was bleibt, ist das Faible für Nvidia-Beschleuniger, und die generell niedrigen Bildraten. Wer in 1080p mit rund 60 Fps spielen möchte, benötigt eine Geforce RTX 2080 Super. Bereits in WQHD ist eine solche Bildrate purer Luxus und nur mit stark übertakteten High-End-Grafikkarten erreichbar. Ab Ultrawide-QHD und erst recht in Ultra HD müssen sich Ark-Fans mit deutlich geringeren Fps zufriedengeben.
Daraus folgt: Wer den lieben langen Tag Ark spielt, sollte sich nach einer Geforce-Grafikkarte umsehen. Nicht jedes Modell ist aus Preis-Leistungs-Sicht attraktiv - PCGH rät Neukäufern, die Ark Genesis möglichst flüssig erleben möchten, zu einer Geforce RTX 2060 Super oder Geforce RTX 2070 Super. Wer mit Full HD und leicht reduzierten Details zufrieden ist, kann alternativ zu einer Geforce GTX 1660 (Super) greifen.
PCGH-Benchmark-Methodik Grafikkarten
Aufgrund wiederkehrender Leserfragen möchten wir erneut auf die Testmethodik bei Spiele-Benchmarks eingehen. Diese gilt immer, auch wenn wir diesen Textabschnitt nicht erneut publizieren. Ausnahmslos jedem PCGH-Grafikkarten-Benchmark vorgeschaltet ist eine Aufwärmphase: Jede Grafikkarte wird vor der ersten Messung fünf Minuten in dem zu messenden Spiel unter Last gesetzt, damit sich praxisnahe Temperaturen einstellen. Mit diesen ergeben sich automatisch praxisnahe GPU-Boost Frequenzen; jede moderne Grafikkarte startet Spiele mit einem höheren Takt als unter dauerhafter Last. Eine solche erzeugt jeder Spieler am heimischen PC, während "Aus dem Regal und losgemessen" unrealistisch wäre. Wir nehmen keinerlei Eingriff mittels Tools vor, der Takt kommt, wie er kommt.
Bildergalerie
Ranglisten der besten Grafikkarten von Nvidia und AMD finden Sie in unserem PCGH-Ratgeber Grafikkarten 2020.

Mit meiner Geforce 1070 spiele ich in WQHD, habe alle Details auf "Hoch", Texturen auf "Episch", und erreiche auf dem eigenen Server in unserer Basis voller Gebäude und Tiere üblicherweise 35 - 45 fps. Langsamer wird's meist nur durch Nachladeruckler. Bei weitem nicht ideal, aber auch bei weitem nicht so dramatisch wie die Max Detail-Worst Cases in den Benchmarks.
Und es ist für uns halt immer noch das beste Spiel mit Dinos und Basisbau und so.
Hab insgesammt seit 2015 genau 35€ gezahlt für ARK und alles dabei. Seit Tag 1 dabei.
Also lässt sich das verkraften.
Eigener High Performance Server geteilt durch 8 Freunde die noch mitspielen seit damals. Wir haben im Team jeden Boss erledigt und viel Spaß gehabt.
Für mich hat sich das gelohnt.
Atlas ist rotz, nie gekauft.
Wie hies es mal vor langer Zeit.
Can it run Crysis .....or ARK
2025 läufts dann auf Vmax ;P
Ark ist schlecht Optimiert und es ändert sich nichts... doch klar Kostenpflichtige DLC´s ... und mit Atlas haben sie sich ja auch richtig ins Zeug gelegt !
Ein Blick auf die Steam Reviews sagen alles über dieses Addon oder Season Pass.... aber jeder wie er mag ich meide es jedenfalls.
Ist wie mit DayZ Stand Alone die können machen was sie wollen , von mir sehen die kein Geld mehr verkaufen jetzt Maps als Dlc´s die Copy and Paste sind traurig.
Scheinbar hat Wildcard auf meinen Rat gehört und det UE4 mal richtig die Sporen gegeben.