AMD Ryzen 3000: X570-Chipsatz angeblich im Juni mit PCI-Express 4.0

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Quelle: gamer.com.tw

Eine Folie, die angeblich von einem Mainboard-Hersteller stammt, stellt die Veröffentlichung des X570-Chipsatzes für kommenden Juni im Zuge der Computex in Aussicht. Der für die Matisse getauften Ryzen-CPUs gedachte Chipsatz unterstützt PCI-Express 4.0 und setzt weiterhin auf den Sockel AM4.

Im Netz ist eine abfotografierte Ryzen-Roadmap aufgetaucht, die angeblich von einem Mainboardhersteller stammt und den Release wie auch die Spezifikationen des X570-Chipsatzes eingrenzt. Er wird in der Folie als Nachfolger des X470-Chipsatzes und als Partner der Matisse genannten Ryzen-Prozessoren geführt. Matisse ist der Nachfolger von Pinnacle Ridge, der aktuell als Ryzen-2000-Serie im Handel ist.

Dass Zen 2 PCI-Express 4.0 unterstützt, ist schon länger bekannt. Allerdings herrscht Unklarheit darüber, ob der Standard im kommenden Jahr auch schon das Mainstream-Segment erreicht. Sollten die Daten auf den Folien zutreffen, wäre das mit Ryzen 3000 der Fall. Die Folien deuten übrigens an, dass das Namensschema für Matisse noch nicht feststeht.

Zeitlich würde es ins Schema passen

Als Veröffentlichungstermin ist auf der Folie von der kommenden Computex die Rede, welche im Juni ihre Pforten öffnet. Dieser Termin bezieht sich jedoch nur auf den Chipsatz, dass er gemeinsam mit der CPU an den Start geht, ist naheliegend, aber nicht zwingend der Fall. Es würde aber gut in das bisherige Veröffentlichungsschema passen. Ein Release im Juni fände 14 Monate nach der Veröffentlichung der Ryzen-2000-Serie statt - die wiederum kam 14 Monate nach der ersten Ryzen-Generation auf den Markt.

Wenig überraschend weist die Folie den Chipsatz dem Sockel AM4 zu. AMD hatte schon vor Längerem bestätigt, dass man auch künftig auf besagten Sockel setzt. Eine Abwärtskompatibilität mit dem X470 sollte damit weiterhin gegeben sein.

Mehr zum Thema: AMD Ryzen 2000 vs. 1000 im Vergleich - Die Unterschiede erklärt [Update zu XFR 2]

Wie immer gilt, dass man solche Roadmaps nicht zwangsläufig als gesichert ansehen kann. Handfeste Details könnten zum Beispiel im Januar folgen, wenn die CES in Las Vegas wieder ihre Pforten öffnet.

Quelle: gamer.com.tw

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    • Kommentare (54)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von wolflux Lötkolbengott/-göttin
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        PCIe ≠ PEG
      • Von wolflux Lötkolbengott/-göttin
        Brauchen wir nicht zuerst Grafikkarten die mit der Bandbreite von PCIE mitkommen?

        http://www.pcgameshardwar...
      • Von bofferbrauer Volt-Modder(in)
        Zitat von TheGermanEngineer
        Das heißt also: Wer sich in einem oder zwei Jahren eine aktuelle AMD-CPU kauft, wird sich wahrscheinlich auch ein neues Board kaufen, weil die alten Boards kein PCIe 4.0 können. Die Sockelunterstützung bis 2020 ist in diesem Sinne also recht wenig wert.
        Wenn PCI-E weitläufigere Verwendung findet, dürfte auch DDR5 so langsam bei den Verbraucher landen, und jene brauchen dafür eh neue Boards. In sofern sehe ich PCI-E 4.0 auf AM4 quasi als Preview auf AM5
      • Von lutari Software-Overclocker(in)
        Zitat von Headcrash
        Und wann kommt DDR5?

        Wahrscheinlich nicht für AM4, oder? AM5 dann.
        Alle aktuellen Intel-CPUs unterstützen DDR3 und DDR4. Es gibt auch Boards mit DDR3 für Skylake und neuer. 2 Speichercontroller zu verbauen ist überhaupt kein Problem. Gleichzeitiger Betrieb ist aber nicht möglich.
        Ähnlich könnte es bei AMD laufen. Rein für DDR5 ist vermutlich kein neuer Sockel nötig.
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