AMD Threadripper 3000: 32-Kerner 70 Prozent schneller als Vorgänger

27
News Andreas Link Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
AMD Threadripper 3000: 32-Kerner 70 Prozent schneller aus Vorgänger (1)
Quelle: AMD

Im zugegeben synthetischen Benchmark Geekbench ist nun ein Threadripper 3000 aufgetaucht, der 70 Prozent schneller als sein Vorgänger ist. Das mag man nicht sonderlich ernst nehmen, aber es gibt Hoffnung auf einen deutlichen Leistungssprung - auch bei der Kernleistung im Vergleich zu Intel.

Nachdem bereits Ryzen 3000 mit dem Wechsel auf Zen 2 für Begeisterung in Tests sorgte, wartet man nun auf Threadripper 3000. Die Erwartungshaltung ist, dass AMD die HEDT-Plattform gegen Intel stellt, die mit Cascade Lake X im Oktober starten. Threadripper 3000 indes soll wohl erst im November soweit sein. Die Vorbereitungen laufen jedenfalls, da ein weiterer Bechmarkwert aufgetaucht ist.

Dabei handelt es sich um eine CPU mit 32 Kernen und 64 Threads, was wohl für die TRX40-Chipsätze zusammen mit einem Quad-Channel-Speicher-Interface der Maximalausbau wird. Die CPU ist mit 3,6 GHz Basis und 4,2 GHz Boost-Takt gelistet und soll so 70 Prozent schneller als ein Ryzen Threadripper 2290WX im Geekbench 5 sein, der die gleiche Kernzahl ins Feld führt und 3,0/4,2 GHz bietet.

Genannt werden 5.519 Punkte Single- und 68.279 Punkte Multicore im Geekbench 4 sowie 1.275/23.015 Punkte im Geekbench 5. Die Single-Core-Performance liegt damit auch auf dem Niveau von Intels aktueller HEDT-Plattform.

Auch lesenswert: Threadripper 3000 und TRX40 erneut für dieses Jahr bestätigt

Wie final die Taktraten der Castle-Rock-CPU sind, bleibt abzuwarten. Engineering Samples können durchaus mit nicht-finalen Werten ausgeliefert werden. Sie decken sich jedenfalls mit vorhergegangenen Werten aus früheren Einträgen. Neben Architekturverbesserungen und schnellerer Speicheranbindung ist die größte Änderung ohne Frage der Cache. Caste Rock führt kombiniert 144 MiB Cache ins Feld, Pinncale Ridge kombiniert 80 MiB.

Preislich bewegt man sich sicher im Bereich von 2.000 US-Dollar pro CPU, weshalb das Modell wohl nicht unfassbar viele Liebhaber finden wird.

Quelle: Geekbench, via Twitter

27
    • Kommentare (27)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        AW: AMD Threadripper 3000: 32-Kerner 70 Prozent schneller aus Vorgänger

        Die Intels sind einfach zu teuer. Auch der i7-9700K liegt deutlich über 300€.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        AW: AMD Threadripper 3000: 32-Kerner 70 Prozent schneller aus Vorgänger

        Die Intels sind einfach zu teuer. Auch der i7-9700K liegt deutlich über 300€.
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        AW: AMD Threadripper 3000: 32-Kerner 70 Prozent schneller aus Vorgänger

        Zitat von danyundsahne
        Naja er hat schon gesagt, von Gen zu Gen gab es wenig Mehrleistung ...
        Naja, ganz so drastisch sehen die vermeintlichen Sprünge dann doch nicht aus und mit den ersten Zen-Iterationen musste AMD erst einmal zu Intel aufholen und erst mit Zen2 hat man ein vergleichbares Niveau vorzuweisen, dass in eingen Punkten (bei gleicher Kernzahl) sogar noch stellenweise ein paar Prozentpunkte drauflegen kann. Im Wesentlichen punktet AMD derzeit mit höherer Kernzahl und dem besseren P/L-Verhältnis.

        Cinebench R20
        ________SingleThread____MultiThread
        3700X_______500__(+18 %)__4856__(+19 %)
        2700X_______424__(+12 %)__4072__(+15 %)
        1800X_______377___________3548
        9900K_4Q18__510___________4914__(8 Kerne, @Stock)
        9900K_4Q18__500___________4368__(8 Kerne, 95 W beschränkt)
        8700K_4Q17__488___________3332__(6 Kerne)
        7700K_1Q17__464___________2250__(4 Kerne)

        In Consumer-typischen Tasks kann Intel jedoch tatsächlich noch relativ gut mit dem hochoptimierten 14nm-Node mithalten. Was hier fehlt, ist ein für den Konsumenten "angenehmerer" Preis, aber solange Intel in ausreichendem Maße gekauft wird, hat Intel keinen Grund mit zu großen Preisnachlässen um sich zu werfen. Das ist nun einmal Marktwirtschaft.
        Aber zumindest bei Cascade Lake-X wird man ja offensichtlich schon eine Preisentwickung zu sehen bekommen, auch wenn die Plattform am Ende aller Wahrscheinlichkeit nach teuerer als die Consumer-TR4-Plattform sein wird, aber nun halt nicht mehr ganz so viel.

        Wesentliche interessanter als die HEDT-Plattform (insbesondere volumentechnisch) dürfte jedoch die Consumer-Linie sein, somit der 9900KS und Comet Lake-S. Hier dürfte es spanned zu beobachten sein, wo Intel die beiden 8-Kerner einordnen will. Aktuell sieht es folgendermaßen aus bei Endkundenpreisen: 3700X 330 €, 9900K 480 €, 3900X 530 €.

        Als Konsument am Ende auf jeden Fall eine erfreuliche Entwicklung, denn es gibt für alle möglichen Workloads passende CPUs und man wird sowohl bei AMD als auch Intel fündig, sodass man die freie Wahl hat.
      • Von danyundsahne Freizeitschrauber(in)
        AW: AMD Threadripper 3000: 32-Kerner 70 Prozent schneller aus Vorgänger

        Zitat von SilentHunter
        Das erscheint auf den ersten Blick gesehen bei Sandy Bridge i7 2700k aus Oktober 2011 und Co zwar stimmig sein aber die aktuelle Print zeigt ganz deutlich wo diese Generation heute steht. Wenn man sich mal die Frametimes im Vergleich anschaut und nicht nur die reinen min./max. Fps als einzig wichtigen Messwert nimmt sprechen die eine doch recht deutlich andere Sprache. Habe auch noch einen Xeon der Ivy Brige Generation da gilt das mittlerweile quasi genauso. Da liegen schon massiv Unterschiede zu heute aktuellen CPUs.

        Zum Thema und den im Artikel genannten 70% Mehrleistung das wäre eine echte Hausnummer und das sehen wohl auch die Serverhersteller mittlerweile ähnlich positiv was AMD da zu bieten hat. Vom NoGo zur mehr als nur Notlösungsalternative hätte vorher sicher auch keiner dran geglaubt. Am wenigsten wohl Intel.
        Naja er hat schon gesagt, von Gen zu Gen gab es wenig Mehrleistung. Oft nur im Bereich 3-5%.
        Klar macht das in Summe von Sandy Bridge bis heute Coffee Lake nen ordentlichen Sprung. Aber nichts anderes sagte er ja...

        Aber die Leistungssteigerung die AMD vom Bulldozer zu Zen1 (ca 30-50%), Zen zu Zen+ (10-15%), und Zen+ zu Zen2 (ca.20-30%) ist schon eine Hausnummer.
        Das sucht man bei Intel vergebens seit Sandy Bridge...das sieht man vll erst wieder mit Ice Lake oder Tiger Lake. Aber auch nur durch den Druck durch AMD.

        Und zum Thema 70% Mehrleistung von TR3000. Das bezieht sich auf den 2990WX zu dem 3990. Aber man bezieht sich hier klar auf den Geekbench, und da ist der 2990WX sogar um einiges langsamer als der 2950 16Kerner! Der 2990WX kommt hier mit seinen (N)uma Nodes durcheinander. Daher nun der Sprung.

        Siehe hier die Bilder:
        Intel Core i9-10980XE 18 Core Cascade Lake-X CPU Benchmarks Leak
      • Von Research Lötkolbengott/-göttin
        AW: AMD Threadripper 3000: 32-Kerner 70 Prozent schneller aus Vorgänger

        Datenbanken und Co, generell Anwendungen mit vielen Datenpunkten lechzten nach jedem MByte/s mehr und ns weniger.

        Spiele eher weniger. aber auch da gäbe es, als mir bekanntes Beispiel, Dwarf Fortress.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        AW: AMD Threadripper 3000: 32-Kerner 70 Prozent schneller aus Vorgänger

        Zitat von QbuS
        Raustabben ist das neue schließen
        Spätrömische Dekadenz!

        Zitat von Research
        Wenn du ins CPU Limit läufst hilft viel RAM Bandbreite.
        Nicht zwingend. Ab einem bestimmten Punkt reicht die Bandbreite fast immer und die Leistungszuwächse werden sehr gering.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 07/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk