AMD Ryzen unterstützt Windows 7 doch nicht [Update]
AMDs Ryzen-CPU sollen auch mit Windows 7 laufen. Die Unterstützung hat AMD in seinem Webinar zur AM4-Plattform bestätigt. Mainboard-Hersteller müssen demnach keine eigenen Notlösungen anbieten, um einen rudimentären Support bieten zu können. Neben Summit Ridge sollte auch Raven Ridge zum Jahresende keine Probleme bereiten.
Update vom 09.02.17:
AMD wird doch keine offizielle Unterstützung für Ryzen-Prozessoren mit Windows 7 anbieten. Entweder handelte es sich bei der vorherigen Aussage um ein Missverständnis oder der Chiphersteller hat sich noch umentschieden. Die Webseite pcworld.com berichtete als erstes über die Entscheidung, die AMD-Deutschland uns gegenüber mit der gleichen, englischen Stellungnahme bestätigte:
"To achieve the highest confidence in the performance of our AMD Ryzen desktop processors (formerly codenamed "Summit Ridge"), AMD validated them across two different OS generations, Windows 7 and 10. However, only support and drivers for Windows 10 will be provided in AMD Ryzen desktop processor production parts."
"Um die höchste Zuversicht in die Leistung unserer AMD-Ryzen-Desktop-Prozessoren (Codename "Summit Ridge") zu erreichen, hat AMD diese auf zwei verschiedenen Betriebssystemgenerationen validiert, Windows 7 und 10. Allerdings werden AMD-Ryzen-Desktop-Prozessor-Produkte nur für Windows 10 Support und Treiber erhalten."
Wer Ryzen-CPUs also mit Windows 7 (oder 8.1) nutzen möchte, wird wahrscheinlich ein bisschen herumfummeln müssen. Vor allem die integrierte Southbridge mit USB 3.0 könnte Probleme bereiten.
Originalartikel vom 03.02.17:
Ursprünglich wollte Microsoft durchsetzen, dass neue Prozessorgenerationen nur noch mit Windows 10 laufen. AMD und Intel waren beide mit an Bord, denn so sparen sie sich die Entwicklungskosten, um die älteren Betriebssysteme zu unterstützen, und können Microsoft den Schwarzen Peter zuschieben. Mit Kaby Lake (Y, U, H und S) hat Intel schließlich die erste CPU-Familie veröffentlicht, die offiziell nur noch mit Windows 10 läuft. Die Mainboard-Hersteller schaffen Abhilfe, indem sie Intel-iGPU-Treiber anbieten, mit der die integrierte Grafikeinheit auch unter Windows 7 und 8.1 eingesetzt werden kann. Die reine CPU läuft inklusive Stromsparmechanismen.
Mit AMDs AM4-Plattform wird die Sache wohl einfacher aussehen, wie AMD in seinem kürzlich veranstalteten Webinar verraten hat: "AM4 Motherboards and Thermal Solutions (Part 1)" auswählen, links zu Q&A wechseln und auf Minute 4:30 springen. Die komplette AM4-Plattform unterstütze Windows 7 schon wegen des OEM-Marktes - Bristol Ridge gibt es dort bereits seit Mitte 2016. Der Support soll auf Ryzen ausgeweitet werden. Eine Differenzierung zwischen Summit-Ridge-CPUs und Raven-Ridge-APUs nimmt AMD an dieser Stelle nicht vor.
Bei den reinen SR-CPUs könnten ohnehin nur die P-States und Stromsparmechanismen Probleme bereiten, da keine integrierte GPU vorhanden ist, deren Features brachliegen könnten. Für Raven Ridge sollte es angepasste Treiber geben. Ansonsten unterstützt Bristol Ridge bereits die HEVC- und VP9-Codecs, sodass diese auch mit den Zen-Vega-APUs laufen sollten - Intels Kaby Lake kann die Codecs mit Windows 7 nicht zuverlässig verarbeiten.

Manche fehlen sogar jetzt noch und oder wurden nach gepatcht...
Ich sag nur "Update pausieren"... ---> Gepatcht
Die Option "Abbrechen" fehlt leider immer noch.
In Windows 7 geht das...
Manche fehlen sogar jetzt noch und oder wurden nach gepatcht...
Ich sag nur "Update pausieren"... ---> Gepatcht
Die Option "Abbrechen" fehlt leider immer noch.
In Windows 7 geht das...
Es wird aber immer einen Anteil an W 10 Verweigerern geben, wie man auch hier im Forum gut sehen kann.
Ich werde später z.B. auf W 8 umsteigen, wenn der Support von W 7 ganz aufhört, oder auf Linux wechseln.
Dann soll die Industrie aber nicht wieder heulen, wenn der PC-Markt weiter schrumpft.
Das ist selbst verursachtes "Leid".
Und davon hat der größte Teil Windows 10 und dieser Teil wird in Zukunft weiter steigen.