Ryzen 7 4700G: APU-Topmodell auf 4,765 GHZ übertaktet
AMDs kommende Renoir-APUs für AM4 bieten laut einem neuen Leak zum Ryzen 7 4700G offenbar ein relativ respektables Übertaktungspotenzial.
Nachdem der Ryzen 7 4700G und Anhang zuletzt bereits des Öfteren Bestandteil von durchgesickerten Informationen waren, ist die neben dem ebenfalls kolportierten Ryzen 7 Pro 4750G als Topmodell gehandelte Octacore-APU nun auf Facebook und CPU-Z vom chinesischen Übertakter @ITCooker hinsichtlich ihres Übertaktungspotenzials präsentiert worden.
Die CPU-Z-Validierung zeigt, dass der Ryzen 7 4700G auf Basis der Zen 2-Architektur in 7 nm mit integrierter Vega-GPU mit 8 CUs über acht CPU-Kerne mit 16 Threads und 4 MiB L2- sowie 8 MiB L3-Cache für insgesamt 12 MiB Cache verfügt. Die CPU für setzt dabei auf einen Basistakt von 3,6 GHz und einen Boost-Takt von 4,45 GHz, während sie innerhalb der 65 Watt TDP arbeitet.
Das Modell wurde dabei auf dem ASRock B550 Taichi-Mainboard mit DDR4-3800 MHz CL16-Speicher getestet und manuell mit einem Multiplikator von 47,75 und einem Referenztakt von 100 MHz bei 1,425 Volt übertaktet. Das Ergebnis war der Takt von 4,765 GHz über alle acht Kerne, wobei angesichts der Temperatur von 41 Grad Celsius wohl kein ernstzunehmendes Lastszenario und auch keine Extremkühlung zum Einsatz kam. Zudem sollen laut dem Übertakter bei dem getesteten Muster Taktfrequenzen von bis zu 4,9 GHz auf einem einzelnen Kern und eine Infinity Fabric Clock (FCKL) von 2.200 MHz möglich sein.
Hintergrund zum Ryzen 7 4700G
Laut Gerüchteküche soll der AMD Ryzen 7 4700G als Topmodell der neuen "Renoir"-APUs in Richtung des Leistungskalibers des Ryzen 7 3800X reichen können, trotz iGPU bei gleichzeig geringerer TDP von 65 Watt gegenüber 105 Watt. Dies ist vor allem durch das monolithische Design bedingt, verglichen mit dem Chiplet-Design, das man von den bisherigen Ryzen 3000 "Matisse"-CPUs im Desktop-Bereich kennt. Das monolithische Design bietet eine etwas bessere Effizienz als die Chiplet-Bauweise und soll auch eine deutliche Verbesserung der Latenzzeiten und Bandbreiten erreichen. Die Markteinführung der neuen APUs wird für Juli erwartet, wobei der Verkaufspreis bei um die 300 US-Dollar liegen soll.
| Modell | Architektur | Cores/Threads | Basis-Takt | Boost-Takt | Speicher-Support | Grafik | GPU-Takt | TDP | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| AMD Ryzen 7 4700G | 7nm Zen 2 | 8/16 | 3,6 GHz | 4,45 GHz? | DDR4-3200 | Vega 8 / 512 SPs | 2.100 MHz | 65W | TBA |
| AMD Ryzen 5 4400G | 7nm Zen 2 | 6/12 | 3,7 GHz | 4,30 GHz? | DDR4-3200 | Vega 7 / 448 SPs | 1.900 MHz | 65W | TBA |
| AMD Ryzen 3 4300G | 7nm Zen 2 | 4/8 | 3,8 GHz | 4,10 GHz? | DDR4-3200 | Vega 6 / 384 SPs | 1.700 MHz | 65W | TBA |
| AMD Ryzen 7 4700GE | 7nm Zen 2 | 8/16 | 3,1 GHz | 4,35 GHz? | DDR4-3200 | Vega 8 / 512 SPs | 2.000 MHz | 35W | TBA |
| AMD Ryzen 5 4400GE | 7nm Zen 2 | 6/12 | 3,3 GHz | 4,25 GHz? | DDR4-3200 | Vega 7 / 448 SPs | 1.900 MHz | 35W | TBA |
| AMD Ryzen 3 4300GE | 7nm Zen 2 | 4/8 | 3,5 GHz | 4,1 GHz? | DDR4-3200 | Vega 6 / 384 SPs | 1.700 MHz | 35W | TBA |
| AMD Ryzen 7 PRO 4750G | 7nm Zen 2 | 8/16 | 3,6 GHz | 4,45 GHz | DDR4-3200 | Vega 8 / 512 SPs | 2.100 MHz | 65W | TBA |
| AMD Ryzen 5 PRO 4650G | 7nm Zen 2 | 6/12 | 3,7 GHz | 4,30 GHz | DDR4-3200 | Vega 7 / 448 SPs | 1.900 MHz | 65W | TBA |
| AMD Ryzen 3 4350G | 7nm Zen 2 | 4/8 | 3,8 GHz | 4,10 GHz | DDR4-3200 | Vega 6 / 384 SPs | 1.700 MHz | 65W | TBA |
Quelle: via wccftech.com
Die 41°C CPU-Temperatur müssten ja während (?) der CPU-Z Validierung angelegen sein, wo die CPU synthetisch gebencht wird und schon recht warm wird. Mit normaler Kühlung wird bei der Spannung unter Last eher 75°C anliegen. Man kann wohl 200MHz bis 300 MHz abziehenwege der Kühlmethode und dann ist CPU-Z stable nicht gleichbedeuetend mit "stable".
In der Praxis wird also alltagstaugliches OC bei 4,3GHz 4,4GHz liegen. AMD lässt bei den CPUs heute kaum Übertaktungsspielraum mehr zu, sollte der Renoir Chip sich so hoch takten lassen wie diese "News" hier es glauben machen will würde AMD die auch schon von Werk aus so hoch getaktet verkaufen.
Die 41°C CPU-Temperatur müssten ja während (?) der CPU-Z Validierung angelegen sein, wo die CPU synthetisch gebencht wird und schon recht warm wird. Mit normaler Kühlung wird bei der Spannung unter Last eher 75°C anliegen. Man kann wohl 200MHz bis 300 MHz abziehenwege der Kühlmethode und dann ist CPU-Z stable nicht gleichbedeuetend mit "stable".
In der Praxis wird also alltagstaugliches OC bei 4,3GHz 4,4GHz liegen. AMD lässt bei den CPUs heute kaum Übertaktungsspielraum mehr zu, sollte der Renoir Chip sich so hoch takten lassen wie diese "News" hier es glauben machen will würde AMD die auch schon von Werk aus so hoch getaktet verkaufen.