AMD: Ryzen 6000 "Rembrandt" auf AM5 für Desktop-PCs, DDR5-Preise könnten Erscheinungsdatum beeinflussen
Die Rembrandt-Prozessoren von AMD werden auch für Desktop kommen, doch der Zeitpunkt hängt auch von externen Faktoren wie dem DDR5-Ökosystem ab.
Während AMD Rembrandt auf der CES in Las Vegas für Notebooks angekündigt hat, steht die Frage im Raum, wann die APUs für Sockel AM5 und Desktop kommen werden. Bei Cezanne hatte sich AMD immerhin vier Monate Zeit gelassen, was Tom's Hardware dazu veranlasste, nachzufragen. Konkrete Auskunft wollte AMD erwartungsgemäß keine geben, gab aber zu Protokoll, dass man nicht schnell mit einer Veröffentlichung rechnen sollte.
Die gesamte Veröffentlichung des AM5-Ökosystems hängt laut AMD auch von der Verfügbarkeits- und Preisentwicklung bei DDR5 ab. "Es kann also sein, dass andere Kräfte als das Produkt selbst die Einführung von APUs für den AM5-Sockel verlangsamen oder verzögern. Wir gehen davon aus, dass dies eine Einführung für Enthusiasten sein wird. Und ich denke, wir werden sehr genau beobachten müssen, wie der DDR5-Übergang vonstattengeht und wie schnell sich sowohl das Angebot als auch die Preise angleichen, um es für einen Mainstream-Verbraucher erschwinglicher zu machen, der mehr daran interessiert sein könnte, ein Produkt in diesem Sockel zu kaufen."
Rembrandt-APUs, die auch aufgrund der RDNA-2-IGP für Desktop spannend sind, könnten also noch eine Zeit bis zur Veröffentlichung in Anspruch nehmen. DDR5-Speicher ist derzeit noch einigermaßen spärlich verfügbar und Kunden müssen einen deutlichen, wenngleich nicht extremen Aufpreis für die Speicherriegel bezahlen. Das macht die Kombination mit APUs für den Mainstream in der Tat wirtschaftlich etwas kompliziert.
Bei Notebooks habe man viel Arbeit investiert, dass die Partner auch ausreichend LPDDR5-Speicher zur Verfügung haben und insbesondere wegen der schnelleren Grafikeinheit wollte man auch keine Kompromisse mit DDR4 eingehen, da man glaubt, dass die schnellere IGP von DDR5 profitiert, auf den sie zugreifen muss. Im Moment sieht es auch nicht danach aus, dass AMD überhaupt eine Interims-Lösung plant, wie sie Intel anbietet. AM5 und die dazu kompatiblen Prozessoren scheinen wohl allesamt einen DDR5-IMC zu bekommen.
Allerdings muß man gucken wie der DDR-5 Speicher dann verfügbar ist.
Ansonsten temporär auf DDR-4 ausweichen.
Siehe bspw. Computerbase.de - 5600G / 5700G im iGP-Test.
Allerdings lässt sich nicht mit Gewissheit sagen ob das verwendete GT 1030 Modell DDR4 oder GDDR5 zur Verfügung hatte. Das wird im Test mit keinem Wort erwähnt - in den Kommentaren auch nicht aufgeklärt -, und anhand des Bildes der Karte lässt es sich auch nicht beantworten, weil es optisch identische Modelle mit beidem gibt.
Da auf einen GT 1030 vs. RX 550 test verlinkt wird, und die dort beide auf GDDR5 setzen und der Abstand von 1030 und 550 in beiden Tests gleich ist, sollte es ein Modell mit GDDR5 gewesen sein.
Wo sich RDNA2-iGP einordnen wird? Ich hab meine Zweifel das es für eine RX 590 reicht. Technisch machbar schon, aber ich glaube nicht das AMD eine solche APU "für sich" auflegen würde - vlt. wenn RDNA3 in die iGP wandert. Da müsste wohl ein Unternehmen kommen und sich ein Custom-Chip mit dieser Leistung wünschen.
Wenn man die Leistung einer Vega8 eines 5700G betrachtet, würde ich mind. die Leistung einer RX 460/560 erwarten - also vergleichbar mit einer GTX 1050. Nach dem verlinkten Test, wäre das eine Leistungssteigerung von ~33%.
MfG
MfG
Faat jedes Büro greift zu APUs, das sind 90% des Marktes.
Schlimmstenfalles legt jeder Hersteller also schon Monate vor dem Marktstart bereits AM5 Boards auf und wenn Zen 4 kommt sind diese schon breit verfügbar. Win-Win für alle.
Und solange die GPU Preise do abgehoben sind ksufe ich als Unterbau vorerst sowieso nir eine CPU mit integrierter GPU und rüste rine dedizierte irgendwann nach