AMD Ryzen 5000: Cinebench-Ergebnisse zu allen vier CPUs aufgetaucht

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AMD Ryzen 5000: Cinebench-Ergebnisse zu allen vier CPUs aufgetaucht
Quelle: AMD

Das Vergleichsportal CPU-Monkey hat bereits Benchmark-Ergebnisse zu AMDs kommenden Ryzen-5000-Prozessoren veröffentlicht. Wenn die Leistungswerte stimmen, könnte AMD mit der nächsten Generation einen deutlichen Vorsprung gegenüber Intel gewinnen.

Mit der Ankündigung der neuen Ryzen-5000-Prozessoren hat AMD viel versprochen: Stimmen die Leistungsprognosen, so könnte AMD Intel auch bei der Singlecore-Performance abhängen und damit den Konkurrenzdruck deutlich erhöhen. Bislang basieren die Leistungsprognosen der neuen Generation aber ausschließlich auf den Angaben von AMD, die theoretisch geschönt sein könnten.

Starke Performance in Cinebench R20

Das CPU-Vergleichsportal CPU-Monkey hat die neuen Ryzen-Prozessoren inzwischen der entsprechenden Datenbank hinzugefügt, und damit auch Ergebnisse in Cinebench R20 veröffentlicht. Zu den Prozessoren Ryzen 5 5600X, Ryzen 7 5800X, Ryzen 9 5900X und Ryzen 9 5950X wurden Singlecore- und Multicore-Benchmarks hinterlegt, die vielversprechend wirken und AMDs Prognosen bestätigen.

CPU Kerne / Threads Basis- / Turbotakt Singlecore Multicore
Ryzen 9 5950X 16 / 32 3,40 / 4,90 GHz 641 10.360
Ryzen 9 5900X 12 / 24 3,70 / 4,80 GHz 629 8.168
Ryzen 7 5800X 8 / 16 3,80 / 4,70 GHz 618 5.724
Ryzen 5 5600X 6 / 12 3,70 / 4,60 GHz 604 4.312
Core i9-10900K 10 / 20 3,70 / 5,30 GHz 539 6.399
Ryzen 9 3950X 16 / 32 3,50 / 4,70 GHz 531 9.148

Wenn die Leistungswerte korrekt sind, so kann AMD mit dem Ryzen 9 5950X stolze 641 Punkte im Cinebench R20 (Singlecore) erreichen und Intels hochgezüchteten Intel Core i9-10900K (539 Punkte) deutlich schlagen. Intel will nächstes Jahr aber mit Rocket Lake-S kontern, ganz so einfach wird das Unternehmen die Singlecore-Leistungskrone also wohl doch nicht hergeben.

Passend zum Thema: Ryzen 5000: Woher kommen die 19 Prozent IPC-Steigerung?

Wie belastbar die Werte von CPU-Monkey sind, ist leider vollkommen unklar: Eigene Benchmarks darf die Website derzeit wohl kaum veröffentlichen; und selbst dann wäre die Messmethodik unbekannt. Zudem gibt der Benchmark-Score in Cinebench R20 nur einen begrenzten Blick auf die tatsächliche Performance der Prozessoren. Ryzen 5000 könnte sich beispielsweise in Spielen also noch etwas anders verhalten. In jedem Fall dürfte der 5. November, an dem AMDs neue Prozessoren vorgestellt werden, aber ein spannender Tag werden.

Quelle: CPU-Monkey via Reddit

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    • Kommentare (141)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Taxxor Freizeitschrauber(in)
        Zitat von openSUSE
        Die Software hat 0,0 Einfluss auf die IPC, die IPC hat aber Einfluss auf die Software. Es ist damit genau andersherum als du es beschreibst.
        Je mehr die Software auf die CPU (IPC) optimiert ist, desto näher kommt sie dem auf der CPU möglichem maximalem duchsatz. Die IPC einer CPU änderst sich nicht, die ist fix. Es liegt an der Software dem "best case" möglichst nahe zu kommen.
        Schön das wir uns einig sind, es gibt keine unterschiedliche IPC (Spiele vs Anwendung), ist ja auch schon was.
        Ich frage mich, wo wir uns einig sein sollen, da die IPC immer noch Softwareabgängig ist.
        Die IPC beschreibt nichts anderes, als die Anzahl der Intruktionen, die die CPU pro Taktzyklus verarbeiten kann.
        Die Anzahl dieser Instruktionen kann in Anwendungen gemessen werden und da eine CPU eben nicht in jeder Anwendung die gleiche Anzahl an Instruktionen pro Taktzyklus stemmen kann, kommt auch für jede Anwendung ein eigener IPC-Wert heraus.

        Intel macht sich in deren Folien sogar die Mühe, das für jede Anwendung einzeln aufzuschlüsseln. Jeder einzelne Balken ist ein unterschiedlicher Workload, bei jedem Workload stemmt die CPU unterschiedlich viele Instruktionen pro Taktzyklus und genau so wie Intel hier durch das Mitteln der verschiedenen IPC-Werte auf die 18% Schnitt gekommen ist, ist AMD bei Zen3 auch auf die 19% Schnitt gekommen.
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        Da wird nicht vorab ein fixer IPC Wert festgelegt, der dann Einfluss auf die Software hat, wo sollte man diesen Wert denn ohne Anwendugnstests auch hernehmen? Die Software ist das, womit man aus den Verbesserungen der Architektur die durchschnittliche IPC- Steigerung, die durch diese Verbesserungen zustande gekommen sind, errechnet.
        Wenn man dann diesen Durchschnittswert errechnet hat, kann man hingehen und sagen, dass die Software mit der neuen Architektur im Schnitt bei gleichem Takt X% schneller arbeitet, somit +X% IPC (im Schnitt) bietet.

        Wäre es so wie du schreibst und die IPC wäre ein fixer Wert, den unterschiedliche Software nur nicht komplett ausnutzen kann, dann hätte Intel in der Folie oben mindestens +40% IPC angeben können, das wäre dann vergleichbar mit den TFLOP Angaben von Ampere, die mit +270% von 2080 auf 3080 auch nur einen theoretischen Best-Case darstellen, in der Realität aber eben so gut wie nie eintreffen, weil die verwendete Software eben Einfluss auf diesen Wert hat.

        Zitat von openSUSE
        Es ist utopisch anzunehmen AMD könnte so "mir nix dir nix" einfach mal einen Teil so stark optimieren.
        Alles was AMD an Zen3 verbessert hat, hätte man genau so machen können, ohne den L3 Cache zusammenzuführen, dadurch hätte man immer noch die gleiche Steigerung in Cinebench gehabt, aber deutlich weniger Steigerung bei der Spieleleistung.

        Genau das Gegenteil hat man bei Zen+ gemacht, hier wurde sich hauptsächlich auf die Senkung der Latenzen konzentriert, der Rest kam durch den verbesserten Boost Algorithmus, aber da die Taktfrequenz nichts mit der IPC zu tun hat, fällt das als Faktor hier weg.

        Zen+ hatte in Cinebench SC bei gleichem Takt und gleichem Speicher einen Leistungszuwachs von ca 2%, hätte man nur Cinebench benutzt wäre hier also eine IPC Steigerung von 2% rausgekommen.
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        In Spielen lag man aber durch die verbesserten Latenzen bei gleichem Takt und Speicher 7% über Zen1
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        Die IPC ist für Spiele im Schnitt also deutlich höher gestiegen, als für Cinebench.

        Insgesamt ist aber durch die Verbesserungen beim Takt und unter Verwendung des gleichen Speichers die Verbesserung in Cinebench SC ziemlich exakt gleich der Verbesserung in Spielen, da in Cinebench der Takt mehr bringt, die Latenz dafür in Spielen.

        Hätte man also nur die Latenzen verbessert, hätte es in Cinebench so gut wie kein Unterschied in der SC Performance gegeben(eben die 2% bei gleichem Takt), in der Spieleleistung aber schon(7%). Hätte man hingegen nur den Boost Algorithmus verbessert, wäre in Cinebench mehr Performance rübergekommen, als in Spielen.
        Da man beides gemacht hat, haben auch beide profitiert, aber jeder von unterschiedlichen Dingen, weshalb die Spieleleistung eben nicht "überproportional mehr" eingeschlagen ist.

        Und was das Verhältnis von Cinebench zu Gaming bei Zen2 angeht:
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        Der 3900X hat 22% Vorsprung auf den 2700X in Cinebench SC, in Spielen sinds nur noch 16% und das trotz dem Umstand, dass der 3900X hier aufgrund der Spezifikationen mit schnellerem 3200er RAM arbeiten durfte, der ihm in Spielen einen Vorteil bringt aber in Cinebench nicht. Hätte man ihn hier wie den 2700X mit 2933 laufen lassen, blieben die 22% in Cinebench SC stehen und in Spielen wären es noch etwas weniger als 16% geworden.

        Und jetzt behaupte nochmal, dass die Steigerung der Spieleperformance generell überproportional höher als die Cinebench SC Leistungssteigerung ausfallen müsse nur weil man gleichzeitig an mehreren Stellen der Architektur gearbeitet hat.
        Denn das hatte man bei Zen+ und Zen2 ebenfalls und dass die Spieleleistung höher als die Cinebench SC Leistung ist, ist nun bei Zen3 das erste Mal der Fall und zwar genau deshalb, weil man viel stärker an einer speziellen Stelle(Latenz) gearbeitet hat, was die Cinebench SC Leistung nicht so sehr juckt.
      • Von Taxxor Freizeitschrauber(in)
        Zitat von openSUSE
        Die Software hat 0,0 Einfluss auf die IPC, die IPC hat aber Einfluss auf die Software. Es ist damit genau andersherum als du es beschreibst.
        Je mehr die Software auf die CPU (IPC) optimiert ist, desto näher kommt sie dem auf der CPU möglichem maximalem duchsatz. Die IPC einer CPU änderst sich nicht, die ist fix. Es liegt an der Software dem "best case" möglichst nahe zu kommen.
        Schön das wir uns einig sind, es gibt keine unterschiedliche IPC (Spiele vs Anwendung), ist ja auch schon was.
        Ich frage mich, wo wir uns einig sein sollen, da die IPC immer noch Softwareabgängig ist.
        Die IPC beschreibt nichts anderes, als die Anzahl der Intruktionen, die die CPU pro Taktzyklus verarbeiten kann.
        Die Anzahl dieser Instruktionen kann in Anwendungen gemessen werden und da eine CPU eben nicht in jeder Anwendung die gleiche Anzahl an Instruktionen pro Taktzyklus stemmen kann, kommt auch für jede Anwendung ein eigener IPC-Wert heraus.

        Intel macht sich in deren Folien sogar die Mühe, das für jede Anwendung einzeln aufzuschlüsseln. Jeder einzelne Balken ist ein unterschiedlicher Workload, bei jedem Workload stemmt die CPU unterschiedlich viele Instruktionen pro Taktzyklus und genau so wie Intel hier durch das Mitteln der verschiedenen IPC-Werte auf die 18% Schnitt gekommen ist, ist AMD bei Zen3 auch auf die 19% Schnitt gekommen.
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        Da wird nicht vorab ein fixer IPC Wert festgelegt, der dann Einfluss auf die Software hat, wo sollte man diesen Wert denn ohne Anwendugnstests auch hernehmen? Die Software ist das, womit man aus den Verbesserungen der Architektur die durchschnittliche IPC- Steigerung, die durch diese Verbesserungen zustande gekommen sind, errechnet.
        Wenn man dann diesen Durchschnittswert errechnet hat, kann man hingehen und sagen, dass die Software mit der neuen Architektur im Schnitt bei gleichem Takt X% schneller arbeitet, somit +X% IPC (im Schnitt) bietet.

        Wäre es so wie du schreibst und die IPC wäre ein fixer Wert, den unterschiedliche Software nur nicht komplett ausnutzen kann, dann hätte Intel in der Folie oben mindestens +40% IPC angeben können, das wäre dann vergleichbar mit den TFLOP Angaben von Ampere, die mit +270% von 2080 auf 3080 auch nur einen theoretischen Best-Case darstellen, in der Realität aber eben so gut wie nie eintreffen, weil die verwendete Software eben Einfluss auf diesen Wert hat.

        Zitat von openSUSE
        Es ist utopisch anzunehmen AMD könnte so "mir nix dir nix" einfach mal einen Teil so stark optimieren.
        Alles was AMD an Zen3 verbessert hat, hätte man genau so machen können, ohne den L3 Cache zusammenzuführen, dadurch hätte man immer noch die gleiche Steigerung in Cinebench gehabt, aber deutlich weniger Steigerung bei der Spieleleistung.

        Genau das Gegenteil hat man bei Zen+ gemacht, hier wurde sich hauptsächlich auf die Senkung der Latenzen konzentriert, der Rest kam durch den verbesserten Boost Algorithmus, aber da die Taktfrequenz nichts mit der IPC zu tun hat, fällt das als Faktor hier weg.

        Zen+ hatte in Cinebench SC bei gleichem Takt und gleichem Speicher einen Leistungszuwachs von ca 2%, hätte man nur Cinebench benutzt wäre hier also eine IPC Steigerung von 2% rausgekommen.
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        In Spielen lag man aber durch die verbesserten Latenzen bei gleichem Takt und Speicher 7% über Zen1
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        Die IPC ist für Spiele im Schnitt also deutlich höher gestiegen, als für Cinebench.

        Insgesamt ist aber durch die Verbesserungen beim Takt und unter Verwendung des gleichen Speichers die Verbesserung in Cinebench SC ziemlich exakt gleich der Verbesserung in Spielen, da in Cinebench der Takt mehr bringt, die Latenz dafür in Spielen.

        Hätte man also nur die Latenzen verbessert, hätte es in Cinebench so gut wie kein Unterschied in der SC Performance gegeben(eben die 2% bei gleichem Takt), in der Spieleleistung aber schon(7%). Hätte man hingegen nur den Boost Algorithmus verbessert, wäre in Cinebench mehr Performance rübergekommen, als in Spielen.
        Da man beides gemacht hat, haben auch beide profitiert, aber jeder von unterschiedlichen Dingen, weshalb die Spieleleistung eben nicht "überproportional mehr" eingeschlagen ist.

        Und was das Verhältnis von Cinebench zu Gaming bei Zen2 angeht:
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        Der 3900X hat 22% Vorsprung auf den 2700X in Cinebench SC, in Spielen sinds nur noch 16% und das trotz dem Umstand, dass der 3900X hier aufgrund der Spezifikationen mit schnellerem 3200er RAM arbeiten durfte, der ihm in Spielen einen Vorteil bringt aber in Cinebench nicht. Hätte man ihn hier wie den 2700X mit 2933 laufen lassen, blieben die 22% in Cinebench SC stehen und in Spielen wären es noch etwas weniger als 16% geworden.

        Und jetzt behaupte nochmal, dass die Steigerung der Spieleperformance generell überproportional höher als die Cinebench SC Leistungssteigerung ausfallen müsse nur weil man gleichzeitig an mehreren Stellen der Architektur gearbeitet hat.
        Denn das hatte man bei Zen+ und Zen2 ebenfalls und dass die Spieleleistung höher als die Cinebench SC Leistung ist, ist nun bei Zen3 das erste Mal der Fall und zwar genau deshalb, weil man viel stärker an einer speziellen Stelle(Latenz) gearbeitet hat, was die Cinebench SC Leistung nicht so sehr juckt.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Danke dir, nun habe ich es auch besser verstanden. Das gilt auch nehme ich an das selbst wenn die auslastung der Software bei nur 85 - 90 % ist.
        Denn viel hat sich ja irgendwie nicht geändert gehabt. Beim i9 9980xe war es bei 80 % auslastung und beim ryzen 9 3950x waren es nur 85 %. Ne Anwendung kann ja nur selten 100 % auslastung erzeugen. Allerdings war ein 10 Kerner bei mir auf 100% gewesen.
        Ein 12 Kerner war ebenso bei 100 %, aber dann nicht mehr. Das heißt man kann ne Anwendung ja nicht erzwingen das es wirklich 100 % auslastung hat, weil es halt eben sowas nicht geht.
        Oder ist das wieder was anderes und hat mit der ipc(CPU) nix am Hut und es sind daher 2 paar Stiefel.
        Ich weiß nur das die Software nur ne begrenzte Anzahl an threads aufteilen kann die dann auch die Hardware abarbeiten kann. Es spielt auch keine Rolle wieviele threads es sind, es kommt auf die Aufgabe an.

        Wenn ich also schon sehe das welche unter den härtesten Bedingungen keine so großen sprünge zu stande bekommen haben. Dann kann ich es ja auch unter den fast schon spotadoscchen niedrigsten bzw sehr niedrigen Bedingungen ebenso keine so großen erwarten. Ist halt wie bei anderen Sachen ja auch so nicht wahr?
      • Von openSUSE Software-Overclocker(in)
        Zitat von Taxxor
        Wer spricht denn von "Spiele IPC" ?
        Ich hab doch jetzt schon mehrfach gesagt, dass die IPC davon abhängig ist, welche Anwendung man zum testen benutzt und das nicht nur auf "Spiele" und "nicht Spiele" getrennt werden kann.
        Genauso wirst du bei unterschiedlichen Spielen unterschiedliche Ergebnisse bekommen, daher siehst du auch bei den Spielen Unterschiede von +50% bis +5%.

        AMD hat 25 verschiedene Anwendungen getestet um am Ende auf +19% IPC zu kommen, nach deiner Logik hätten sie ja einfach nur Cinebench nehmen brauchen, weil es ja keinen Unterschied macht.
        Tut es aber. In einigen dieser 25 Anwendungen kann ein IPC + von 30% rausgekommen sein, während in anderen nur 5% rauskamen. Am Ende war der Schnitt eben bei 19%.

        Man hätte auch durchaus die FPU soweit aufbohren können, dass man im Cinebench diese +19% hat, hätte dann in Spielen allerdings deutlich weniger Steigerung bekommen. Die Steigerung in Spielen kommt vor Allem durch den umgebauten Cache und damit die geringeren Latenzen, um die sich Cinebench überhaupt nicht schert.

        Wie ich schon sagte, Vergleiche zwischen Cinebench und Spieleleistung kann man so nicht anstellen und dass die Leistung in Spielen (im Schnitt) hier stärker gestiegen ist als die CB20 SC Leistung liegt einfach daran, dass man an der Architektur mehr verbessert hat, was gut für Spiele funktioniert, als für Rendering.

        Es hätte genausogut andersrum kommen können, wenn man sich mehr auf die FPU als auf die Latenzen konzentriert hätte, hätten wir 25% Cinebench SC Leistung und nur 20% Spieleleistung gesehen..
        Die Software hat 0,0 Einfluss auf die IPC, die IPC hat aber Einfluss auf die Software. Es ist damit genau andersherum als du es beschreibst.
        Je mehr die Software auf die CPU (IPC) optimiert ist, desto näher kommt sie dem auf der CPU möglichem maximalem duchsatz. Die IPC einer CPU änderst sich nicht, die ist fix. Es liegt an der Software dem "best case" möglichst nahe zu kommen.
        Schön das wir uns einig sind, es gibt keine unterschiedliche IPC (Spiele vs Anwendung), ist ja auch schon was.

        @FPU
        Es schreibt sich natürlich leicht "Man hätte auch durchaus die FPU soweit aufbohren können, dass man im Cinebench diese +19% hat" fakt ist ja aber, dass AMD dies ja genau nicht getan hat bzw wohl nicht konnte.
        Du hättest auch schreiben können"Man hätte auch den Takt soweit steigern können, dass man in CB diese +19% hat" aber genau das ist ja eben nicht passiert. Es ist utopisch anzunehmen AMD könnte so "mir nix dir nix" einfach mal einen Teil so stark optimieren.
        AMD hat breitflächiger optimiert und genau DAS schlägt dann auch bei SpieleLast überproportional mehr ein.
      • Von Taxxor Freizeitschrauber(in)
        Zitat von openSUSE
        Nun aber hier von „SpieleIPC“ zu sprechen ist/war/bleibt schlicht falsch. Die „Bandbreite“ der Spiele reicht ja von z.b. Schach über RPG zu Rennspielen bis Shooter und die „Bandbreite“ der Anwendungen ist nicht kleiner.
        Wer spricht denn von "Spiele IPC" ?
        Ich hab doch jetzt schon mehrfach gesagt, dass die IPC davon abhängig ist, welche Anwendung man zum testen benutzt und das nicht nur auf "Spiele" und "nicht Spiele" getrennt werden kann.
        Genauso wirst du bei unterschiedlichen Spielen unterschiedliche Ergebnisse bekommen, daher siehst du auch bei den Spielen Unterschiede von +50% bis +5%.

        Zitat von openSUSE
        Für eine CPU/Core nach Spiele und Anwendungen unterschiedliche IPC zu zuweisen ist einfach Unsinn. Auf IPC bezogen sind Spiele und Anwendungen schlicht die gleiche „Gattung“, für "die IPC" ist es egal, es gibt kein Unterscheidungskriterium.
        AMD hat 25 verschiedene Anwendungen getestet um am Ende auf +19% IPC zu kommen, nach deiner Logik hätten sie ja einfach nur Cinebench nehmen brauchen, weil es ja keinen Unterschied macht.
        Tut es aber. In einigen dieser 25 Anwendungen kann ein IPC + von 30% rausgekommen sein, während in anderen nur 5% rauskamen. Am Ende war der Schnitt eben bei 19%.

        Man hätte auch durchaus die FPU soweit aufbohren können, dass man im Cinebench diese +19% hat, hätte dann in Spielen allerdings deutlich weniger Steigerung bekommen. Die Steigerung in Spielen kommt vor Allem durch den umgebauten Cache und damit die geringeren Latenzen, um die sich Cinebench überhaupt nicht schert.

        Wie ich schon sagte, Vergleiche zwischen Cinebench und Spieleleistung kann man so nicht anstellen und dass die Leistung in Spielen (im Schnitt) hier stärker gestiegen ist als die CB20 SC Leistung liegt einfach daran, dass man an der Architektur mehr verbessert hat, was gut für Spiele funktioniert, als für Rendering.

        Es hätte genausogut andersrum kommen können, wenn man sich mehr auf die FPU als auf die Latenzen konzentriert hätte, hätten wir 25% Cinebench SC Leistung und nur 20% Spieleleistung gesehen..
      • Von openSUSE Software-Overclocker(in)
        Zitat von Taxxor
        Überholt ist eher das simple hochrechnen einer Durchschnitts IPC auf alle Workloads.

        Die Spieleleistung wird mehr zulegen, als die Cinebench SC Leistung, das ist richtig.

        Aber es besteht keine notwendige Korelation zwischen den beiden Steigerungen, es gilt nicht generell, dass die Spieleleistung stärker ansteigt als das was man im cinebench SC sieht.
        Das sie es in dem Fall tut, liegt zum Großteil an den verbesserten Latenzen, hätte man dahingehend nichts geändert, wäre man im cinebench trotzdem noch so stark, in spielen aber deutlich schwächer.

        Die Änderungen bei Zen3, die für die erhöhte Spieleleistung verantwortlich sind, sind nicht die gleichen, die für die erhöhte Cinebench Leistung sorgen,
        Nochmal:

        Wenn man von einem Ryzen 3000 ausgeht, dessen Werte man schon lange im CB (SC und MC) kennt, und diese Werte nun mit den Werten von einem entsprechendem Ryzen 5000 vergleicht, dann wird man feststellen dass:

        AMD den Takt nicht so gesteigert/optimiert bekommen hat, dass CB im MC leicht steigt UND im SC ÜBER 100 Punkte drauflegt.
        AMD den Cache (Größe, Takt, Latenz,…) nicht so gesteigert/optimiert bekommen hat, dass CB im MC leicht steigt UND im SC ÜBER 100 Punkte drauflegt.
        AMD den Speichercontroller (Takt, Latenz,…) nicht so gesteigert/optimiert bekommen hat, dass CB im MC leicht steigt UND im SC ÜBER 100 Punkte drauflegt.
        AMD die FPU nicht so gesteigert/optimiert bekommen hat, dass CB im MC leicht steigt UND im SC ÜBER 100 Punkte drauflegt.


        Erst wenn man die Optimierungen zusammen betrachtet wird klar WIE AMD es geschafft hat damit CB im MC leicht steigt UND im SC ÜBER 100 Punkte drauflegt.

        Wenn man dann noch CB etwas kennt sollt auch klar sein, dass Spiele davon deutlich mehr profitieren werden (im schnitt) als es die Steigerung im CB SC prozentual hergibt.

        auch nochmal:

        Nun aber hier von „SpieleIPC“ zu sprechen ist/war/bleibt schlicht falsch. Die „Bandbreite“ der Spiele reicht ja von z.b. Schach über RPG zu Rennspielen bis Shooter und die „Bandbreite“ der Anwendungen ist nicht kleiner.

        Für eine CPU/Core nach Spiele und Anwendungen unterschiedliche IPC zu zuweisen ist einfach Unsinn. Auf IPC bezogen sind Spiele und Anwendungen schlicht die gleiche „Gattung“, für "die IPC" ist es egal, es gibt kein Unterscheidungskriterium.

        Den „Unterschied“ den ihr "der IPC" zuschreiben wollt liegt vor allem an der Messmethodik. Z.B wird i.d.R. niemand von Anwendungen Messdaten im Millisekunden Bereich fordern und diese dann in ein „ein Sekunden durchschnitt Korsett“ zwängen.
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