Ryzen 4000: Vermeer angeblich zu B450 kompatibel
Vermeer wird der Nachfolger von Matisse bei AMD, also wohl die als Ryzen 4000 vermarkteten Mainstream-Prozessoren auf dem Sockel AM4. Und diese Prozessoren sollen laut einem Bericht auch mit B450 kompatibel sein.
AMD hatte bei Ryzen 3000 (Matisse) eine leicht suboptimale Situation mit den I/O-Hubs, was unter anderem dazu führte, dass der CPU-I/O-Die als X570 zweckentfremdet wurde. Die Situation soll sich bei Ryzen 4000 bessern, wo es wieder ein volles Line-Up vom Stammversorger AS Media geben soll, aber laut einem Bericht soll Vermeer, so der Codename des Matisse-Nachfolgers, auch zu B450 kompatibel sein.
Die Angabe fußt auf Angaben vom Schenker XMG, wo man technische Details zum Apex 15 veröffentlichte und da steht auch, dass der B450 die nächste Generation an Prozessoren unterstützen wird. Nötig sei nur ein Microcode-Update für das BIOS/UEFI. Das klingt generell auch nicht abwegig, denn AMD sagte bereits selbst, dass Ryzen 4000 noch einmal eine Evolution der Zen-2-Technik wird, bei der man Details verbessert, aber keine Wunder vollbringt. Das soll dann erst mit Zen 4 kommen, wofür man sich auch mehr Zeit einräumte.
Ganz interessant ist dabei, sollte es so kommen, dass man aus einem relativ kostengünstigen B450-Mainboard recht viel herausbekommen kann. Ein Wechsel von Ryzen 2000 auf Ryzen 4000 scheint möglich. Ob es Einschränkungen beim AGESA gibt, wird man abwarten müssen. Da gabs ja schon ein bisschen Gerangel beim letzten Generationswechsel, das aber dann nach etwas Theater wieder beigelegt wurde.
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Das bietet Zen 3/Ryzen 4000 (Vermeer)
Die vierte Ryzen-Generation mit optimierter Zen-2-Technik soll im September starten, sagt ein Bericht des für gewöhnlich gut informierten Branchendienstes Digitimes. Die Prozessoren mit dem Codenamen Vermeer werden eine Evolution von Matisse sein, die vor allem optimiert ist. Zum einen wäre da der Prozesswechsel von 7 nm auf 7 nm Plus. Zum anderen wären da die Optimierungen an Zen 2, die dann als Zen 3 einfließen und sogar etwas mehr als die typischen 10 Prozent mehr Leistung bringen sollen. Zwischenzeitlich geisterten mal 17 Prozent mehr IPC (Pro-Takt-Leistung) durch die Medien. Die größte Änderung wird wohl am CCX-Design vorgenommen, für mehr Leistung und höhere Ökonomie in der Fertigung.
Es heißt, dass die CCX dann bis zu 8 statt 4 Kerne haben, was das Design vereinfacht und im neuen Arrangement besseren Zugriff auf den ganzen L3-Cache der CPU gewährt. Pro Kern wäre bei gleichbleibenden Caches dann 512 KiB L2- und 32 MiB L3-Cache drin, weil ein CCD im Mainstream aus einem CCX bestehen könnte. Das ist ein monolithischer Trend, den AMD ja eigentlich nicht gehen wollte, hier aber dank verbesserter Fertigung durchaus auch Vorteile haben kann. Ob die asynchrone Speicheranbindung geändert wird, ist unbekannt. Auf dem letzten Financial Day hatte AMD bereits bestätigt, dass Zen 3 2020 kommt.
Quelle: Reddit
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den Aufwand für die Mainboardhersteller, auch für alte Gurken noch das Bios zu ändern.
Wer soll das bezahlen?
Bei Intel weiß man halt nur, was die zweite Generation wert ist. 1151 (SKL) war mit Kaby Lake definitiv ein Reinfall und auch Sockel 2066 hat trotz mittlerweile drei CPU-Runden (und über einen Cascade-Lake-Refresh wird schon spekuliert) kaum an Leistung zugelegt. Auf der anderen Seite nutzen einige Leute, die von einem 920 auf einen 980+ aufrüsten konnten, jetzt im elften Jahr den Sockel 1366.
Zur Frage: Ein nicht existierendes NDA könnte mir nicht verbieten, seine nicht-Existenz öffentlich zu bestätigen. Ob ich das auch machen würde, wenn der Fragende so die Existenz von NDAs ermitteln wollte, steht aber auf einem anderen Blatt. Allgemein halten wir uns nicht an die Dinger, weil es ein Bruch dramatische juristische Folgen hätte - vereinzelt haben wir durchaus mal Grenzen gedehnt und da gabs nur einen Anruf. (Z.B. als die 02/17 eine Woche vor dem Start von Kaby Lake mit einem kompletten Z270-Mainboard-Vergleich bei den ersten Abonnenten aufschlug. Aber wenn mir die Mainboard-Hersteller alle bestätigen, dass sie nur der nach-NDA-Kiosk-Erscheinungstag interessiert und ich obendrein noch eine CPU nicht von Intel zum testen habe...
Wichtig ist für uns, dass wir auch ein halbes Jahr später noch mit dem jeweiligen NDA-Geber zusammenarbeiten können und da macht es keinen Unterschied, ob man die Grundidee eines NDAs nun ganz platt mit einem Leak oder mit einem geschickten Kniff bricht.
Aber in dem Fall sage ich mal ganz klar: Ich hab kein NDA zu Vermeer unterschrieben und keine Ahnung, was für Kompatibilitäten der haben könnte. Ich bin mir auch sehr sicher, dass es dazu morgen keine Veröffentlichung geben wird. Auch habe ich noch kein NDA gesehen, in dem etwas von "Ryzen 4000"-CPUs gestanden hätte. Allgemein wäre es aber ein leichtes, die Kompatiblitätshoffnungen von AMD-Fans massiv zu unterbieten. Und nachdem Ryzen 3000 und insbesondere der X570 da sowohl offiziell als auch praktisch einiges zu wünschen übrigens ließen, sehe ich gute Gründe, warum ein spekulativer "B550" oder mutmaßliche "Zen3" ebenfalls gegenüber der Maximalforderung zu wünschen übrig lassen könnten.
Für genauere Angaben müsst ihr aber die Glaskugelpolierer fragen. Ich kann nur die Einschätzung eines Fachredakteurs für Plattformen beitragen.
Wie auch immer man das umsetzen kann.
Aber ob er am Ende wirklich auf allen Mainboards läuft bleibt die Frage, ich hab daher direkt bei Ryzen 3000 auf den X570 gesetzt, dort gibt es ja auch Mainboards schon für 160Euro.
Auf den X570 und B550 wird er aber sicherlich laufen ohne abstriche sonst könnte man die B550 direkt wieder einstampfen da die Boards einfach viel zu spät kommen.
Zur Kompatiblität: Bislang hat AMD keine Änderunen am AM4 öffentlich dokumentiert und der interne Aufbau der Prozessoren hat auf diese keinen Einfluss. Solange nicht einfach Änderungen verheimlicht werden, sollten also (innerhalb des für die Spannungswandler verträglichen Rahmens) alle X570-kompatiblen CPUs technisch auch auf einem B350-Mainboard funktionieren – wenn jemand ein passendes AGESA liefert und jemand anders darauf aufbauend ein passenden UEFI entwickelt.
Naja – vielleicht weiß man morgen mehr.
Nach all den Rumors, ich fürchte man muss davon ausgehen dass es kein Vermeer auf 300/400er Platinen gibt. Hinter den 500ern steht ein dickes Fragezeichen, wobei dass dann einen B550 Chipsatz zum jetzigen Zeitpunkt vollkommen sinnlos erscheinen lässt.
Mal ein Versuch der Frage
@Rotkäppchen
B550er Boards sollen demnächst kommen. Möglicherweise ist auch dieses NDA was morgen fallen soll damit im Zusammenhang.
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Auch wenn ich hierfür vllt gesteinigt werde, aber Intels Politik ist hierfür wenigstens konstant. Ein Sockel suppoerted zwei CPU-Generationen, das gilt nun schon lange und wird offenbar auch mit Sockel 1200 für Comet Lake und Rocket Lake gelten. Auch wenn hier künstlich Limitierungen geschaffen wurden, es ist wenigstens im Vorhinein klar dass es so ist.