AMD Ryzen 3000 & 4000: Codenamen Castle Peak, Vermeer und Renoir aufgetaucht [Update]
Eine angeblich von AMD stammende Roadmap gibt eine Aussicht darauf, wie die Pläne des Chipherstellers im Prozessorbereich bis 2020 aussehen sollen. Die Codenamen Matisse als angeblicher Nachfolger für Pinnacle Ridge und Picasso für Raven Ridge waren schon vorher gefallen. Jetzt werden noch Castle Peak als dritte Threadripper-Generation, Vermeer und Renoir genannt.
Update vom 09.03.18:
Die Webseite informaticacero.com (maschinelle Übersetzung) zeigt ein weiteres Mal eine angeblich von AMD stammende Folie zur Ryzen-Threadripper-Familie. Wenig verwunderlich werde bei der zweiten Generation der erhöhte Takt durch die 12-nm-Fertigung die wichtigste Rolle spielen. Castle Peak soll die "vorherrschende Führung im HEDT-Markt" übernehmen und die TR4-Plattform "auf ein neues Level" hieven. Was der Monstertruck auf der Folie zu suchen hat, wissen wir nicht.
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Originalartikel vom 08.03.18:
Schon im September 2017 veröffentlichte die spanische Webseite informaticacero.com eine angebliche AMD-Roadmap, welche die beiden Codenamen Matisse und Picasso ins Spiel brachte, aufgrund zahlreicher Fehler allerdings Zweifel an der Echtheit aufkommen ließ. Matisse wurde später immerhin durch eine Unterstützung im Auslese-Tool Hwinfo64 legitimiert. Dabei handle es sich um den Pinnacle-Ridge-Nachfolger, der erstmals Zen-2-Kerne im 7-nm-Prozess für den Sockel AM4 bringe. Picasso stelle hingegen das dar, was Pinnacle Ridge für Summit Ridge sei: Einen Refresh ohne grundlegende Architekturveränderungen, womöglich im 12-nm-Prozess.
Erneut informaticacero.com (maschinelle Übersetzung) zeigt nun eine neue Roadmap, die Castle Peak als dritte Ryzen-Threadripper-Generation nennt. Die Zen-2-Kerne werden im Gegensatz zu Matisse nicht vermerkt, sollten dort aber ebenfalls zum Einsatz kommen. Der Nachfolger des Nachfolgers habe indes noch keinen Namen und wird entsprechend ohne Anführungsstriche als NG HEDT angegeben, was so viel heißen dürfte wie Next-Generation High-End Desktop. Auf Matisse werde Vermeer folgen, auf Picasso Renoir.
Der untere Teile der Roadmap, der das Prozedere der "Inflection" (neue Architektur, neuer Fertigungsprozess) und "Optimization" (Refresh) darstellt, müsste unabhängig von den Codenamen zu lesen sein, da die Gliederung ansonsten den APU-Codenamen widerspräche. Renoir müssten die ersten APUs darstellen, die in 7 nm gefertigt würden. Vermeer stelle entsprechend einen Zen-2+-Refresh dar. Beide seien für das Jahr 2020 angesetzt, womit AMD einen Jahreszyklus beibehielte.

Was das GHz Rennen und ähnliches betrifft: Nachdem der erste Rechner bei meinen Eltern 1982 Einzug in den Haushalt gefunden hat (siehe Signatur), weiß ich, wie es früher war, aber was hat das mit dem hier und jetzt zu tun?
Das hat damit zu tun das meist noch gedacht wird "Takt=Leistung", was eben aus meinem besagten bsp (ghz's rennen) resultiert und halt noch verankert ist.
Was das GHz Rennen und ähnliches betrifft: Nachdem der erste Rechner bei meinen Eltern 1982 Einzug in den Haushalt gefunden hat (siehe Signatur), weiß ich, wie es früher war, aber was hat das mit dem hier und jetzt zu tun?
Das Heutzutage Features, Kerne, unterstützung(en), Perforamce pro Watt, IPC etc pp. viel mehr ins Gewicht fallen will ich gar nicht bestreiten, denn noch spielt der Takt eine wichtige Rolle.
(Soll ja noch der ein oder andere Kern dazu kommen)
Warum sollte der eine oder andere Kern dazukommen? Weil hier im Forum vor einiger Zeitrumgeisterte, dass dies prinzipiell möglich wäre? Man soll nicht alles glauben...
Möglich. Aber die Vergangenheit hat auch hier gezeigt: Release abwarten ist besser als Messe-Cherry-Picking-Benchmarks analysieren.