Ryzen 9 5900 und Ryzen 7 5800 - Das X fällt weg, etwas Boost-Takt ebenfalls
Schon in Kürze soll AMD zwei neue CPUs veröffentlichen, die jedoch nicht für den Consumer-Markt sondern für das OEM-Geschäft gedacht sind. Die Rede ist vom Ryzen 9 5900 und dem Ryzen 7 5800 - jeweils ohne das bislang gängige X-Kürzel dahinter. Unterm Strich sollen sich die Prozessoren einzig durch ein engeres Verbrauchskorsett und dadurch geringfügig abgesenkte Boost-Taktraten von ihren X-Vertretern unterscheiden.
Das neue Jahr hat begonnen und natürlich steht die Hardware-Welt nicht still. Kurz vor der CES 2021 brodelt die Gerüchteküche auch rund um AMDs kommende Produkte. Es wird erwartet, dass der CPU-Hersteller seine neuen Cezanne-APUs auf der - dieses Jahr rein digital stattfindenden - CES vorstellt, auch wenn noch nicht klar ist, ob die AM4-Chips auch für Konsumenten erscheinen oder nur für Hersteller von Endgeräten bestimmt sind. Die gleiche Frage stellt sich auch bei den herannahenden Prozessoren Ryzen 9 5900 und Ryzen 7 5800, die ihren bereits erschienenen X-Pendants in vielen Dingen ähneln.
Der Gürtel wird enger geschnallt
Geht es nach dem Leaker momomo_us auf Twitter, werden sich die beiden neuen CPUs bei den meisten Spezifikationen nicht von ihren großen Brüdern unterscheiden - egal ob Kern-Anzahl oder der insgesamt zur Verfügung stehende Cache. So soll der Ryzen 9 5900 ein 12-Kerner sein, der auf insgesamt 70 MB Cache zurückgreifen kann. Der Ryzen 7 5800 soll 8 Kerne beherbergen und 36 MB Cache vorweisen können.
Unterschiede soll es hingegen bei der Verlustleistung geben, wie die Website Videocardz ergänzend zum Tweet berichtet. Denn während diese beim Ryzen 9 5900X noch 105 Watt beträgt, soll die Non-X-Variante in ein engeres 65 Watt-Korsett passen. Beim Ryzen 7 5800X geht es ebenfalls von 105 auf 65 Watt herunter. Eine weitere Änderung gibt es auch beim Boost-Takt, wenn auch nur eine kleine: Der soll bei beiden Non-X-Prozessoren um jeweils 100 MHz niedriger ausfallen, was unter dem Strich nach wie vor für eine vorzeigbare Performance sorgen dürfte.

Irgendwie bist du mir ziemlich ohne Grund auf Krawall gebürstet. Case closed. Wer hat dir jetzt eigentlich in deinen Kaffee geschifft? Oder hat da jemand einen reingesemmelt? Das würde mich doch noch interessieren.
Dort geben sich CPU- und GPU Limit regelmäßig die Klinke in die Hand. Obwohl WoW DX12 nutzt, muss ich aktuell erneut mit ansehen wie erschreckend schlecht parallelisiert es trotzdem ist. Dabei ist WoW schon das fortschrittlichste MMO in der Hinsicht, von Singlethread-Krücken wie Final Fantasy XIV fange ich besser nicht an.
25% Zuwachs beim Ryzen 5000 klingen erstmal viel, aber die muss man halt auch erstmal nutzen können, wenn man mal grad nicht im GPU-Limit hängt.