AMD Ryzen 7 5800X als erster "Zen 3"-Prozessor zur UVP erhältlich
Nachdem die Preise der Ryzen-5000-CPUs seit Markteinführung stets höher als vom Hersteller empfohlen waren, hat es nun das Modell mit acht CPU-Kernen in Form des Ryzen 7 5800X erstmals geschafft, der Preisempfehlung von AMD dauerhaft zu entsprechen.
Zur Markteinführung der aktuellen AMD-Desktop-Prozessoren Ryzen 5 5600X, Ryzen 7 5800X, Ryzen 9 5900X und Ryzen 9 5950X im vergangenen November gab es in Verbindung mit einer starken Nachfrage kaum verfügbare Exemplare im Handel, was zu entsprechend hohen Preisen oberhalb der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) des Herstellers und kaum vorhandenen Listungen im PCGH-Preisvergleich führte.
Nun hat es der Ryzen 7 5800X als erster Vertreter der Desktop-Modellreihe mit "Zen 3"-Architektur geschafft, die unverbindliche Preisempfehlung von 449 Euro zu erreichen, nachdem sich eine dahingehende Entspannung bereits Mitte Januar abgezeichnet hatte. Konkret ist der Achtkerner mit SMT gegenwärtig ab 448 Euro vor Versand gelistet und dafür auch lieferbar, während es eine günstigere Listung lediglich ganz kurz am 17. Januar gab. Entsprechend dem jüngsten Preisverlauf scheint sich die UVP als Straßenpreis beim Ryzen 7 5800X derweil auch vorerst eingepegelt zu haben, während es bei den anderen Modellen noch nicht so gut aussieht.
AMD Ryzen 7 5800X
| Kerne | Takt | L3-Cache | Speicher | cTDP | UVP | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ryzen 9 5950X | 16 + SMT | 3,4 GHz bis 4,9 GHz | 64 MByte | DDR4-3200 | 105 Watt | 779 Euro |
| Ryzen 9 5900X | 12 + SMT | 3,7 GHz bis 4,8 GHz | 64 MByte | DDR4-3200 | 105 Watt | 549 Euro |
| Ryzen 7 5800X | 8 + SMT | 3,8 GHz bis 4,7 GHz | 32 MByte | DDR4-3200 | 105 Watt | 449 Euro |
| Ryzen 5 5600X | 6 + SMT | 3,7 GHz bis 4,6 GHz | 32 MByte | DDR4-3200 | 65 Watt | 299 Euro |
AMDs aktueller Sechskerner Ryzen 5 5600X (ab 348,90 Euro) kostet bei guter Verfügbarkeit aktuell immer noch rund 50 Euro mehr als die unverbindliche Preisempfehlung von 299 Euro. Der Ryzen 9 5900X (ab 789 Euro) mit 12 CPU-Kernen und mäßiger Verfügbarkeit liegt derweil mit 240 Euro am deutlichsten oberhalb der UVP von 549 Euro, während das noch schlechter erhältliche Topmodell Ryzen 9 5950X (ab 969 Euro) 179 Euro drüber liegt.
AMD Ryzen 5 5600X
AMD Ryzen 9 5900X
AMD Ryzen 9 5950X
Die durchschnittlich 20 Prozent langsamere Vorgängergeneration in Form von Ryzen 5 3600 (ab 185 Euro), Ryzen 7 3800X (ab 299 Euro), Ryzen 9 3900X (ab 429 Euro) und Ryzen 9 3950X (ab 659 Euro) ist unterdessen weiterhin deutlich günstiger zu haben.
Wir haben die Werte gegen ein externes Strommessgerät verglichen und auch bei physikalisch korrekten Messungen kann was schief laufen.
Zum einen sind günstige Lösungen, wo Boards auf Inductor DCR statt MOSFET DCR setzen klar im Nachteil, denn da hat man schon fette Schwankungen innerhalb einer Modellreihe - 3 Boards, 3 verschiedene Werte bei ansonsten identischen Komponenten und selber CPU. Dazu kommen die Spannungswandlerverluste, die oft mit inkludiert werden. Das wird nichts Exaktes, leider. Das Elend hatte ich ja weiter vorn in meiner Tabelle.
Darüber hinaus sind manche Hersteller natürlich auch notorische Cheater. Mit leicht zu niedrig angesetzten Werten beim ermittelten Stromfluss (alles im Toleranzbereich, aber hier macht es die Summe für die es keinen Grenzwert gibt), verarscht man die Telemetrie (PBO) und überpowert die CPU ein wenig. Diese wird dann aus unerklärlichen Gründen auf Brett A heißer als auf Brett M, taktet aber auch einen Tick höher. Kunde: Ja, der Hersteller A ist einfach besser und der OC-King. Nö, ist er nicht, nur cleverer beim Cheaten.
Kleiner Nachtrag:
Nachdem das Moderationsteam meinen 14 Jahre alten, privaten Account gegen meinen audrücklichen Willen aus "Transparenzgründen" auf einen Firmenaccount umgestellt hat, werde ich hier in dieser Forum nichts mehr posten, kann es ja nicht einmal mehr. Ich bin weder Hersteller noch Dienstleister und kann auch keinen Support leisten. Und als nunmehr offiziellem Vertreter von igorsLAB fehlt mir auch die Möglichkeit, als normaler Forenuser an Diskussionen teilzunehmen, weil es merkwürdig aussehen würde. Danke dafür, aber es war nicht meine Entscheidung,
Aber die UVP von Intel die zahlt er gerne... Oh Wait der 10850K liegt bei 480€ :o
Leg mal ne andere Platte auf.. Ich wette aber gerne mit dir, ob RKL der Preisbrecher wird.. die bekannten Listen sagen bisher nein..
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es wird nicht richtiger mit deinen Vergleichen. Ich erinnere da nur an dein Fail das letzte Mal. Igor also FormatC hat die wesentlich glaubwürdigeren Werte und ich hab übrigends exakt mit deinem CapFrameX und nun 10700F, meinem 3600 und einem 1600 mal den Vergleich gemacht und oh, wunder, die Software Lösung die Verbräuche zu berechnen taugen nicht das Papier, auf denen sie stehen.. Aber das weisste ja, weil du es immer wieder betonst. Wieso machst du das nicht auch mal, wenn du hier etwas postest? Das macht dich am Ende vllt sogar Seriös?!
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Ach ja Igor sagte es schon oft genug. Es kommt aufs Board UND auf die Software an. Und da hinkt dann auch dein Vergleich mit dem billigen Z490 Brett, was an sich schon ein Armutszeugnis ist, dass der Marktführer hier immer noch die Kunden beschneidet, bzw damals das OC des Ram einfach verbot. Intels Wall of Shit kann AMD auch in 30 Jahre nicht aufholen. Dazu müsste sich dieses Unternehmen um 180grad drehen. Und das sage ich als Person, die nur nach P/L kauft. Hättest du gesagt, AMD ist derzeit zu teuer, wegen Corona hätte dir keiner Widersprochen. Der Rest war unnötig und lässt sich höchstens auf deine Ergebnisreihe Extrapolieren. Igors Messwerte sind da dann doch genauer.