AMD Roadmap: Ausblick auf Zen 5 und RDNA 4

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AMD Roadmap: Ausblick auf Zen 5 und RDNA 4  (1)
Quelle: AMD

AMD erlaubte auf dem Financial Day auch einen Ausblick auf Zen 5 und RDNA 4. Beides ist noch ein Stück weit weg und Informationen dazu wage, aber insbesondere bei Zen 5 ließ man sich entlocken, dass Leistungs- und Effizienz-Ziele unter anderem mit dem Umbau des Front-Ends realisiert werden sollen.

AMD hat zum Financial Day auch aktualisierte Roadmaps veröffentlicht, die einen Ausblick auf die kommenden Projekte geben. RDNA 4 hatten wir bereits in einer anderen Meldung kurz angerissen und hier war auch nicht viel zu sagen, außer, dass AMD die übernächste Grafikkartengeneration ab 2024 mit einem "Advanced Process Node" einordnet. Alles darüber hinaus ist dann schon Spekulation. Man würde aber aufgrund der Entwicklung bei RDNA 3 annehmen, dass das Chiplet-Design immer wichtiger wird.

Generell etwas auskunftsfreudiger war man bei Prozessoren. Zen 4 startet im Herbst, wurde von AMD mit V-Cache bestätigt - ein Ryzen 7 7800X3D ist also denkbar. Mit Zen 4 wird zudem auf RDNA-Grafikchips umgestellt, was allein architektonisch einen guten Schub bringen sollte. Außerdem wird Zen 4c genannt, das sind die schon zuvor erwähnten, in der Dichte optimierten Kerne, mit denen AMD bei Bergamo 128 Kerne und 256 Threads realisieren kann. Ob die Kerne auch mal in einem echten Hybrid-Design wie bei Intel auftauchen, ist im Moment ungewiss. AMDs Ansatz weicht aber auch von dem ab, den Intel mit Core- (für P) und Atom-Kernen (für E) geht. Die Dichte-optimierten C-Kerne bei AMD unterstützen den vollen Befehlssatz von Zen 4.

AMD Roadmap: Ausblick auf Zen 5 und RDNA 4  (3) Quelle: AMD AMD Roadmap: Ausblick auf Zen 5 und RDNA 4  (4) Quelle: AMD

Zen 5 mit neuem Front-End

Das exakt gleiche Set-up gilt auch für Zen 5, das auf dem Zeitstrahl mit 2024 und danach gelistet ist und in 4 bzw. 3 nm angeboten werden soll. Bei Zen 5 wird architektonisch ein größerer Sprung im Compute-Bereich erwartet als bei Zen 4, wo vor allem am Takt gedreht wurde und DDR5 und PCI Express 5.0 sowie eine IGP und EXPO Einzug halten. Da das nun alles inklusive Sockelwechsel vom Tisch ist, kann bei Zen 5 mehr Zeit anderswo investiert werden. AMD sagt, dass man Ziele bei Leistung und Effizienz durch die Nutzung eines neu geordneten Front-Ends und einer erhöhten Ausgabebreite erreichen will und zudem den Aspekt um Maschinenlernen und künstliche Intelligenz ausbauen möchte. Bei letzterem helfen die Xilinx-Übernahme und der für das Chiplet-Design eingeführte Infinite Fabric, der nun für neue Möglichkeiten erweitert werden soll - darunter auch CXL und UCIe.

<strong>AMD Roadmap: Ausblick auf Zen 5 und RDNA 4</strong>&nbsp; (2) Quelle: AMD AMD Roadmap: Ausblick auf Zen 5 und RDNA 4  (2) AMD ließ es sich auch nicht nehmen, sein aktuelles Lieblingsthema anzusprechen: Effizienz. Eine der wenigen Folien mit direkten Vergleichen zum Wettbewerb führt eine höhere Transistordichte, eine geringere Leistungsaufnahme und eine deutlich bessere Leistungsausbeute an. Wie immer gilt bei solchen Werten aber, dass sie handverlesen sind. Die Wahrheit im Querschnitt wird eher in der Mitte liegen. Bei diesen Werten hilfreich ist auch, dass AMD auf RDNA-Technik bei den IGPs umstellt, die doch deutlich moderner sind. Mit Zen 3 (Ryzen 6000) startete RDNA 2 bereits; bei Zen 4 (Phoenix Point) kommt - zumindest für Notebooks - RDNA-3-Technik zum Einsatz und für Zen 5 (Strix Point) RDNA 3+.

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Das letzte Upgrade und zugleich das einzige in diesem Jahrtausend, dass sich auf eine unmittelbare Nachfolgegeneration innerhalb der gleichen Preisklasse gelohnt hat, dürfte Pentium D EE965 auf Core 2 Extreme (Q)X6800 gewesen sein. Nur hat es sich da nie gelohnt, den Ausgangsprozessor zu besitzen. Ansonsten machen Upgrades nur über wenigestens zwei, mittlerweile eher vier oder mehr Generationen Sinn oder wenn man parallel von einem kleinen auf ein größeres Modell wechselt. Das wiederum passt aber eigentlich immer – anderes Budget, andere Möglichkeiten.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Das letzte Upgrade und zugleich das einzige in diesem Jahrtausend, dass sich auf eine unmittelbare Nachfolgegeneration innerhalb der gleichen Preisklasse gelohnt hat, dürfte Pentium D EE965 auf Core 2 Extreme (Q)X6800 gewesen sein. Nur hat es sich da nie gelohnt, den Ausgangsprozessor zu besitzen. Ansonsten machen Upgrades nur über wenigestens zwei, mittlerweile eher vier oder mehr Generationen Sinn oder wenn man parallel von einem kleinen auf ein größeres Modell wechselt. Das wiederum passt aber eigentlich immer – anderes Budget, andere Möglichkeiten.
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Fairerweise muss man sagen das es sich fast nie gelohnt hat, von einer Gen auf die nächste zu wechseln die letzten Jahre. Hab auch erste anfang letzten Jahres Zen3 gekauft und das bleibt auch noch mindestens (sofern nix kaputt geht) bis 2028 oder gar 2029. 8 Jahre hielt auch mein 4770k, da wird der 16 Kerner locker ebenfalls 8 Jahre schaffen
      • Von deftones Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Cleriker
        Na und das klingt doch schon ganz nett, oder?
        Man ist leider zu verwöhn von den letzten Sprüngen, sollen ja jetzt 25 % bessere Energieeffizienz werden. Wird man sehen was nacher über bleibt. Nett ja. Aber nach 2 Jahren und Notewechsel, müssten es schon 25 % Single-Core Leistung werden, um mehr als Nett zu sein.
        Upgrade vom Ryzen 5xxx lohnt vermutlicht weniger. Mal sehen. Aber meine 32 GB DDR4 RAM können ruhig noch etwas im Rechner laufen. Denke vor einem Plattformwechsel gibt es ein upgrade vom Ryzen 3600 auf 5800/5900
      • Von Ocmaster Freizeitschrauber(in)
        mhh erste gen werd ich auch auslassen.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von deftones
        Zen 4 dass ist ja eher Zen3+ mit DDR5.
        Na und das klingt doch schon ganz nett, oder?
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