Radeon RX 6900 XT und 6800 (XT): Drei Grafikkarten mit 16 GB, begrenzte Verfügbarkeit und RX 6700 im Januar?
Die Radeon-RX-6000-Grafikkarten stellt AMD Mitte kommender Woche vor. Gerüchte gab es bisher viele und manche davon halten sich sehr hartnäckig. Nun haben die Kollegen von Videocardz die ihrer Meinung nach plausibelsten Daten zu den RDNA2- beziehungsweise "Big Navi"-Grafikkarten zusammengefasst - auch auf Basis neuer, zuletzt zugespielter Informationen.
AMD wird die Radeon-RX-6000-Serie am 28. Oktober vorstellen. Wer nach Details sucht, findet im Netz auch einige, allerdings ist davon nur wenig offiziell. Videocardz liefert nun eine Zusammenfassung der ihrer Meinung nach wahrscheinlichsten Spezifikationen. Dabei flossen nach Aussagen des Portals auch neueste Informationen in die Aufstellung ein. So könne man bestätigen, dass die Boardpartner ihre Custom-Designs bereits nächsten Monat veröffentlichen. Die Prioritäten jedoch lägen auf dem Referenzdesign.
An der Spitze der RDNA2-Grafikkarten soll die Radeon RX 6900 XT stehen. Sie baut demnach auf einem Navi 21 XTX mit den schon seit Monaten beschworenen 80 Compute Units, womit man den Navi 10-Chip einer Radeon RX 5700 XT kurzerhand "verdoppelt". Auch das abermals genannte 256-Bit-Interface las man häufig in Gerüchten, ebenso die 16 GiByte GDDR6-Speicher. Nicht erwähnt, aber vermutlich immer noch hoch gehandelt, wird der Infinity Cache, der direkt mit dem Speicher-Subsystem der Grafikkarte verbunden sein soll. Der Game Clock, ein typischerweise in Spielen anliegender Boost, betrage 2.040 MHz - der maximale Boost 2.330 MHz. Erinnerungen an den Launch der Geforce RTX 3080 und 3090 weckt die Aussage, dass die Radeon RX 6900 XT nur begrenzt verfügbar sein wird. Videocardz verweist dabei auf eigene, nicht näher genannte Quellen.
Auch Radeon RX 6800 (XT) mit 16 GiByte
Um acht Compute Units ärmer sei die Radeon RX 6800 XT mit ihrem Navi 21 XT-Chip. Den verbleibenden 72 Compute Unites soll AMD aber ebenfalls 16 GiByte GDDR6-Speicher spendieren, wieder angebunden über ein 256 Bit breites Interface. 2.015 MHz stehen beim Game Clock im Raum und 2.250 MHz beim Boost. Dabei handle es sich selbstverständlich um die Referenztaktraten von AMD, nicht die von Custom-Versionen.
Ebenfalls wahrscheinlich sei eine Radeon RX 6800 (non-XT) auf Basis eines Navi 21 XL. Speicherkapazität und Interface bleiben dem Bericht nach unverändert, allerdings seien Takt und Recheneinheiten erneut abgespeckt. Angeblich läuft es hinaus auf 64 Compute Units sowie 1.815 MHz und 2.105 MHz als Game Clock und Boost-Frequenz. Neben ihrem Speicher würden die Radeon RX 6900 XT, 6800 XT und 6800 eine weitere Gemeinsamkeit teilen: die offizielle Vorstellung am 28. Oktober.
Mehr zum Thema: Ryzen 5000 und Radeon RX 6000 kaufen: So will AMD gegen Bots vorgehen
Schneller als ursprünglich geplant soll die Radeon RX 6700-Serie in den Handel kommen. Damit sei ein Release im Januar gemeint, kein gemeinsamer Launch mit den größeren RDNA2-Grafikkarten. Mit einem Vollausbau der Navi 22-GPU (40 CUs) und 12 GiByte GDDR6 (192 Bit) erwarte man hier eine Radeon RX 6700 XT. Über den Stromverbrauch der Grafikkarten finden sich im Artikel der Kollegen keine Angaben - hierzu verweisen wir auf eine separate Meldung.
Quelle: Videocardz

Mal gucken.
Keiner hat bisher 128 erwähnt und nur Nutzer im reddit hoffen auf 128.
und die Aussage kam in mehreren Videos, aber die such ich jetzt nicht alle raus.
sagen wir die 6900XT ist IPC-technisch(Leistung pro TFLOP) sogar 3% schlechter als die 5700XT (48% GPU Index)
Landest du mit 2050 Mhz für 5120 Shader bei 20,99 Tflops und somit 6% vor der 3090
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Übrigens hab ich auch vor Release von Ampere das gleiche Rechenspiel mit der 3080 gemacht und lag mit 1% Abweichung richtig
a) Die TFlops-Werte für die Ampere-Karten bzgl. deines "Avg Clock" sind falsch berechnet.
b) Was soll "Index" sein?
Zum Vergleich: Im PCGH-Index, 4K maxed liegt die 5700XT gemittelt bei 42,8 % der Leistung einer RTX 3090. (bester Titel: CoD MW mit 52 %, schlechtester Ghost Recon BP mit 33 %. )
Die 3080 erreicht dort gemittelt 86,6 % der Leistung einer 3090.
Dagegen Abschätzungen zu RDNA2 unterliegen aktuell zwangsweise einer großen Schwankunbgsbreite, da man keine Ableitungsmöglichkeiten hat und das Zusammenwirken der architektonischen Veränderungen noch nicht bewerten kann.
Und auch AMDs kleiner Teaser sagt erst mal wenig aus, da man nicht weiß, was sie da demonstriert haben, ob das schon den Takt der fertigen Produkte hatte und es war auch nur ein Titel (bei dem man erwarten kann, dass der die AMD-Architektur mindestens nicht "benachteiligt" haben wird.)
Ob AMD hier wirklich die 3090 knacken kann, steht vorerst noch in den Sternen. Wenn man RDNA1 linear skaliert und +100 % Fps-Zugewinn annimmt, reicht es gerade mal für im Mittel 85,6 % der Leistung einer 3090, d. h. mit dem zusätzlich höheren Takt bei RDNA2 ist es eher wahrscheinlich, dass das Topmodell an die 3090 herankommt oder gar gleichzieht, aber eher unwahrscheinlich, dass dieses die 3090 hinter sich lassen kann.
Selbst wenn man die Fps der RX 5700 XT sehr optimistisch pauschal mit Faktor 2,2 verrechnet, reicht es gerade mal im Mittel für 94,2 % der Leistung einer 3090. Faktisch musst du Navi's Fps mit Faktor 2,337 multiplizieren, damit du zumindest im Mittelwert in den 20 PCGH-Titeln in 4K eine zur 3090 gleiche Leistung erzielst und das erscheint schon ein recht optimistischer Faktor zu sein.
Ergänzung:
Bezüglich der Rasterizer-Leistung sehen die ersten 3DMark-Leaks wirklich sehr vielversprechend aus. Eine 3090 könnte in realen Titeln möglicherweise nun doch erreichbar sein. Dagegen die Raytracing-Leistung enttäuscht etwas. Zumindest in Port Royal kommt man mit mehr SPs und höherem Takt nicht einmal ansatzweise an eine 3080 heran. Hier kann man nur hoffen, dass da noch einiges treiberseitig oder adaptionstechnisch im argen liegt.
und die Aussage kam in mehreren Videos, aber die such ich jetzt nicht alle raus.