Radeon RX 6000: AMD wird zur Lage bei Grafikkarten konkreter
Nachdem AMD zunächst versprochen hatte, dass zumindest die Lage im hauseigenen Shop für die Radeon RX 6000 besser werden soll, wird man nun doch noch etwas konkreter. Eine Entspannung der Lage scheint für das erste Halbjahr 2021 nicht in Sicht.
Jüngst äußerte sich AMD insofern positiv in Bezug auf die Verfügbarkeit der Radeon 6000, dass man mehr über die eigene Webseite verkaufen will. Das sind Referenz-Designs der Radeon RX 6800, 6800 XT und RX 6900 XT, die zur UVP verkauft werden. Ein echter Vorteil zum freien Handel und zu Custom-Designs, die ordentliche Aufschläge wegen hoher Nachfrage, schlechter Verfügbarkeit oder beidem haben. Doch wie bei Nvidia ist die Lage bei AMD nicht gerade rosig. Nachdem man zunächst noch sehr vorsichtig über die Verfügbarkeit sprach und positive Zeichen sendete, hat CEO Lisa Su das Thema nun klargestellt.
Sie sieht eine knappe Versorgung über das gesamte erste Halbjahr 2021 voraus. Das gilt nicht nur für Grafikkarten, sondern auch für die Custom-Chips in den Konsolen PS5 und Xbox Series S|X, die allesamt bei TSMC produziert werden. Der Fokus von AMD liegt auch weiter auf den Ryzen-Prozessoren und den Custom-Chips; für Grafikkarten wird die Lage daher besonders angespannt bleiben. Viele nehmen daher auch an, dass es zur CES keine Radeon RX 6700 gab. Produkte anzukündigen, für die es keine Fertigungskapazitäten gibt, ist wenig sinnvoll. Da AMD mit dem zugeteilten Wafer-Kontingent bei TSMC haushalten muss, ist gute Planung gefragt.
Bei Nvidia stellt sich die Lage ähnlich dar. Da sagte man, dass man zumindest für das erste Fiskalquartal keine Besserung sieht. Das endet erst zum Monatswechsel April/Mai. Die Geforce RTX 3080 Ti soll auch aufgeschoben worden sein. Gerüchten nach fehlen Nvidia schlichtweg die Bauteile und es dürfte auch vorerst sinnvoller gewesen sein, die Geforce RTX 3060 zu bringen. Eine schnelle Entspannung des Marktes ist jedenfalls nicht zu erwarten und den Chip-Herstellern spielt das sogar in die Hände, denn der Verkauf von Referenz-Designs zur unverbindlichen Preisempfehlung ist im Moment oft attraktivste Deal und der am besten verfügbare. Gleichzeitig bietet der Direktverkauf die beste Marge für AMD und Nvidia.
Quelle: Venture Beat
Nachdem letzten Miningboom hatte ich schon kein Bock mehr, nur waren die Konsolen so sch...
2019 konnte ich mir mit der Vega 56 und 2600x noch was für mich vernünftiges zusammenstellen. Wenn das so weiter geht gibt's im Herbst ne Konsole und da können die mich mal mit ihren überteuerten custom Modellen, welche null Mehrwert haben zu den Referenzmodellen.