AMD: Was steckt hinter dem Radeon GPU Detective?
AMD hat die erste Version von Radeon GPU Detective veröffentlicht, einem Software-Tool zur Analyse von Abstürzen von Radeon-Grafikkarten. Das Open-Source-Programm richtet sich an Entwickler und kann ab sofort heruntergeladen werden.
Grafikkarten-Abstürze kommen vor und sind ärgerlich - vor allem, wenn man gerade einen schweren Endgegner erledigt hat und sich das Spiel plötzlich ins Nirwana verabschiedet. Um Abhilfe zu schaffen, hat AMD den "Radeon GPU Detective" in der Version 1.0 veröffentlicht: Mit dieser Open-Source-Software können Spiele-Entwickler und interessierte PC-Enthusiasten die Crashes ihrer Radeon-Grafikkarten analysieren.
Verfügbar für Radeon RX 6000 und 7000 GPUs
Radeon GPU Detective 1.0 ist für die RDNA-2-basierten RX-6000-Grafikkarten sowie für die aktuellen RX-7000-GPUs von AMD mit RDNA-3-Chiplets verfügbar. Die Software wertet sogenannte Timeout Detection and Recovery (TDR) Events aus, was nur mit Direct3D 12 Anwendungen unter Windows funktioniert. Außerdem muss der aktuelle AMD Radeon Adrenalin Treiber installiert sein.
Das Tool versetzt den Grafikkartentreiber von Radeon-Grafikkarten über das Radeon Developer Panel (RDP) in einen "Crash Analysis Mode". PC-Enthusiasten und Entwickler können dann versuchen, den Absturz zu reproduzieren. Beim Treiber-Crash wird anschließend ein Report erstellt, der unter anderem problematische Renderdurchläufe und fehlende virtuelle Adressen neben Ressourcen wie Texturen oder Puffern enthält.
Quelle: AMD
Screenshot des Radeon GPU Detective
Nutzung von Timeout Detection and Recovery
Die Timeout Detection and Recovery von Windows dient laut Videocardz dazu, die Grafikkarte zurückzusetzen, wenn diese nicht mehr reagiert. Statt eines automatischen Systemneustarts kann das weiterlaufende Windows-System genutzt werden, um den Fehler zu untersuchen. Der Radeon GPU Detective soll diesen Vorgang vereinfachen.
Das Open-Source-Tool ist Teil der Radeon Developer Tool Suite (RDTS), die von der GPUOpen-Website von AMD heruntergeladen werden können. Das Programm erzeugt Berichte als Textdateien oder im JSON-Format. Der Quellcode des Radeon GPU Detective ist zudem auf GitHub verfügbar.
Quelle: AMD GPUOpen via Videocardz

Ja, ich hatte im Laufe des letzten Jahres schwerwiegende Probleme wie bspw. Abstürze oder nicht lauffähige Spiele.
15,2 %
Ja, ich hatte in den letzten zwölf Monaten Probleme, allerdings nur weniger gravierende wie bspw. Grafikfehler oder Unregelmäßigkeiten beim Stromverbrauch.
16,1 %
Nein, mir sind zuletzt keine Probleme mit den von mir installierten Adrenalin-Treibern aufgefallen.
68,7 %
2.094 Teilnehmer + 1.915 Enthaltungen • Endergebnis. https://www.computerbase....
Betreibe selber auch eine RX 6800 (Zweitrechner) klar läuft meistens rund aber nicht perfekt in jeder Lage
Weiss noch, wie ich neue AMD mit alter GT9800 (als PhysX-Beschleuniger) betrieben habe in Borderlands2.
Naja, bis NVidia den parallel Betrieb per Treiber unterbunden hat.
Frage mich, ob das der Anfang war, ab wann man immer den DDU nutzen musste?? ...wink wink, Augen zwink ?
Seis drum, kurz drauf wurde GT9800 nicht mehr unterstützt.
Von wegen, wie angepriesen von NV, "kannst dann deine Alte für PhysX parallel nutzen"!
Gott, wie ich diese Firma hasse!
Als Kunde ständig verarscht, ausser du verheizt praf, wie vorgegeben, all 2Jahre eine neue Karte. Topic: Geplanteobsoleszenz.
Mit den Nachfolgern 7950, Fury und meiner 6800 hatte ich keinerlei Probleme trotz gelegentlicher UV, Powerlimit +/- evtl.
In Verbindung mit einem Ryzen 3700x , jetzt einen 5800x3d mit UV , der letztlich sparsamer ist als der 65 Watt Ryzen 3700x.
Mein altes Netzteil war auch schon alt und an der Kotzgrenze. Neuere Grafikkarten verbrauchen zwar nicht immer mehr Strom als die alten (TDP) aber die extremen Lastwechsel bzw Spitzen können ältere Netzteile aus dem Tritt bekommen.
Gab da mal vor 1-2 Jahren bei Igors lab einen schönen Artikel + Video.
700 Watt no Name ist irgendwann ausgestiegen, das 500 oder 550 Watt von Bequiet hat es weggesteckt.