AMD Radeon HD 7790 und Radeon HD 7990: Frische Informationen von der Cebit
Auf der Cebit hatten wir die Chance, erste Informationen zu den kommenden Radeon-Grafikkarten HD 7790 und HD 7990 zu ergattern. Noch sind viele Informationen vage, doch eines ist gewiss: Die neuen Radeon-Grafikkarten der Mittel- und Enthusiastenklasse nehmen nähern sich ihrem Marktstart.
Die Radeon HD 7790 mit "Bonaire"-GPU kommt: AMDs Partner bereiten derzeit eine neue Mittelklasse-Grafikkarte auf ihren Marktstart vor (PCGH berichtete). In Gesprächen auf der Cebit hatte PC Games Hardware die Gelegenheit, ein paar Informationen zu erhaschen – (Bewegt-)Bildmaterial war mangels physisch anwesender HD-7790-Grafikkarten noch nicht möglich. Demnach soll die Radeon HD 7790 nicht nur die Lücke zwischen der HD 7770 und der HD 7850/1G schließen, sondern letztere vollständig ablösen, obwohl diese zu den jüngsten HD-7000-Grafikkarten gehört. Die Radeon HD 7850 mit 2 GiByte Speicher hingegen soll weiterleben – mit einer gesunden preislichen Distanz zur Radeon HD 7790. Mehrere Quellen gehen davon aus, dass Bonaire XT, der neue Grafikchip der HD 7790, über 768 Shader-ALUs mit noch ungenanntem Takt verfügt; der Speicher soll mit 2.400 MHz an einem 128-Bit-Speicherinterface arbeiten (HD 7770/7750: 2.250 MHz).
Auch die jüngsten Gerüchte zur Radeon HD 7990 lassen sich nun ergänzen: So handelt es sich bei "Malta" offenbar um ein offizielles AMD-Referenzdesign. "New Zealand", die ursprüngliche, für Anfang 2012 angedachte Radeon HD 7990, erschien nur in Form verschiedener Herstellerdesigns wie Powercolors Devil 13 oder Asus' Ares II. Unbestätigte Gerüchte besagen, der GPU-Takt Karte läge bei 1.050 MHz; im Boost-Modus werden bis zu 1.150 MHz erreicht. Mit diesen Werten wäre Nvidias Geforce GTX 690 relativ gewiss geschlagen, wobei die Leistungsaufnahme eine Unbekannte ist. Möglicherweise hat AMD ein weiteres Tahiti-Stepping respektive einen Metal-Spin oder strenge Selektion betrieben, um elektrisch besonders hochwertige Grafikchips zu koppeln.
Weitere Informationen und Bildmaterial erwarten wir morgen auf der Cebit.
Hintergrund zu AMD Radeon
Die Radeon-Treiber, oft auch als Catalyst bekannt, bilden die Schnittstelle zwischen Radeon-Grafikkarten von AMD und Anwendungen. Üblicherweise werden die Radeon-Treiber in mehreren Sprachen angeboten. Die monatlich aktuellen Treiber-Pakete für die Radeon-HD-Grafikkarten versprechen stets die höchste Spiele-Leistung und Verbesserungen bei der Kompatibilität. Aktuell bietet AMD die Treiber für Windows XP sowie Vista/Windows 7 jeweils in 32 und 64 Bit an. Im Folgenden finden Sie alle Download-Artikel zu WHQL-Treibern, die mit Microsoft-Prüfsiegel versehen sind, für Radeon-Grafikkarten. Mehr zu AMD Radeon gibt es auf unserer Themenseite.

Es geht aber nicht mit "ein wenig Performanceverlust", sondern nur mit massivem. Als vor Jahren das letzte mal Alternativen zu AFR zur Auswahl standen, brachten die typischerweise um die 20% mehr Frames, als eine Einzelkarte - und seitdem hat die Anzahl an SFR-inkompatiblen Berechnungen massiv zugenommen. Wenn heute nur noch 10% im Schnitt erzielt werden könnten, würde mich das nicht wundern. 10% mehr Frames bekommst du mit dem (Kosten)Aufwand, der für Dual-GPU nötig wäre, aber auch bequem aus einer einzelnen GPU gequetscht.