Freesync vs. G-Sync: Laut AMD nicht schlechter
AMD hat sich innerhalb seines FAQs zum Thema VBLANK-Intervalle bei Freesync geäußert. Diese müssten definitiv nicht vom Catalyst-Treiber vorhergesehen werden. Die GPU selbst bestimmt wie auch bei G-Sync direkt die Bildwiederholrate des eingesetzten Freesync-/Adaptive-Sync-Monitors.
Vergangene Woche versicherte uns ein Entwickler, dass AMDs Freesync ein schlechteres Ergebnis abliefern würde als Nvidias G-Sync-Lösung. Demnach sollte bei Freesync der Treiber den VBLANK-Intervall vorhersagen und dieser nicht direkt von der GPU gesteuert werden. Die Folge wären Verzögerungen bei stark wechselnden Frameraten gewesen. Im Hintergrund hatten wir noch mit AMD weiter kommuniziert, inzwischen hat der Chiphersteller seine offizielle FAQ-Seite zu genau diesem Thema erweitert.
Demnach sei der oben geschilderte Fall nicht wahr. Die GPU selbst kann (wie auch bei G-Sync) die Bildwiederholrate des Displays anhand der ausgegebenen Bilder selbst anpassen. Über den Adaptive-Sync-Standard vom Displayport wird der Grafikkarte lediglich "mitgeteilt", welches minimale und maximale VBLANK-Intervall der Monitor unterstützt, sprich welche Hertz-Raten möglich sind. Liegt die Framerate der GPU außerhalb dieser Spanne, werden die Bilder dann angezeigt, wenn sie fertig sind – der Treiber wechselt dann also auf V-Sync, wie es auch bei G-Sync ausgewählt werden kann.
Damit haben wir die Antwort nun also Schwarz auf Weiß, womit sich die theoretische Diskussion Freesync vs. G-Sync erstmal erübrigt haben sollte. Auf dem Papier sind beide Technologien gleich gut, etwaige Unterschiede müssten in direkten Vergleichstests ausfindig gemacht werden. Diese werden in den kommenden Monaten folgen, sobald Adaptive-Sync-fähige Monitore verfügbar sind.
Quelle: AMD (FAQ)

Den Gegner schlecht machen / reden.
Bei AMD bleibt es NOCH bei Reden. Nvidia macht es schon durch dinge wie Gameworks ...
*Beliebigen AMD oder Nivida Flame einfügen*
Thilo hat mir per PN alles erklärt.
3DCenter Forum - G-/Free-/A-Sync: framesynchronisierter Displayrefresh per variablem vblank-Intervall - Seite 71
Der Ablauf:
1.
Die GPU schickt den Inhalt des Framebuffers an die Grafikkarte (mit der maximalen Geschwindigkeit, die unterstützt wird, was dann also z.B. ~7ms dauert ).
2.
Wird innerhalb dieser Zeit ein zweites Frame fertig, gibt es jetzt 2 Möglichkeiten: entweder wird gewartet, bis die Übertragung fertig ist und dann die Übertragung des nächsten Frames gestartet (VSync) oder es wird einfach so der Bufferflip durchgeführt (VSync off), so daß es Tearing gibt. In dieser Situation ist es vollkommen egal, ob A-Sync aktiv ist oder nicht.
3.
Ist das Frame fertig übertragen (aber noch kein neuer fertig), legt die Grafikkarte auf dem Displayausgang vblank an (ist ja bei DP-Port nur ein besonderes Datenpaket, was dort wiederholt übertragen wird, in der Zeit gibt es ja keine nutzbaren Bilddaten).
4.
Erreicht die Zeitdauer seit dem letzten Refresh die Maximaldauer (kennt die GPU ja aus den EDID-Daten, die bei A-Sync-Monitoren entsprechende Werte enthalten), wird schlicht das alte Frame neu übertragen (=>weiter mit Punkt 1).
5. Wird das neue Frame fertig, bevor die Maximaldauer erreicht wird, wird das Senden von vblank-Paketen eingestellt und es geht ebenfalls mit Punkt 1 weiter.
Total simpel eigentlich. Der Refresh wird praktisch vom Bufferflip getriggert. Die Justierung bzw. Beendigung des Refreshintervalls erfolgt erst nachdem das Bild gerendert wurde. Das funktioniert natürlich nur begrenzt, allerdings nur begrenzt durch die Fähigkeiten des Monitors bzw. dessen Panel http://www.forum-3dcenter.... Prinzipiell gibt es erstmal keine Grenze für das System und vorhergesagt werden muß da wie gesagt auch nichts.
Das ist schlicht eine etwas flexiblere Display-Pipeline im Chip, die nicht nur den Bufferflip (zwischen dem aktuell dargestellten und dem nächsten fertig gerenderten Frame) bis zum nächsten Refresh verzögern kann (traditionell im vblank Intervall durchgeführt, das hatte seinen Ursprung ja bei den alten CRTs) a.k.a. VSYNC, sondern vom Treiber auch so konfiguriert werden kann (das dürfte eine Einmalsache sein, der Treiber muß da also nicht bei jedem Frame eingreifen), daß das praktisch umgekehrt funktioniert, also am Ende der Übertragung eines Frames einfach so lange vblank anläßt, bis der nächste Bufferflip kommt, was dann durch Senden des neuen Bildes den Refresh am Monitor auslöst (und dabei auch die minimale Frequenz des verbauten Panels berücksichtigt).
G-Sync kommt im Zweifel mit einer etwas einfacheren Display-Pipeline in der GPU aus, da dort das G-Sync-Modul im Monitor mehr machen kann (z.B. die minimale Refreshrate zu berücksichtigen). Aber mit genauen Details hält sich nV wie üblich bedeckt.
Das G-Sync Modul ist wohl hauptsächlich dazu da, um auch ältere Grafikkarten ohne entsprechende Displaycontroller-Fähigkeiten verwenden zu können (bzw. evtl. alle Nvidia-Karten; man weiß ja nicht ob die neuesten GPUs der GM2xx-Serie theoretisch Adaptive Sync per DP1.2a steuern könnten oder nicht); auch bei AMD haben ja nur die neueren GCN-GPUs ab Bonaire die Fähigkeit, die Refreshrate wirklich variabel zu steuern, während die älteren GPUs nur verschiedene feste Refreshraten beherrschen.
Allerdings wäre mir Bilddiagonale durchaus recht, mal ganz davon abgesehen das Lcds auch einen Haufen prinzipielle Vorteile haben.
Ach ja: die Regierung ist auch irgenwie verstrickt und hat nicht die NSA Nvidiakarten für ihre Supercomputer gekauft?
Ich wollte es nur gesagt haben...