Freesync Premium und Pro: AMD erklärt neue Güteklassen für Monitore mit VRR
AMD hat seinen Freesync-Standard für eine Variable Refresh Rate (VRR) bei Monitor- und TV-Displays in nunmehr drei Klassen unterteilt, wodurch Endkunden besser die gebotenen Features erkennen sollen.
Nachdem Nvidia im vergangenen Jahr auf der CES seinen G-Sync-Standard mit abgestuften Anforderungen in unterschiedliche Klassen unterteilte (G-Sync Compatible, G-Sync und G-Sync Ultimate), erweitert nun auch AMD im Rahmen der diesjährigen Elektronikmesse seinen auf Adaptive-Sync fußenden Freesync-Standard in drei Klassen (Freesync, Freesync Premium und Freesync Premium Pro).
Die bisher als Freesync 2 HDR bekannte Spezifikation als höchste Ausbaustufe wird nunmehr Freesync Premium Pro genannt und stellt als Anforderung weiterhin mindestens 120 Hz Bildwiederholfrequenz bei Full HD oder höher, ebenso wie HDR-Farbdarstellung mit niedriger Latenz in SDR und HDR nebst Unterstützung für Low Framerate Compensation (LFC) gegen Ruckeln bei Bildraten unterhalb der Display-Bildwiederholfrequenz.
Derweil bleibt das "normale" Freesync wie gehabt bestehen, wobei entsprechende Displays lediglich adaptive Bildraten gegen Tearing und niedrige Latenzen in Verbindung mit AMD-Grafikkarten unterstützen müssen. Neu ist hingegen die Zwischenstufe Freesync Premium, die die Anforderungen der Pro-Variante mit 120 Hz, LFC und Co. stellt, jedoch auf HDR an Bord verzichtet.
Quelle: Screenshot / AMD
Freesync Premium und Pro: AMD listet die Unterschiede
Laut AMD wird erwartet, dass im aktuellen Januar nunmehr über 1.000 Displays am Markt die Freesync-Zertifizierung genommen haben werden. Derweil soll es mittlerweile auch bereits über 300 Monitor- und TV-Displays geben, die sich für die Premium-Einstufung mit Low Framerate Compensation (LFC) qualifiziert haben. Auf seiner Webseite listet AMD auch alle bisherigen Spiele, die Freesync Premium Pro voll unterstützen und dies natürlich auch auf älteren Displays mit Freesync 2 HDR-Kennzeichnung tun. Darunter sind viele Ubisoft-Titel (The Division 2, Ghost Recon Breakpoint usw.) sowie Borderland 3 oder auch Resident Evil 2 Remake.
Quelle: AMD

Wenn es denn manchmal auf zu finden ist ist es HDR400 und keine 10Bit und und und... lauter Abstriche für so einen "kleinen Gamer-Bildschirm", nur der Preis bleibt Premium
Das ganze HDR kommt meiner Meinung nach einfach nicht richtig voran!
Wenn es denn manchmal auf zu finden ist ist es HDR400 und keine 10Bit und und und... lauter Abstriche für so einen "kleinen Gamer-Bildschirm", nur der Preis bleibt Premium
Da finde ich die Unterteilungen von Nvidia deutlich besser. Hier würde also ein 4k/60Hz Monitor mit allem drum und dran, HDR10 etc. nur den normalen Freesync Stempel bekommen weil er keine 120 Herz hat?
mfg Ratha
@yingtao
Wenn das so gewesen sein sollte, so war G-Sync Compatible halt womöglich bisher das höherwertigere Siegel, denn es garantierte ja Freesync-Funktion mit Nvidia Karten mit durchaus großen Funktionsspannen. Weshalb also im Marketing nicht nutzen?
Und ganz davon ab, welche Monitore sollen das sein? Seh da exemplarisch beides weiterhin Gaming-Monitor MG278Q | ASUS