Vista: Sicherheitslücke durch AMD und Nvidia
Noch vor der Markteinführung zeigte Sicherheitsexpertin Joanna Rutkowska auf der Black Hat Sicherheitslücken in Microsofts Windows Vista 64-Bit auf. Mit Hilfe eines Root-Kits erlangte sie volle Kontrolle über das System.
Diese Sicherheitslücke wurde geschlossen. Pünktlich zur aktuellen Black Hat zeigte Rutkowska nun einen weiteren Weg, wie man mit Hilfe einer virtualisierten Variante ihres Root-Kits "Blue Pill" wieder die Kontrolle über das eben genannte Betriebssystem übernehmen kann.
Nach eigenen Angaben nutzt sie diesmal aber Schwachstellen in Treibern, und zwar der Hersteller AMD und Nvidia. Diese seien von Microsoft zertifiziert worden, allerdings kann, fast, jeder eine Zertifizierung für rund 250 US-Dollar erlangen. Dafür gibt es bei Microsoft einen extra Onlineservice.
Sicherheitslücken seien die Catalyst-Treiber sowie die Ntune-Software. Mit Hilfe des Nvidia Treibers gelang es Rutkowska ohne große Hürden direkt auf den Systemkern zuzugreifen. Laut Rutkowska ist das Problem allerdings so schwerwiegend, dass die Treiber nicht einmal installiert sein müssten.