3D Mark mit Mesh-Shader-Test: Mehr Leistung mit Ampere und RDNA2 [Update: Benchmarks]
Jetzt mit PCGH-Benchmarks von RTX 3080 und RX 6800 XT: Intel hatte ihn bereits im Zusammenhang mit einer kurzen Xe-HPG-Ankündigung in Aussicht gestellt, nun wurde der Mesh-Shader-Test für den 3D Mark offiziell veröffentlicht. Das Update setzt DX12 Ultimate voraus.
Update vom 13. Februar: Wir haben das 3DMark-Update heruntergeladen und den Mesh-Shader-Test auf dem neuen Grafkkarten-Testsystem mit einem optimierten Ryzen 9 5950X laufen lassen. Zum Vergleich angetreten sind eine Nvidia Geforce RTX 3080 Founders Edition und eine AMD Radeon RX 6800 XT, selbstverständlich mit den jeweils aktuellen Treibern (GRD 461.51 Hotfix und RS 20.2.2). Der 3DMark Mesh Shader Feature Test attestiert den beiden High-End-Grafikkarten eine vergleichbare Leistung bei aktivem Mesh Shading, bei dem die LoD- und Geometrie-Berechnung sowie das Verwerfen verdeckter Polygone (Culling) vom Grafikchip übernommen wird. Bei traditioneller Shader-Pipeline und CPU-seitiger Polygonplanung ist die Nvidia-GPU hingegen signifikant schneller.
Kurz nachdem Intels Raja Koduri einen Screenshot aus dem Parcours geteilt hat, ist er auch schon erschienen: der Mesh-Shader-Test für den 3D Mark. Zuvor berücksichtigte das beliebte Benchmark-Tool bereits Variable Rate Shading und Raytracing als Teil von DirectX12 Ultimate. Um die Vorteile durch Mesh Shading zu unterstreichen, berechnet der 3D Mark eine Szene zunächst auf althergebrachte Weise - und dann noch mal mit dem DX12-Ultimate-Feature.
Laut Videocardz legen Ampere-GPUs (Geforce RTX 3000) um 702 Prozent, RDNA 2-Grafikkarten (Radeon RX 6000) um 547 Prozent, Turing (RTX 2000) um 409 Prozent und Turing-Karten ohne RTX wie die Geforce GTX 1660 um 244 Prozent durch Mesh Shading zu. Den Basistest soll Turing allerdings besser bewerkstelligen als Ampere, was den prozentualen Zuwachs relativiert. Generell ist zu beachten, dass es sich beim 3D Mark um einen synthetischen Parcours handelt und die Leistung jenseits spezieller Tests von mehr als nur einem Faktor abhängt.
Adrenalin 2020 Edition 21.2.2 bessert Performance
Treiberseitig könnte bezüglich Mesh Shading noch einiges passieren. So soll der brandneue Adrenalin 2020 Edition 21.2.2 die Performance im Mesh-Shader-Test bereits erheblich gesteigert haben.
Mehr zum Thema: Intel Xe: HPG-Ableger für Gamer beim Rendern von Mesh Shadern gezeigt
Beim Mesh Shading werden die alten Vertex/Hull Shader und der Domain/Geometry Shader durch Task Shader und Mesh Shader ersetzt. Der Grafikchip übernimmt dabei weitgehend die Aufgaben der CPU, wobei er sie in parallelen Thread-Gruppen bearbeitet, anstatt alles in einer festen Reihenfolge zu berechnen. Das soll beim Level of Detail eine wesentlich feinere Abstufung ermöglichen. Mehr Details zu DirectX12 Ultimate lesen Sie in unserem Special.

Es ist ja nicht so, als würden sie keine Designs nutzen. Sie schaffen es aber immer wieder, dass Designs generell stark oder zumindest in Elementen an Titel erinnern, die um die Jahrtausendwende erschienen sind. Und das ist nicht positiv gemeint. (gab ja in der Zeit auch diverse Designkönige)
Selbst bei einem Featuretest wie hier könnte man sich in der Hinsicht mehr Mühe geben.
Sie sollen einfach wieder einen richtig beeindrucken Benchmark machen, der alle derzeitigen Next Gen Features nutzt. Raytracing, SSD-Streaming, Sampler Feedback, Mesh Shading, VRS und mit der Grafik alles bisher gesehene wegblasen. Port Royal ist doch wieder ziemlich in die Jahre gekommen und braucht einen Nachfolger.
Es ist ja nicht so, als würden sie keine Designs nutzen. Sie schaffen es aber immer wieder, dass Designs generell stark oder zumindest in Elementen an Titel erinnern, die um die Jahrtausendwende erschienen sind. Und das ist nicht positiv gemeint. (gab ja in der Zeit auch diverse Designkönige)
Selbst bei einem Featuretest wie hier könnte man sich in der Hinsicht mehr Mühe geben.