Verkaufsstopp: Ankers 3D-Drucker sind Geschichte - bis auf ein Modell
Die Anker-Tochter Eufymake hat den Verkauf der 3D-Drucker M5 und M5C eingestellt - und auch einige Ersatzteile werden nicht länger angeboten. Ob und wann die Modelle zurückkehren werden, ist momentan unklar.
Das vor allem für Ladegeräte bekannte Unternehmen Anker hatte bis vor Kurzem auch 3D-Drucker im Angebot - zwei FDM-Modelle namens Ankermake M5 und Ankermake M5C. Bereits im März wurde die entsprechende Sparte in eine neue Submarke namens Eufymake ausgelagert. Anschließend erfolgte die sehr erfolgreiche Kickstarter-Kampagne des Textur-Druckers Eufymake E1. Und auf ebendieses Modell will sich das neue Tochterunternehmen nun offenbar konzentrieren, denn der Ankermake M5 und der Ankermake M5C wurden aus dem Verkauf genommen.
Keine Drucker, keine Ersatzteile
Im Interview mit Ankers PR-Manager Brett White bestätigte dieser gegenüber The Verge, dass der Verkauf pausiert wurde. Ob er in Zukunft wieder aufgenommen werden wird, ist unklar. Nachdem auch Ersatzteile vom Online-Auftritt entfernt wurden, erscheint das aber zumindest kurzfristig unwahrscheinlich. Für Besitzer des Ankermake M5 und des Ankermake M5C ist das zudem problematisch, da sie auf Defekte schlechter reagieren können. Neue Hotends oder Extruder können aktuell nicht direkt beschafft werden. Betroffene Kunden sollen sich laut White beim Support von Eufymake melden.
Ob dieser die notwendigen Teile dann zeitnah auftreiben kann, ist unklar. Wer einen bestehenden Ankermake-Drucker besitzt, befindet sich derzeit also in der Schwebe und muss abwarten, ob Eufymake den Verkauf wieder aufnimmt. Während ein Verkaufsstopp der 3D-Drucker zu verschmerzen wäre, wäre zumindest eine langfristige Ersatzteilversorgung wünschenswert - auch mit Blick auf den Ruf des Unternehmens.
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Immerhin: Auf den kommenden Eufymake E1 dürfte es dadurch wohl keine Auswirkungen geben, denn er hat ein gänzlich anderes Funktionsprinzip. Das ist womöglich auch der Grund, warum das Unternehmen von den bisherigen Modellen Abstand nimmt. Der Markt für FDM-3D-Drucker ist hart umkämpft und damit wenig gewinnbringend, wohingegen der E1 - angesichts eines großen Finanzierungserfolgs - offenbar eine vielversprechende Marktlücke gefunden hat.
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Quelle: The Verge (Anker-Interview) via Tom's Hardware

Benutzen diese Billig 3D Drucker nicht fast alle die gleichen Ersatzteile?
Normalerweise müsste man sich doch z.B. irgendein Hotend mit ähnlichen Abmessungen kaufen können und das an den Drucker basteln...
"sehr erfolgreiche Kickstarter-Kampagne" und von dort weiter zu "Der Anker Eufymake E1"
Hätte man schon erwähnen können, dass es sich um einen Tintenstrahldrucker der die Tinte mit UV-Licht aushärtet, wodurch sich auch Texturen Drucken lassen...
Der neue ist also kein FDM Drucker sondeeeern... Nix, erfährt man nicht.
Muss ja nicht gleich nen Hintergrundartikel zu allen Arten 3D-Druxker werden. Aber wenn schon 2 mal erwähnt wird der neue arbeite nach einem anderen Prinzip und wenn das und der Verkaufsstop der 2 FDM Modelle quasi der einzige Inhalt des Artikels sind.,,
Ach, was red ich da, ändert ja doch nix.
Von beiden Marken besitze ich keine Produkte und ich habe auch nicht vor, welche zu kaufen.
Guter Support sieht anders aus!