Technik und Fazit
In diesem Artikel
Technik
Wir haben den Ankündigungs-Trailer und die Gameplay-Demo der Agenten-Action genauer unter die Lupe genommen und nach Details über die verwendeten Grafikimplementierungen gesucht. 007 First Light basiert, wie auch schon der geistige Hitman-Vorgänger, auf IOIs eigener Glacier-Engine. Ob es sich dabei ebenfalls um die zweite Iteration oder eine Weiterentwicklung handelt, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Eine Implementierung von Hitman-3-Grafikfeatures ist möglich und denkbar. Die Gamescom-Demo wurde auf einem Gaming-Rechner gezeigt und mit einem Playstation-Controller gesteuert. Das kürzlich veröffentlichte Gameplay hingegen lief auf einer PS5 Pro. Der 20-Minuten-Einblick konnte grafisch überzeugen und die Hitman-Reihe jetzt schon in den Schatten stellen.
Jedoch ließen einige Details in unseren Augen noch keine eindeutige Schlussfolgerung zu. Allen voran die Renderauflösung. Das veröffentlichte Material von der PS5 Pro ist mit sehr starkem Filmgrain, chromatischer, beziehungsweise sphärischer Aberration und Motion Blur belegt, was eine potenziell niedrige interne Renderauflösung kaschieren kann. Im Vergleich zum schon vor längerer Zeit veröffentlichten Trailer wirkt das Bild deutlich unschärfer. Auch merkt man, dass die PS5 Pro mit der Leistung zu kämpfen hat. Die Demo läuft bei 30 Fps und leidet unter dem ein oder anderen Framedrop. Auf dem PC sah das noch anders aus. Das Bild wirkte deutlich präziser und das Spiel wurde bei stabilen 60 Fps gezeigt. Die Systemanforderungen dürften vermutlich hoch ausfallen.
In der Hitman-Reihe wurde nachträglich Raytracing für Reflexionen und Sonnenschatten implementiert. In der First-Light-Demo und im Trailer ließen sich Raytracing-Reflexionen schwieriger finden. So wäre die Autofahrt am Anfang und in der Mitte der Demo ein möglicher Showcase für die Strahlenberechnung gewesen, doch die Spiegelungen auf dem Hochglanzlack der Jaguars beziehungsweise Aston Martins wirken weniger nach Raytracing; Objekte außerhalb des Sichtfeldes werden nicht sauber gespiegelt. Hier liegt der Verdacht eher bei der Nutzung von Cube-Maps und Screenspace-Reflexionen. Auch zeigt die Bootsfahrtszene im Trailer deutlich eine fehlerhafte Screenspace-Reflexion. Das rote Segel im linken Bildbereich wird nicht korrekt gespiegelt. Vermutlich sorgt der Stein im Vordergrund für eine falsche Darstellung.
Dass dies Raytracing-Anwendungen nicht ausschließt, zeigt die Hitman-Reihe, in der die Strahlenberechnung eher additiv eingesetzt wird und nicht zwangsläufig althergebrachte Techniken wie Screenspace- oder planare Reflexionen vollständig ersetzt. Ein ebenfalls seltsames Verhalten ließ sich bei den Schatten in der Demo erkennen. Am Beispiel eines mit Sonnenlicht bestrahlten Gitters wirkt der entstehende Schatten eher einheitlich scharf, als mit einem Raytracing-typischen Übergang. Man könnte hier vermuten, dass es sich noch um Shadow Maps handelt, dies muss aber nicht zwangsläufig der Fall sein. In jedem Fall gehen wir aber davon aus, dass vor allem für die PC-Version eine volle Raytracing-Implementierung, den Weg ins fertige Spiel findet. Dynamische Schatten von Charakteren sind in der PS5-Pro-Demo jedoch noch einmal problematischer. Diese wirken teils sehr grieselig und unsauber, was auf Raytracing mit extrem wenigen Strahlen oder auf schlecht gefilterte Shadowmaps schließen lässt. Das sah in der PC-Gamescom-Demo deutlich besser aus.
Im Inneren des Gebäudes darf man hingegen über die Detailvielfalt staunen. Alles wirkt erst einmal äußerst lebendig und realistisch, beim genauen Hinsehen fällt aber auf, dass wie auch beim Hitman-Vorgänger abseits des Sonnenlichts auf normale Punktlichquellen ohne Raytracing gesetzt wird. Im Beispielbild erzeugt die an der Wand montierte Lampe keine realistische Beleuchtung.
Quelle: IO Interactive
Auffällig ist jedoch, dass im Vergleich zum Ankündigungs-Trailer auch deutliche Verbesserungen der Beleuchtung ins Spiel gefunden haben. So strahlen Mündungsfeuer und Explosionen im Trailer kein korrektes Licht ab, tun dies aber in der Demo. Damit wirken die Explosionen noch einmal deutlich eindrucksvoller.
Mündungsfeuer im Trailer
Mündungsfeuer in der Demo
Doch besonders überzeugen können letztere durch tolle Physik und Partikeleffekte. Hier fliegt wirklich alles durch die Gegend und erzeugt sogar beim Vorbeisausen Schatten. Nach einer ordentlichen Explosion regnet ein wahrer Teile-Schauer auf einen herab.
Fazit: Bondgefühl mit Feintuning-Potenzial
Das Spiel macht schon beim Zuschauen unglaublich Spaß. Obwohl lediglich eine 20-minütige Demo und Trailer gezeigt wurden, hat sich bis jetzt kein 007-Spiel so echt angefühlt und hat so gut die Essenz der Filme eingefangen. Hier wird nicht nur scharf geschossen, alle 007-Disziplinen werden gefordert, von der Wortgewandtheit bis zur Rennfahrkunst. Technisch basiert das Spiel auf der hauseigenen Engine und zeigt eine sehr hübsche Grafik mit beeindruckenden Explosionsdarstellungen. Mit ein paar kleinen Kritikpunkten, was Beleuchtung, Reflexionen und Performance angeht, muss sich das Spiel zumindest auf der PS5 Pro abfinden. Wir sind aber fest davon überzeugt, dass hier noch nachgebessert wird und vor allem die PC-Version (Release: 27. März 2026) als finale Variante mit Raytracing-Vollausstattung kommt.

Es geht einzig und alleine darum, dass man von bestimmte Figuren ein Bild im kopf hat wie sie seit generationen sind. Wird daran eben gerüttelt, wird es eben zurecht kritisiert!
Bleiben wir mal bei 007, den verbindet man mit einem weißen mann, eher dunklere Haare und normalem bis sportlichen Körperbau, würde man jetzt einen Will Smith in die Rolle setzen, würde es einfach nicht passen, klar würde man es Kritisieren, aber das hat nichts mit den Person als solches zu tun (ich mag Will Smith seine Filme sehr gerne).
Anders herum würde ich mir auch niemals einem Bad Boys Film ansehen wo Will Smith seine rolle von einem weißen gespielt wird, es passt nicht und ist eben nicht diese Figur, ende.
Nicht "man", sondern du. 007 ist auch bei James Bond nur eine Nummer und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die mal an einen deutlichen jüngeren Mann, einen Farbigen oder eine Frau vergeben wird. Wenn das für dich so eine Riesenproblem darstellt, musst du dich halt in deine Man Cave zurückziehen und kannst dort hemmungslos in Nostalgie schwelgen.
Wenn solche Figuren auch für nachwachsende Generationen interessant und relevant bleiben sollen, die sie ganz neu entdecken und die eben kein jahrzehntelang geprägtes Bild vor Augen haben, dann müssen sie nun mal bis zu einem gewissen Grad mit der Zeit gehen und sich verändernden Geschmäckern anpassen, bis hin zu völligen Neuinterpretationen.
Und was hat DC aus dem kram gemacht als sie es versucht haben ins heute zu bringen? Richtig, komplett auf die Nase gefallen mit Wonder Woman, Flash, Justic League etc.! Jetzt berappeln sie sich endlich wieder mit dem neuen Batman und Superman, weil sie eben nicht vergessen haben wo die Figuren herkamen. Wie man sieht, es sind eben doch die Gene der alten Generation die hier etwas wieder aufleben lassen.
Und nein, 007 ist KEINE einfache Nummer! Es ist eben noch immer 007 JAMES Bond! Schließt schon einmal eine Frau zu 100% aus. Ein schwarzen auch, weil die Story von James Bond noch immer zusammen hängt. Man kann alle Filme nacheinander schauen, die Geschichte wird eben immer weiter erzählt mit seinen Geschichten.
In diesem konkreten Fall gab es sowieso schon mehrere 007 Darsteller und warum sollte der nächste 007 nicht mal ein Nicht-Weißer sein ? Es ist ja nie DER eine 007.
Anders sehe ich das z.B. wie bei der Ariel Realverfilmung. Es geht im Trickfilm und in der Realverfilmung um die gleiche Person und dann sollte sie auch vergleichbar aussehen. Hätte aber auch nichts dran geändert das der Film schlecht war :p
Also nein, man kann bekannte Rollen nicht "neu interpretieren"! Und gerade die DC desaster der letzten 10 Jahre beweisen es! Der aktuelle Batman und Superman sind die besten Beweise dafür, die FIlme funktionieren weil sie sich eben auf das alte berufen, es ins moderne holen aber die Gene der Figur nicht vergessen haben!
Und doch, es ist noch immer DER James Bond. Eine Geschichte seit dem ersten Teil bis heute! Will man eine andere Rolle haben, muss man 006 nehmen, das ist nämlich fast immer eine Frau!
First Light wirkt wie eine extrem gelungene Kreuzung zwischen Hitman und Uncharted
Es geht einzig und alleine darum, dass man von bestimmte Figuren ein Bild im kopf hat wie sie seit generationen sind. Wird daran eben gerüttelt, wird es eben zurecht kritisiert!
Bleiben wir mal bei 007, den verbindet man mit einem weißen mann, eher dunklere Haare und normalem bis sportlichen Körperbau, würde man jetzt einen Will Smith in die Rolle setzen, würde es einfach nicht passen, klar würde man es Kritisieren, aber das hat nichts mit den Person als solches zu tun (ich mag Will Smith seine Filme sehr gerne).
Anders herum würde ich mir auch niemals einem Bad Boys Film ansehen wo Will Smith seine rolle von einem weißen gespielt wird, es passt nicht und ist eben nicht diese Figur, ende.
In diesem konkreten Fall gab es sowieso schon mehrere 007 Darsteller und warum sollte der nächste 007 nicht mal ein Nicht-Weißer sein ? Es ist ja nie DER eine 007.
Anders sehe ich das z.B. wie bei der Ariel Realverfilmung. Es geht im Trickfilm und in der Realverfilmung um die gleiche Person und dann sollte sie auch vergleichbar aussehen. Hätte aber auch nichts dran geändert das der Film schlecht war :p
...
Komplett neue Spiele in dieser Richtung wären schön, aber die Chancen darauf gehen wohl gegen Null.
Aber bei einem Punkt hast du Recht, die Entwickler/Publisher sollten lieber neue Franchises mit neuen Charakteren machen satt ständig die alten und beliebten IPs 'modernisieren' zu wollen - denn dafür sind sie zu faul und zu untalentiert.