Erstes Gameplay zu 007 First Light: Ein Lichtblick im James-Bond-Universum?
Mit einer 20-minütigen Gameplay-Demo konnte uns das Entwicklerstudio IO Interactive auf der Gamescom einen ersten Einblick in das neue 007-Spiel gewähren. Wir haben das vor Kurzem veröffentlichte Gameplay-Material analysiert.
In diesem Artikel
Wir durften schon auf der Gamescom eine erste Gameplay-Vorstellung von 007 First Light auf dem PC genießen. Jetzt präsentiert IO Interactive dieselbe Mission auf Konsole der Öffentlichkeit. Zeit für einen ersten Eindruck. In 007 First Light spielt man keinen erfahrenen, hochrangigen James Bond, den es in der Filmreihe zu beobachten gibt. Nein, in der Gameplay-Demo startet man in der Rolle des Chauffeurs und soll lediglich seine Kollegen zur in der Slowakei ausgerichteten Schach-Meisterschaft eskortieren, wo das Team auf der Suche nach dem vermeintlich abtrünnigen MI6-Agenten 009 ist. Man soll die jungen Jahre des Agenten und dessen Charakterentwicklung vom Anfänger bis zum Profi miterleben. Wie für James Bond üblich reicht das Warten auf dem Parkplatz dem hitzigen Charakter nicht aus - und nach kurzer Zeit darf man selbst die Umgebung erkunden.
Quelle: PCGH
Der schicke Aston Martin auf der Gamescom-Präsentation.
Wer frühere James-Bond-Spiele wie GoldenEye oder Nightfire gespielt hat, wird sich noch an die deutliche Shooter-Ausrichtung erinnern. Diese ist bei First Light einem deutlich 007-typischeren Erkunden-, Schleichen- und Kommunizieren-System gewichen, das aber dennoch mit Action überzeugt. Wer die Hitman-Teile gespielt hat, wird sich direkt heimisch fühlen, denn der erste Teil der Gameplay-Demo erinnert sehr stark an die "Vorgänger-Reihe". So gilt es beispielsweise, mit Ablenkungen Wachen zum Wegschauen zu bewegen, sich in Gebüschen zu verstecken und an Hauswänden hochzuklettern, um Wachen zu umgehen. Und auch die Hitman-typischen Spezialfähigkeiten, die beispielsweise Zielpersonen und Gegner sichtbar machen können, haben es ins Spiel geschafft. Diesmal jedoch in Form der typischen Q-Gadgets wie Uhr und Co. Besonders spannend sind die Interaktionen mit den NPCs. Denn in Gesprächen lassen sich unterschiedliche Frage- und Antwortmöglichkeiten auswählen. Wie weit diese Entscheidungen einen Einfluss auf den Erfolg der Mission haben, bleibt allerdings noch abzuwarten.
Im Aston Martin auf Verfolgungsjagd
Doch beim ruhigen Erkundungsspiel bleibt es natürlich nicht, denn zwei Aspekte müssen in jedem James-Bond-Titel zu finden sein: Autoverfolgungen und Explosionen. Die Demo springt zeitlich hier etwas und zeigt eine grafisch beeindruckende Verfolgungsjagd - wie für Bond üblich treten hier Aston Martin und Jaguar wieder gegeneinander an. Die Verfolgungsjagd lässt den Spieler ans Steuer, ist davon abgesehen jedoch weitgehend gescriptet. Momente wie der Sprung über einen Laster sind vorbestimmt und überzeugen durch tolle Grafikeffekte wie beispielsweise das Verdrängen des aufsteigenden Rauchs durch Bonds Wagen. Die Umgebung reagiert hier allgemein sehr überzeugend: Pflanzen werden plattgefahren und Teile eines Stacheldrahtzauns verfangen sich am Wagen und werden mit den dazugehörigen Funken hinter letzterem hergezogen. Das Straßenverhalten des Wagens lässt sich eher als "arcadig" beschreiben, wie sich die Steuerung jedoch tatsächlich am Controller oder an der Tastatur anfühlt, bleibt abzuwarten.
Ratatatat ... Krawumm
Im letzten Teil der Demo gibt es dann handfeste Action zu bestaunen. Mit der Meldung, man habe jetzt die "Lizenz zum Töten", geht es in den Kampf mit allem, was das Waffenarsenal hergibt. Auf einem Flugplatz schießt man sich als Titelheld durch Gegnerscharen. Das wirkt nicht nur deutlich dynamischer und spaßiger als in den Hitman-Teilen, sondern macht auch grafisch wirklich etwas her. Denn hier ist viel Bewegung im Spiel - die Umgebung explodiert, Teile fliegen einem um die Ohren. Hier wurde die Zerstörungs- und Kollisionsphysik gut in Szene gesetzt. Zusammen mit den Explosions- und Raucheffekten wirkt das Gesamtbild sehr stimmig.
Quelle: IO Interactive
Die Kampfmechanik basiert auf einem "normalen" Deckungssystem und Third-Person-typischer Dynamik. Wer Gegner per Hand erledigen will, wird mit coolen Takedown-Animationen belohnt, bei denen beispielsweise die Waffe des ersten Gegners dem zweiten gegen den Kopf geworfen wird. Die Animationen fügen sich dazu noch flüssig ins Gameplay ein. Schlussendlich muss man selbstverständlich einem startenden Flugzeug hinterher und einige Bösewichte auf der Tragfläche händisch erledigen - eben ein typischer Montag für unseren Titelhelden. Mit der Actionfilm-typischen Zerstörung des Flugzeugs und dem anschließenden Fallschirmsprung endet die Demo spektakulär. First Light wirkt wie eine extrem gelungene Kreuzung zwischen Hitman und Uncharted.

Es geht einzig und alleine darum, dass man von bestimmte Figuren ein Bild im kopf hat wie sie seit generationen sind. Wird daran eben gerüttelt, wird es eben zurecht kritisiert!
Bleiben wir mal bei 007, den verbindet man mit einem weißen mann, eher dunklere Haare und normalem bis sportlichen Körperbau, würde man jetzt einen Will Smith in die Rolle setzen, würde es einfach nicht passen, klar würde man es Kritisieren, aber das hat nichts mit den Person als solches zu tun (ich mag Will Smith seine Filme sehr gerne).
Anders herum würde ich mir auch niemals einem Bad Boys Film ansehen wo Will Smith seine rolle von einem weißen gespielt wird, es passt nicht und ist eben nicht diese Figur, ende.
Nicht "man", sondern du. 007 ist auch bei James Bond nur eine Nummer und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die mal an einen deutlichen jüngeren Mann, einen Farbigen oder eine Frau vergeben wird. Wenn das für dich so eine Riesenproblem darstellt, musst du dich halt in deine Man Cave zurückziehen und kannst dort hemmungslos in Nostalgie schwelgen.
Wenn solche Figuren auch für nachwachsende Generationen interessant und relevant bleiben sollen, die sie ganz neu entdecken und die eben kein jahrzehntelang geprägtes Bild vor Augen haben, dann müssen sie nun mal bis zu einem gewissen Grad mit der Zeit gehen und sich verändernden Geschmäckern anpassen, bis hin zu völligen Neuinterpretationen.
Und was hat DC aus dem kram gemacht als sie es versucht haben ins heute zu bringen? Richtig, komplett auf die Nase gefallen mit Wonder Woman, Flash, Justic League etc.! Jetzt berappeln sie sich endlich wieder mit dem neuen Batman und Superman, weil sie eben nicht vergessen haben wo die Figuren herkamen. Wie man sieht, es sind eben doch die Gene der alten Generation die hier etwas wieder aufleben lassen.
Und nein, 007 ist KEINE einfache Nummer! Es ist eben noch immer 007 JAMES Bond! Schließt schon einmal eine Frau zu 100% aus. Ein schwarzen auch, weil die Story von James Bond noch immer zusammen hängt. Man kann alle Filme nacheinander schauen, die Geschichte wird eben immer weiter erzählt mit seinen Geschichten.
In diesem konkreten Fall gab es sowieso schon mehrere 007 Darsteller und warum sollte der nächste 007 nicht mal ein Nicht-Weißer sein ? Es ist ja nie DER eine 007.
Anders sehe ich das z.B. wie bei der Ariel Realverfilmung. Es geht im Trickfilm und in der Realverfilmung um die gleiche Person und dann sollte sie auch vergleichbar aussehen. Hätte aber auch nichts dran geändert das der Film schlecht war :p
Also nein, man kann bekannte Rollen nicht "neu interpretieren"! Und gerade die DC desaster der letzten 10 Jahre beweisen es! Der aktuelle Batman und Superman sind die besten Beweise dafür, die FIlme funktionieren weil sie sich eben auf das alte berufen, es ins moderne holen aber die Gene der Figur nicht vergessen haben!
Und doch, es ist noch immer DER James Bond. Eine Geschichte seit dem ersten Teil bis heute! Will man eine andere Rolle haben, muss man 006 nehmen, das ist nämlich fast immer eine Frau!
First Light wirkt wie eine extrem gelungene Kreuzung zwischen Hitman und Uncharted
Es geht einzig und alleine darum, dass man von bestimmte Figuren ein Bild im kopf hat wie sie seit generationen sind. Wird daran eben gerüttelt, wird es eben zurecht kritisiert!
Bleiben wir mal bei 007, den verbindet man mit einem weißen mann, eher dunklere Haare und normalem bis sportlichen Körperbau, würde man jetzt einen Will Smith in die Rolle setzen, würde es einfach nicht passen, klar würde man es Kritisieren, aber das hat nichts mit den Person als solches zu tun (ich mag Will Smith seine Filme sehr gerne).
Anders herum würde ich mir auch niemals einem Bad Boys Film ansehen wo Will Smith seine rolle von einem weißen gespielt wird, es passt nicht und ist eben nicht diese Figur, ende.
In diesem konkreten Fall gab es sowieso schon mehrere 007 Darsteller und warum sollte der nächste 007 nicht mal ein Nicht-Weißer sein ? Es ist ja nie DER eine 007.
Anders sehe ich das z.B. wie bei der Ariel Realverfilmung. Es geht im Trickfilm und in der Realverfilmung um die gleiche Person und dann sollte sie auch vergleichbar aussehen. Hätte aber auch nichts dran geändert das der Film schlecht war :p
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Komplett neue Spiele in dieser Richtung wären schön, aber die Chancen darauf gehen wohl gegen Null.
Aber bei einem Punkt hast du Recht, die Entwickler/Publisher sollten lieber neue Franchises mit neuen Charakteren machen satt ständig die alten und beliebten IPs 'modernisieren' zu wollen - denn dafür sind sie zu faul und zu untalentiert.