iPhone 7 noch ohne OLED-Display: Ab 2017 von Foxconn beziehungsweise Sharp?
Berichten nach stellen sich Foxconn beziehungsweise der von den Taiwanern übernommene Display-Hersteller Sharp darauf ein, die Smartphone-Welt ab 2017 mit OLED-Displays zu versorgen. Das für dieses Jahr erwartete iPhone 7 ginge also noch leer aus.
Während Konkurrenten längst auf OLED- beziehungsweise AMOLED-Displays setzen, macht Apple immer noch einen Bogen um die Technik. Jüngsten Meldungen nach wird sich daran wohl auch beim iPhone 7 noch nichts ändern. Doch es wäre vermutlich das letzte iPhone seiner Art.
So befinde sich Sharp, genauer gesagt Foxconn, die den japanischen Displayfertiger erst im Februar für 3,5 Milliarden Dollar übernahmen, in Vorbereitung, knapp zehn Millionen 5,5 Zoll große OLED-Panels pro Monat zu produzieren. Da es sich bei Foxconn um Apples Hauptzulieferer und wichtigsten Auftragsfertiger handelt, liegt ein Einsatz der Displays im iPhone-7-Nachfolger natürlich nahe.
Dagegen sprechen anderslautende Gerüchte, nach denen Apple kurz davorsteht, Verträge mit LG und Samsung abzuschließen. Auch Japan Display und AU Optronics wurden bereits als potenzielle OLED-Lieferanten genannt. Apple ist es vermutlich gleich, von welchem Hersteller das Display kommt, solange Spezifikationen und Preis stimmen. In der Vergangenheit hatten die Amerikaner bereits Displays von Japan Display, AU Optronics, LG und Sharp im Einsatz.
Im Endeffekt deuten aber alle Gerüchte mehr oder weniger stark darauf hin, dass Apples iPhone 7 das letzte Smartphone der Amerikaner sein könnte, das ohne OLED-Display auskommt. Im März war beispielsweise schon die Rede von flexiblen OLED-Displays in 5,8 Zoll und einem noch größerem in der Plus-Version des künftigen iPhones. Lediglich in einer Art "Billig"-iPhone nach Art des iPhones SE komme weiterhin ein klassisches 4,7-Zoll-LCD zum Einsatz, spekulierte ein Analyst von KGI Securities.
Quelle: Digitimes, Nikkei.com