MSI GT70 im Hands-On-Test: Ivy Bridge und GTX 675M
Im Zuge von Intels Ivy-Bridge-Release und dem Erscheinen von Nvidias GTX 6XXM-Serie bringen die Hersteller neue Modelle mit aktualisierter Hardware auf dem Markt. So auch MSI: Die GT70-Reihe basiert auf Intels neuen Ivy-Bridge-Prozessoren und soll das margenstärkere Segment der Gaming-Notebooks bedienen. PC Games Hardware macht den Hands-On-Test.
Das Notebook kommt aus der High-End-Serie GT70 und hat einen Core i7-3610QM verbaut, der stärkste Prozessor der Ivy-Bridge-M-Reihe mit noch 35 Watt TDP. Als Grafikbeschleuniger kommt Nvidias Geforce GTX 675 zum Einsatz, eine GPU die, trotz einer Kepler suggerierenden "6" als führende Ziffer in der Bezeichnung, immer noch einen Fermi-Chip hat. Die Grafikkarte hat 2.048 MiByte dedizierten Grafikspeicher, der mit 256 Bit angebunden ist. Beiden zur Seite stehen insgesamt 8 GiByte DDR3-1600-Speicher. Als Plattform wird Intels HM77-Chipsatz verwendet.
Quelle: PCGH
Ivy Bridge und GTX 675M: MSI GT70 im Hands-On-Test (4)
Um sich von der Konkurrenz abzuheben bietet der Mobilrechner von MSI noch einige andere Ausstattungsmerkmale. So ist die Fullsize-Tastatur ein Produkt vom Eingabegerätehersteller Steelseries. Für einen optisch imposanteren Eindruck kann die Tastatur frei zu wählenden Farben beleuchtet werden. Standardmäßig ist ein Farbverlauf von Rot über Grün zu Blau eingestellt. Ein weiteres Feature, das man so nicht in einem Allerwelts-Notebook findet, ist ein Killer e2200-Gigabit-Chip vom Hersteller Bigfoot Networks, der für verringerte Latenzen in Onlinespielen sorgen soll.
MSI GT70 im Hands-On-Test: SSD-RAID-0
Der Blick in den Geräte-Manager zeigt eine 128-GByte-SSD, die sich bei näherer Betrachtung als sein RAID-0 bestehend aus zwei 64-GByte-SSDs von Sandisk herausstellt. Dementsprechend sind auch die Geschwindigkeit: Im HD-Tach messen wir Geschwindigkeiten von über einem GByte pro Sekunde, was das Notebook in Sachen Festspeicher-Transferleistung mit deutlichem Abstand an die Spitze der bisher getesteten Mobil-Computer katapultiert. Als Datenspeicher steht dem SSD-RAID noch eine 750-GByte-Festplatte von Hitachi zur Verfügung, die immerhin noch eine Schreib-/Lese-Leistung von knapp 100 MByte/s bietet. Das verbaute Lautsprechersystem stammt aus dem Hause Dynaudio.
Zu den sonstigen Ausstattungsmerkmalen gehören ein mattes 17,3-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung, das mit maximal 160 cd/m² leider etwas leuchtschwach ist sowie ein Blu-Ray-Laufwerk mit DVD-Brennfunktion. Das Gehäuse ist aus Kunststoff gefertigt und macht einen gut verarbeiteten Eindruck.
MSI GT70 im Hands-On-Test: Spieleleistung
Die Spieleleistung befindet sich auf dem zu erwartenden Niveau. Crysis Warhead rennt auf dem Notebook mit durchschnittlich 46 Fps pro Sekunde auf Enthusiast-Detailstufe. Aktiviert man zusätzlich noch 4x MSAA und 16:1 AF, wird das Spiel noch mit 36 Fps gerendert. Bei Anno hat das Aktivieren von AF und AA keine Auswirkungen auf die Leistung. Das Spiel läuft mit jeweils 39 Bildern pro Sekunde ab. Weniger gut sind die Akkulaufzeiten: Im Warhead-Loop macht das Notebook bereits nach 67 Minuten schlapp, die Akkulaufzeit im Readers Test bei 80 cd/m² ist mit über fünf Stunden deutlich besser. Störend fällt das Heruntertakten des Grafikchips im Akkubetrieb auf: Trennt man das Notebook während dem Spielen von der Steckdose, resultiert das in einer stark verminderten Performance. Crysis Warhead läuft im Akkubetrieb nur noch mit sechs bis sieben Bildern pro Sekunde.
Das für Spiele, sofern eine Steckdose in der Nähe ist, gut geeignete Gerät ist in der von uns getesteten Konfiguration für ca. 1.800 Euro im Preisvergleich zu finden. Die günstigste Version gibt es ab 1.500 Euro, die teuerste Konfiguration gibt es ab 2.000 Euro. Allerdings wurde auf die Mobilität weniger Wert gelegt, was sich in schwacher Spiele-Performance im Akku-Betrieb sowie durch das hohe Gewicht von 4,2 kg äußert.

Weil sowas eher als Desktop-Replacement gesehen wird....
Für Leute die nich immer zuhause sind und unterwegs nich auf Leistung verzichten wollen/können ist sowas eben gedacht
Vom Zocken auf Laptops nur mit Akku sind wir doch schon jahrelang weg...
weil es cpu mäßig mehr leistung hat als dein desktop, gpu mäßig genügend. und du nur 1x gehn musst. steck mal deinen pc(mein Tower hat 38kg) samt bildschirm und eingabegerät in die gleiche tasche
=> selbsst für lange lans nehm ich das ding (habn schenker mit gtx670m und i7 3610qm,15") + TFT und tastatur mittlerweile mit. für unsere old school games reicht das locker und macht die "reise" einfach angehnem.
auch CAD und Elektroniksimulationen machen mit so ner Maschine einfach mehr fun
=> außerdem spart es Energie im vergleich zum Desktop.
Also wenn man viel unterwegs ist und dabei nicht aufs zocken verzichten will, kann sowas durchaus nehmen.