Bericht: Marktstart der Sandy Bridge E-CPUs auf Anfang 2012 verschoben
Nicht nur Intels Ivy Bridge wurde um ein paar Monate nach hinten geschoben, auch die Modelle Sandy Bridge E mit bis zu sechs Kernen sollen etwas später kommen als bisher erwartet. Ob dies mit der Verzögerung des Bulldozers zusammen hängt, ist nicht bekannt.
Intel wird die derzeitigen "Sandy Bridge"-Modelle offenbar zugunsten der Gewinne länger laufen lassen als geplant, da "SATA-Gate" dem Hersteller in die Parade gefahren ist und nur der Core i7 erhält anscheinend noch ein Takt-Update, um einen eventuell schnellen Bulldozer auf Distanz zu halten. Erst dann kommen "Ivy Bridge"-CPUs im März bis April auf den Markt, wie wir berichteten.
Nachdem sich AMDs Bulldozer offiziell auf Juli oder August, inoffiziell gar auf September bis Oktober verspätet, gibt es auch bei Intel eine Verzögerung: Einer sehr glaubwürdigen Quelle zufolge, auf welche sich VR-Zone stützt, wurden die "Sandy Bridge E"-Prozessoren mit bis zu sechs Kernen und 15 MiByte L3-Cache vom vierten Quartal 2011 auf den Januar 2012 gezogen und dürften daher auf der CES vorgestellt werden so wie dieses Jahr die vierkernigen "Sandy Bridge"-Chips (PCGH-Test).
Quelle: VR-Zone

Wir drehen uns im Kreis....
Selbst wenn dieser einzelne Llano, den du gefunden hast, tatstächlich ausgeliefert wird (wohlgemerkt: Er enthält eine CPU, die AMD noch nicht einmal offiziell angekündigt geschweige denn eingeführt hat - im Gegensatz zu diversen nicht bestellbaren Dekstopmodellen), ist es ein kleines Dual-Core-Modell. Ein Celeron Pendant würde ich nicht als "verdammt große Konkurrenz" bezeichnen. Und wenn ich mir die ersten Vorserientests in der aktuellen PCGH angucke, dann müssen sich die Core i auch keine großen Gedanken machen, weil sie die Akkulaufzeit klar auf ihrer Seite haben.
Davon ganz abgesehen sollten wir langsam mal zum Thema zurückkommen
Die Leistung von Llano dürfte definitiv keinen Einfluss auf SB-E haben und über die Fertigungssituation etwaiger Oberklasse-AMD-CPUs gibt sie auch keine Hinweise.
Nö. Da hält man sich entweder an jede einzelne Folie, die in den letzten 3 Jahren geleakt wurde - oder man phantasiert sich selbst was zusammen.
Die Tests gingen gestern online, öffentlich präsentiert wurde er schon häufiger - k.A., ob es zusätzlich auch noch ein Markteinführungs NDA gibt. Aber selbst dafür wären die Angebote schlecht, andere Produkte kann man oft schon einen Monat vorher bei nem Dutzend Shops bestellen.
Natürlich heißt das nicht, dass die Produktion von Llano schlecht laufen muss. Ich wollte nur sagen, dass es abseits von AMDs Behauptungen (die leicht subjektiv sein könnten
Die Aussagen zum Absatz müssen korrekt sein, genau wie die Prognosen. Also Sie dürfen sich natürlich verschätzen, aber nicht mutwillig falsche Angaben machen, wie gesagt, Sie sind eine AG und an der Börse gehandelt. Da wird VERDAMMT genau drauf geschaut, ob die ihre Aktie pushen/drücken wollen. Da verstehen die keinen Spaß.
Das mit "anderen Produkten", wo du sicherlich Intel meinst, darfst du aber auch nicht mit AMD oder einer andere Firma verwechseln. Welche Konsequenz hat denn die extrem frühe Belieferung von Shops etc.? Richtig, es ist alles schon vorher bekannt etc. Damit liefert man der Konkurrenz aber die Möglichkeit schneller zu reagieren. Für den Kunden natürlich sehr gut, aber für die Firma nicht unbedingt. Vor allem wenn so ein Kapitalmonster wie Intel der Konkurrent ist.
Was aus 1155 wird, das muss sich erst noch zeigen. In Netbooks/Laptops hat er schon eine verdammt große Konkurrenz nun erhalten, und was aus dem Desktop wird, muss sich zeigen. Hier sehe ich 1155 deutlich besser aufgestellt. Am Ende kommts halt vor allem auf die OEMs drauf an. Wenn die richtig dick auf Llano setzen, dann wirds schwer für den 1155. Wenn nicht, dann wird es für AMD schwer. Denn wer sich seinen Rechner NICHT bei einem OEM kauft, wird sicherlich eher zu einem 1155er greifen, denn zu einem Llano.
Ließ dich mal ein, was QPI ist und was DMI ist - und sage mir, wie du einen Chipsatz, der nur via DMI angebunden werden kann, mit einer CPU verbindest, die nur QPI (und DDR3) kann.
Denn ob das geht oder nicht, kann dir genau einer sagen: Intel
Denn weder du noch ich, noch sonst wer bekommt Einsicht in QPI. Selbst die Firmen die für Entwickeln und massig Kohle abdrücken, bekommen keinen vollständigen Einblick. Dem Chip also generell die Fähigkeit der Kommunikation ab zu sprechen, ist halt feist. Zumindest wenn man davon ausgeht, dass die Aussagen aus diesem Paper richtig sind. Das ist aber immer die gleiche Situation. Entweder man glaubt dran, dass da etwas dahinter steckt, oder aber nicht. Wenn man sich aber NUR auf die offiziellen Angaben verlässt, wirds verdammt langweilig.
Die Meldung gabs auch hier - meine Meinung steht im zugehörigen Thread.
Wenn dir (bildlich dargestellt und ausgeschrieben) "up to 4 DDR3 channels per processor" nicht reicht, dann muss ich wohl warten, du bist du einen zersägt und die Speichercontroller gezählt hast
Mit Bandbreite mögen die Leute was anfangen können, aber solange es keine passenden Endgeräte gibt, ist PCIe3 nutzlos. Und gerade in dem von dir genannten Umfeld ist es afaik nicht üblich, eine Plattform wegen Features zu kaufen, für die man erst in einem Jahr die passende Hardware nachrüsten kann. Entweder das System wird gebraucht, dann jetzt, oder eben nicht, dann gar nicht. Natürlich sollte Intel irgendwann das Henne-Ei-Problem anpacken, aber man steht nicht unter Zugzwang, da bis auf weiteres weder die Konkurrenz noch die Kartenhersteller PCIe3 nutzen.
Noch haben sie 2 GB/s Luft, ehe sie PCIe x16 ausreizen - und dann haben aktuelle So1366 Systeme davon noch einen zweiten. Nicht ohne Grund hat man auf Serverboards bis vor kurzem fast nur x8 Slots gefunden.
Zudem ist die Sache halt noch in der Entwicklung. Da wird der Spielraum nach oben auch noch ausgereizt.
Mach ich auch nicht. Wenn ein jemand mit Erfahrungen im Custom Design sagt "da brauchen wir mindestens ein halbes Jahr, bis wir das Routing und die Masken fertig haben und der Auftragsfertiger die Maschienen justiert hat", dann glaube ich ihm das. Ich verdächtige die Leute des Fanboytums, die so eine Aussage als "Intel muss seit mindestens 5 Monaten davon gewusst haben und hat gezielt Schrott verkauft, um die Leute zu ärgern" weitergeben.
Da kann man jetzt für jeden Punkt sich überlegen wie lange man braucht. Wenn ne neue Maske nötig ist, braucht man einfach eine Zeit X. Auch wenn da dann im 24/7 Betrieb gearbeitet wird so schnell wies geht, weil Intel halt zahlt. Eine gewisse Zeit braucht man dann halt noch. Genau so siehts mit dem wieder anfahren der Produktion aus. Je nach dem wo der Fehler war/ist, muss man halt Teile der Produktion wegschmeisen, was dann halt dazu führt. Das ein Leerlauf entsteht, naja und am Ende sollte man noch prüfen ob der Fehler nun WIRKLICH behoben ist, oder es gar nicht nur ein Fehler war, sondern zwei, wobei sich der eine schön versteckt hat.
Fast man das alles zusammen, sind verdammt viele unterschiedliche Leute davon ausgegangen, dass 1-2 Monate im absoluten Glücksfall realistisch sind, nach dem man den Fehler gefunden hat. Nach allem was man von Intel gehört hat, hatten Sie ja scheinbar mehr Glück als Verstand und brauchten weder neue Masken, noch mussten sie wesentliche Teile der Produktion wegschmeißen. Was bleibt ist halt, dass Intel selbst der Fehler NICHT aufgefallen ist, sondern den MB Herstellern, man also absolut Planlos war. Da gibt es halt 2 Varianten:
Intel wusste vorher von Problemen hat die Produktion aber weiter laufen lassen und nach dem Fehler gesucht, und erst etwas gemacht, als der Fehler gefunden war.
Oder Sie haben sofort die Produktion etc. gestoppt, nachdem dies bekannt geworden ist, und haben dann in EXTREM kurzer Zeit den Fehler ausfindig gemacht, behoben und auch noch sichergestellt, das es so nun funktioniert.
Im Fall1 hat Intel fragwürdig gehandelt.
Im Fall2 muss man sich fragen, warum es da so schnell und Problemlos geklappt hat, und davor waren Sie auf allen Augen blind, selbst den Hühneraugen.
Fassen wir also mal zusammen, damit es für Intel richtig gut aussieht, müssen sie I. verdammt viel Dusel gehabt haben mit der Art des Fehlers, II. völlig unverschuldet den Fehler nicht vorher bemerken könne, III. extrem gute Arbeit dann bei Kenntnisname gemacht haben. Für mich ganz schön viele Wenns...
Wie sagt man bei uns so schön: "Da bleibt ein Gschmägle.."
Die Sache ist nicht 100% koscher. Es kann alles astrein gelaufen sein und absolut kein Fehler bei Intel liegen etc. aber das ist schon recht fragwürdig. Wenns einen Trifft, dann meist richtig, und nicht so wie hier, das man so ziemlich den glücklichsten aller glücklichen Fälle erwischt.
Für technische Daten einfach hier loslegen:
ARK | Your source for information on Intel® products
Infos zu Plattformen (z.B. Blockdiagram) findet man meist bei den passenden Chipsätzen.
Für SBE und den Chipsatz hilft das aber auch nichts.
Ob die nächste GPU Generation -die mit etwas Glück noch dieses Jahr, sowohl bei AMD als auch bei nVidia erscheinen könnte- PCIe 3.0 unterstützen wird ist nicht bekannt aber wahrscheinlich; auch die Hersteller von High-End Netzwerkhardware werden wahrscheinlich nicht schlafen
Und "2012" bringt AMD -wenns wahr ist- den Gen2 Bulldozer mit PCIe 3.0; Intel könnte hier zumindest zeitlichen Vorsprung einbüßen
Trotzdem: besser Sandy Bridge E mit PCIe 2.0 als garnicht...
Und zumindest 1 Llano ist wohl lieferbar
Zumindest erinnere ich mich da an eine News, auf der Main wo man sich etwas zu recht aufgeregt hat, das AMD die Daten zu Llano VOR Ablauf des NDA selbst veröffentlicht. Desktop Llano zählt also noch nicht wirklich.
Natürlich heißt das nicht, dass die Produktion von Llano schlecht laufen muss. Ich wollte nur sagen, dass es abseits von AMDs Behauptungen (die leicht subjektiv sein könnten
Da sieht man, dass man 2 I/O Chips anbinden kann, und bei 4 Chips eine 1:1 Verbindung zwischen allen. Das wars. Da steht überhaupt nichts zum Octa/Quadchannel-Speicherinterface,
Für technische Daten einfach hier loslegen:
ARK | Your source for information on Intel® products
Infos zu Plattformen (z.B. Blockdiagram) findet man meist bei den passenden Chipsätzen.