Sandy Bridge E: Hinweise auf TDP
Die Infos zur kommenden High-End-CPU-Serie Sandy Bridge E werden immer präziser. Nachdem in den letzten Tagen bereits eine Roadmap mit Detailinfos sowie Hinweise auf alternative Kühlungen per Komplett-Wasserkühler ins Netz gelangten, gibt es nun frische TDP-Infos.
Prozessoren der Sandy Bridge E-Serie werden bekanntlich als desktopnahe Version von Intels Serverprozessoren im vierten Quartal 2011 erscheinen und "Enthusiasten" ansprechen. Die Prozessoren positionieren sich unterhalb den kürzlich vorgestellten Westmere-EX und am oberen Ende der bisher bekannten Desktop-CPUs. Zum Start im vierten Quartal sollen zwei Sechskerner und einen Vierkerner erscheinen. Die beiden Sechskerner sind nach bisherigen Infostand mit 3,3 bzw. 3,2 GHz getaktet und bieten 15 MiByte bzw. 12 MiByte L3-Cache. Beide Modelle sollen einen freien Multiplikator haben. Der Sandy-Bridge-E-Quadcore läuft dagegen mutmaßlich mit 3,6 GHz Takt und besitzt 10 MiByte L3-Cache.
In einer neuen Folie, die auf einer für Leaks bekannten türkischen Webseite zu finden sein soll, werden nun 130 TDP als pauschale Info für die thermische Verlustleistung angegeben - ohne Differenzierung. Vierkerner mit einem solchen Budget lassen sich deutlich höher takten als ihre Sechskern-Kollegen. Das würde auch die Taktunterschiede oben erklären. Die Folie weist weiterhin auf das Quad-Channel-Speicherinterface hin, das durch den X79-Patsburg-Chipsatz realisiert wird.
Die Folie bestätigt auch bisherige Infos: Sandy Bridge E wird in 32 nm gefertigt und passt auf den Sockel LGA 2011. Sandy Bridge E ersetzt damit im Desktopsegment die Plattform LGA 1366.
Danke an die Kollegen von Computerbase für den Hinweis und Gratulation zum 10-Jährigen an dieser Stelle
Quelle: Donanimhaber

und da sind die großen und kleinen in der selben tdp klasse
Intel ist meistens recht großzügig mit der TDP-Angabe. Der reale Verbauch muss deswegen nicht in dieser Größenordnung liegen.
Nun, Ruse ist eins der sehr wenigen Titel, welche von 8 Kernen wirklich profitieren.
Wenn ich mir aber den Werdegang der Industrie so ansehe (sogar der Grafikgigant Crytek), glaube ich in nächster Zeit eigentlich nicht an eine bessere Mehrkernunterstützung. Ich denke ein Quad wird bis zu den NextGens locker ausreichen.
Nun ich werde von 1155 sowieso nicht auf einen 6-Kerner umsteigen. Wenn dann mal irgend wann der Octa für billiges Geld zu haben ist, siehts wieder anders aus.
Vor der NextGen-Konsole wird ein Octa eh nur was für Programme sein.