Vor
mehr als vier Jahren gab AMD die Akquise des kanadischen Grafikspezialisten Ati bekannt. Mit diesem Schachzug erhielt der zweitgrößte Prozessorhersteller der Welt das geballte Chipsatz- und Grafik-Know-how von Ati, um in Zukunft eine gesamte Plattform aus einer Hand zu offerieren. Die Marke "Ati" hielt der Übernahme stand und verkörperte bis zum heutigen Tag die tragende Kraft hinter den populären Radeon-Grafikkarten. Damit ist nun Schluss: AMD streicht den Ati-Brand aus seinem Programm. "AMD" und das vor einem Jahr eingeführte "Vision"-Programm sollen die Leitfäden des AMD-Portfolios werden. Natürlich ist diese Entscheidung nur oberflächlicher Natur: Ati arbeitet intern unverändert weiter an Grafikprozessoren, allerdings unter neuer Flagge.
AMD streicht Ati: Hintergrund Die
Spatzen pfiffen das Gerücht bereits vor Wochen von den Dächern, heute folgt die Gewissheit. AMD gibt indes an, gute Gründe für die Umstellung zu haben. Dem Einschnitt geht ein AMD-interner Umfragenprozess unter Grafikinteressierten in vieler Herren Länder voraus. Die Auswertung der Ergebnisse ergab zum Einen, dass AMDs Marken "Radeon" und "Fire Pro" in aller Munde sind. Zum Anderen kam heraus, dass die Marke AMD bekannter sei als Ati. Daraus folgt: "AMD Radeon" schlägt tiefer ein als "Ati Radeon" - neue Logos müssen her. Gesagt, getan: Mit dem Start der neuen Grafikkarten-Generation im dritten Quartal treten neue Logos mit AMD-Schriftzug in Kraft. Alle zuvor erschienenen Produkte bewahren ihre althergebrachte Namensgebung. Ein weiterer Grund für die Zusammenlegung der Marken ist das
Fusion-Projekt. Seit Jahren arbeitet AMD an der APU; einem Prozessor, welcher Grafik- und Prozessorkerne in einem Kern vereint. Zu guter Letzt sehe man dank der Umstellung auf die "Vision"-Benennung einen deutlichen Nachfrage-Anstieg nach AMD-Hardware.
Kurz: AMD sieht die aktuelle Entwicklung und Wahrnehmung der Kunden als "Erlaubnis" an, um das gesamte Portfolio unter der AMD-Haube zu konsolidieren. Und nebenbei spare man Ressourcen ein, da man nun weniger Marken prominent halten müsse.
Im Gespräch mit der Presse blickte John Volkmann, Corporate Vice President von AMD Austin (Texas), zuversichtlich nach vorne. Die Marke Ati sei vor allem aufgrund ihres langen Bestands mit zahlreichen Emotionen verknüpft. Die Fans in aller Welt werden gewiss aufschreien, sich jedoch schnell an die neue Nomenklatur gewöhnen - schließlich diene sie der Übersicht und die vermeintlich "gestrichene" Firma sei schließlich ungemindert aktiv.
AMD streicht Ati: die Vision Die neuen "AMD Radeon"-Logos, welche das Erbe der "Ati Radeon"-Plaketten antreten, stellt AMD auch die Benennung der Prozessor-Chipsatz-Komponenten um. Das Motto: Übersichtlichkeit, wie die Evolution zeigt:
AMD Brands [Quelle: siehe Bildergalerie]
Notebooks und Komplett-PCs auf reiner AMD-Basis werden künftig nur noch mit dem Vision-Logo bestückt. Steckt eine Intel-CPU wie der Core i7 neben einer Radeon-GPU, kommt ein "Radeon Graphics"-Aufkleber (ohne "AMD" im Logo) daneben.
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Volt-Modder
04.09.2010 11:51
Was dem laien aber egal ist, ihm ist es wurscht von welcher Firma was für Teile verbaut sind. Ihr denkt alle viel zu kompliziert, in der Realität verändert sich garnix
Schraubenverwechsler
04.09.2010 09:53
[FONT=Times New Roman]Na wenn der Schuss mal nicht nach hinten los geht. Wenn eine Intel CPU drin steckt, kommt ein Intel Aufleber und ein Radeon-Graphics Logo drauf. Der Laie denkt also erst einmal, aha Radeon muss wohl eine Grafikkarte von Intel sein. Wenn eine AMD CPU drin ist kommt AMD Vision drauf. Was dem Kunden noch mehr suggeriert das Radeon-Graphics wohl nichts mit AMD zu tun hat, sonst würde es ja draufstehen. Wobei der Produktname „Radeon“ mittlerweile schon einen gewissen Bekanntheitsgrad hat. Die wenigsten wissen aber, dass ein Produkt von AMD dahintersteckt. Ist schon ein genialer Marketingtrick. Wollen wir den Kunden mal ganz verwirren, vielleicht kauft er dann aus versehen einen AMD-Inside
Komplett-PC-Aufrüster
04.09.2010 04:42
PS: ich bleibe dabei das es Dumme Entscheidung ist , Aktuell Sowieso da die meisten eben mit AMD nur lahme CPUS verbinden wieso man jetzt noch die GPUs in den Selben Namen legen soll ich weissja nicht ...
Auser Bulldozer wird wirklich so ne verflucht schnelle Kiste werden
sooo schlecht sind die Phenom II x4/x6 ja nun auch nicht ...
und etwas betagtere Semester errinnern sich sicherlich auch noch an Athlon64 Zeiten , da hatte Intel nämlich herzlich wenig zu melden
dennoch werde ich auch das ATI vermissen ...
zum Glück hab ich noch ne gute alte Telefunken Anlage