Intel mit bestem Quartal der Firmengeschichte
Intel hat die Zahlen für das zweite Quartal 2010 vorgelegt. Sowohl Umsatz (10,765 Mrd. US-Dollar) als auch Nettogewinn (2,887 Mrd. US-Dollar) stiegen im Vergleich zum Vorjahr. Intel selbst spricht vom besten Quartal der Firmengeschichte.
Intel hat im zweiten Quartal 2010 einen Umsatz von 10,765 Mrd. US-Dollar erreicht. Das entspricht einem leichten Plus von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal und einem satten Plus von 34 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal. Im zweiten Quartal 2009 musste Intel allerdings noch eine Rekordstrafe an die EU bezahlen..
Interessant ist wie immer der Blick auf den Gewinn. Intel erzielte einen Nettogewinn von 2,887 Mrd. US-Dollar. Im vergleichbaren Vorjahresquartal erzielte Intel aufgrund der EU-Strafe noch ein Minus von knapp 400 Mio. US-Dollar, im Vorquartal waren es 2,442 Mrd. US-Dollar. Zuletzt hatte Intel im zweiten Quartal 2000 einen höheren Nettogewinn erzielt. Intel spricht trotzdem vom besten Quartal der Firmengeschichte und meint damit vermutlich das operative Ergebnis vor Steuern, das mit 4,0 Mrd. US-Dollar relativ hoch ausfällt. Die Bruttogewinnmarge im Q2/2010 lag bei 67 Prozent und damit höher als erwartet. Der durchschnittliche Verkaufspreis (ASP) von Mikroprozessoren stieg laut Intel ohne nähere Angaben zum Umfang.
Intel-CEO Otellini ist angesichts der guten Zahlen guter Dinge. “Die starke Nachfrage der Geschäftskunden nach unseren aktuellsten und fortschrittlichsten Mikroprozessoren hat Intel geholfen das beste Quartal in seiner 42 jährigen Geschichte abzuschließen,“ so Otellini. „Unser Vorsprung in der Prozesstechnologie und die überzeugende Architektur unserer Prozessoren differenzieren zunehmen unser Produktangebot auf dem Markt. Das PC- und Server-Segment läuft gut und die Nachfrage nach Spitzentechnologie wird in absehbarer Zeit weiter steigen.“
Für das kommende dritte Quartal 2010 erwartet Intel steigende Umsätze und stabile Gewinnmargen. 11,6 Mrd. US-Dollar Umsatz (mit einer möglichen Schwankung von plus/minus 0,4 Mrd. US-Dollar) erwartet man für das kommende Quartal, Angaben zur Gewinnerwartung macht Intel nicht. Die Bruttogewinnmarge soll bei ca. 67 Prozent bleiben. Im dritten Quartal 2009 konnte Intel 9,389 Mrd. US-Dollar umsetzen.
Die Intel-Aktie wird aktuell mit einem Plus von knapp sechs Prozent an der Frankfurter Börse notiert.
Weitere interessante Details aus dem zweiten Quartal 2010:
• Der Umsatz der PC Client Group stieg im Vergleich zum Vorquartal um 2 Prozent. Mit Mobilprozessoren wurde ein Rekordumsatz erzielt.
• Der Umsatz der Data Center Group stieg im Vergleich zum Vorquartal um 13 Prozent. Mit Serverprozessoren wurde ein Rekordumsatz erzielt.
• Der Umsatz aus dem Verkauf von Intel® Atom™ Prozessoren und Chipsätzen belief sich auf 413 Millionen Dollar. Im Vergleich zum Vorquartal ein Anstieg um 16 Prozent.
• Der Durchschnittsverkaufspreis (ASP) von Mikroprozessoren stieg leicht im Vergleich zum Vorquartal.
• Die Bruttogewinnmarge beträgt 67 Prozent, drei Prozentpunkte höher als die Mitte der erwarteten Bruttogewinnmarge zwischen 62 und 66 Prozent.
• Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie für Marketing und Verwaltung lagen zusammen bei 3,25 Milliarden Dollar. Höher als die bisherige Erwartung von ca. 3,1 Milliarden Dollar.
• Gewinne aus Kapitalbeteiligungen sowie Zinsen und andere Posten beträgt 204 Millionen Dollar, höher als die erwarteten und überarbeiteten 180 Millionen Dollar.
• Die Steuerquote beträgt 31 Prozent, leicht unterhalb der erwarteten und überarbeiteten 32 Prozent.

Immerhin sind wir auch an deren Umsatz beteiligt, auch wenn der Markt der "PC-Selbstbauer nicht wirklich gross ist
verdienen sich ja dumm und dusselig mit den neuen Prozessoren