Ghostbusters - The Videogame im Test: CPU-Benchmarks der Geisterjäger
Ghostbusters war in den 80ern ein großer Erfolg, nun folgt das Videogame. PC Games Hardware testet, mit welcher CPU Sie gerüstet sein müssen, um per Protonenkanone auf Geisterjagd gehen zu können.
Dank zwei Filmen in den 80er-Jahren sind die Geisterjäger Dr. Peter Venkman, Dr. Raymond "Ray" Stantz und Dr. Egon Spengler bis heute den meisten ein Begriff. Insbesondere den Spruch "Who you gonna call? Ghostbusters!", unterlegt mit der Musik von Ray Parker Jr., wird wohl jeder fast jeder schon einmal gehört haben. Ab dem 5. November steht mit Ghostbusters das passende Spiel im Handel, entwickelt von Terminal Reality. Im Vorverkauf scheint noch nicht das ganz große Interesse an der PC-Version des Spiel zu bestehen (Quelle: Amazon-Verkaufsrang).
Quelle: PC Games Hardware
Ghostbusters: CPU-Auslastung laut Taskmanager
Ghostbusters: Details zur Engine
Der von Terminal Reality selbst entwickelte Infernal-Renderer ist eine Cross-Plattform-Engine, basierend auf DirectX 9. Neben Parallax Mapping, dynamischen Soft Shadows und HDR samt Tone Mapping kommt auch Radiosity Lighting zum Einsatz. Da nicht durchgehend mit Deferred Rendering gearbeitet wird, ist der Einsatz von Kantenglättung unproblematisch. Besonders stolz sind die Entwickler auf ihre Multicore-Unterstützung, laut eigenen Angaben sind bis zu acht Threads gleichzeitig möglich. Highlight der Infernal-Engine wie auch von Ghostbusters aber ist die Physik-Simulation: Dank der Velocity-Engine ist eine Interaktion mit fast allen Objekten möglich, ebenso wie die Zerstörung selbiger. In der Galerie finden Sie gut ein Dutzend Screenshots, welche die unserer Ansicht nach sehr gelungene Optik und Physik von Ghostbusters eindrucksvoll illustrieren. Alle Bilder entstanden auf einer Radeon HD 5870 in 1.920 x 1.200 mit 4x SGSSAA und 16:1 AF.
Quelle: PC Games Hardware
Ghostbusters - The Videogame (3)
Ghostbusters: Benchmarksequenz und Resulate
Um herauszufinden, wie die Infernal- respektive Velocity-Engine mit diversen CPUs performt, wiederholen wir fünf Mal den Versuch, Slimer im Festsaal des Hotel Sedgewick einzufangen. Hierbei zerlegt der Protonenstrahl unseres Alter Ego sowie der von Dr. Venkman nicht nur das komplette Buffet samt Torte, sondern auch jede Menge Tisch samt Gedecken. Kurz: Hohe Anforderungen für die CPUs. Damit der Test praxisnah vonstatten geht, verwenden wir eine Radeon HD 5870 (Test). Die Auflösung beträgt 1.680 x 1.050 Pixel, zusätzlich zu maximalen Details aktivieren wir 4x MSAA und 16:1 AF per Treiber.
Quelle: PC Games Hardware
Ghostbusters - The Videogame (5)
Wie von Terminal Reality propagiert, zieht die Infernal-Engine großen Nutzen aus vier Kernen: Der Q6600 schlägt den E6600 um satte 37 Prozent, der E8400 hält mit dem Quadcore aber noch mit. AMDs Phenom II X3 720 BE wie auch das Topmodell Phenom II X4 965 BE schlagen sich respektabel, den zweiten Platz aber ergattert mit knappen Vorsprung der Q9650. An der Spitze liegt Intels Core i5-750 - das kaum Fingernagel große Logo "Runs great on Intel Core i7" auf der Rückseite der Spieleverpackung könnte der Grund dafür sein. Damit Ghostbusters wirklich Spaß macht, sollten es mehr als 30 Fps sein. Mit weniger Bildern pro Sekunde wird die Steuerung schwammig, dagegen hilft immerhin das optionale Auto-Aiming. Ohne Kantenglättung flimmert Ghostbusters zwar stark, läuft dafür jedoch deutlich flotter - aber nur, solange die CPU nicht bremst.
Wissenswertes am Rande: Per Ini-Tuning ist 2x SGSSAA per Downsampling möglich. Radeon-Besitzer applizieren AA per Treiber, Geforce-Nutzer per Nhancer und den UE3-AA-Bits (00000041).
Neu: Wechseln Sie per Klick zwischen der Darstellung der Fps als Balken oder als Graphen.


Ich habe mir die US-Version bei okaysoft bestelltdamals, die beinhaltet auch die deutsche Synchro. Das Spiel läuft spitzenmäßig auf aktueller Hardware, also keine Sorge. Ich habe das Spiel schon vor 3Monaten durchgespielt. Das kommt jetzt erst in Deutschland?
Habe ich gar nicht gewußt!
BATMAN Grafik wahr besser...
Freue mich schon lange auf das Game!!!
Habe eine Q9550, der wird das schon packen!
Ja,
meist sind es ja Gaming PCs.
Bei begrenztem Budget macht es mehr Sinn das in die Graka zu stecken.
Ich tendiere eher zum i7, HT kann man ja deaktivieren.
Zumindest wenns ums spielen geht - ich möchte bei Aufgaben wie h.264 Codierung die 4 Zusatzthreads nicht mehr missen... das bringt wirklich erstaunlich viel.