… 1983: Von einem Motorola DynaTAC wurde der erste Mobilfunk-Anruf über ein kommerzielles Telefonnetz getätigt: Von Bob Barnett, der aus dem Soldier-Field-Stadtion in Chicago den Enkel des Telefon-Pioniers Alexander Graham Bell anrief, der sich zu der Zeit in Deutschland befand. Kostenpunkt des DynaTAC 8000x: 3.995 US-Dollar.
… 1998: AMD stellt auf dem Microprocessor Forum in San Jose, Kalifornien, zum ersten Mal
Details zur K7-Architektur vor. Der K7 sollte nicht nur erstmals eine AMD-exklusive Plattform etablieren, sondern auch die Leistungskrone erobern. So gesehen war der K7 ein großer Wurf, der allerdings erst am 23.6.1999 offiziell unter den Namen "Athlon" vorgestellt wird.
Verantwortlich für seine Entwicklung zeichnet ein Team hinter Dirk Meyer (späterer AMD-CEO), der zuvor bei DEC Alpha-Prozessoren entwickelt hatte, von denen der K7 auch das Busprotokoll erbt. Gleichzeitig kann AMD durch eine Kooperation mit Motorola erstmals Kupfer für die Halbleiterherstellung nutzen und damit endlich auch die Fertigungsprobleme in den Griff bekommen. AMD hatte aus der FPU-Schwäche der Vorgänger gelernt und spendierte dem K7 gleich drei FPU-Pipelines, hinzu kommen mehr L1-Cache und eine vom DEC Alpha entliehene Infrastruktur mit einem Frontside-Bus im Double-Data-Rate-Verfahren. Als Basis dient der neue Slot A; erstmals versucht AMD damit eine eigenständige, auf keinem Intel-Pendant basierende Plattform zu etablieren, für die es allerdings anfangs nur wenige Mainboards gibt, da Intel angeblich Druck auf die Mainboard-Hersteller ausübt. In Benchmarks jedoch macht der K7 mit Intels Pentium III "Katmai" kurzen Prozess, nicht zuletzt dank schon anfangs sehr hoher Taktfrequenzen von 500 bis 650 MHz.
In dieser Konstellation machen sich AMD und Intel später zum legendären Gigahertz-Rennen auf, das AMD im Jahr 2000 mit dem K75, der ersten Ausbaustufe des K7, für sich entscheidet. Dem Slot-A-Athlon folgt bald der Umstieg auf den billiger zu produzierenden Sockel A. Der L2-Cache - bis dahin als separater SRAM-Chip auf der Slot-Karte untergebracht - wandert dank eines Die-Shrinks wieder in den CPU-Kern: Der Thunderbird ist geboren. Damit ist die K7-Evolution noch nicht abgeschlossen: Da Intel mit dem Pentium 4 zulasten der Pro-Takt-Leistung auf hohe Taktfrequenzen setzt, greift AMD ab 2001 das Performance-Rating des K5 wieder auf und benennt die mit Data-Prefetching und SSE weiterentwickelten Athlon-XP-Prozessoren mit "Palomino"-Kern nach einem neuen Nummernschema, der Athlon XP mit 1.333 MHz etwa heißt "1500+".
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BIOS-Overclocker
13.10.2011 13:19
Ja das waren noch Zeiten. Da haben AMD Fanboys nicht rumgeweint, weil Intel Prozessoren so teuer sind, schließlich gabs die guten AMD Prozessoren da selbst erst ab 350€und gingen bis 1400...
Den Boden gewischt ist übertrieben, den Boden wischt aktuell Sandy Bridge mit allen AMD Prozessoren, inklusive Bulldozer
BIOS-Overclocker
13.10.2011 12:45
Ich hab hier zwar keinen K7 der läuft, aber einen K8 FX55. Die Zeiten wo AMD noch mit Intel den Boden gewischt hat, obwohl die 1Ghz mehr Takt hatten
Sysprofile-User
13.10.2011 11:04
Ich hab hier auch noch eine Slot A Kiste, derzeit ist ein 700er Thunderbird drin, der demnächst durch einen 900er ersetzt wir.
Ich nutz den Rechner für ältere Spiele.
sig.sysprofile.de/quicksy...