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Nvidias Next-Gen Compute-Architektur

Geforce G300-Fermi: Bilder der Raytracing- und Physik-Demos - Update: Raytracing-Video

Am 30.9. hat Nvidia die Fermi-GPU-Architektur vorgestellt, heute wollen wir Ihnen Bilder der neuen Raytracing- und Physikdemos zeigen. Außerdem gibt es weitere Bilder der ersten G300-Grafikkarte aus der Tesla-Reihe. (Thilo Bayer, 02.10.2009)
 
Nvidia Fermi: (25)
 
Nvidia Fermi: (25) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Original-Artikel: 01.10.2009
Nvidia hat auf der GPU Technology Conference erwartungsgemäß seine neue GPU-Architektur mit Codenamen Fermi vorgestellt. Den Schwerpunkt legten die Kalifornier dabei auf flexible Nutzbarkeit und hohe Auslastung der 512 Shader-ALUs - DirectX 11 wird nur am Rande erwähnt, spielt aber ebenfalls eine wichtige Rolle.

Über die Architektur des G300-Fermi hat PC Games Hardware bereits ausführlich berichtet. Falls Sie den Artikel bisher verpasst haben: G300-Fermi: Nvidia fokussiert GPU-Computing mit Next-Gen-Grafikkarte. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die GPU rund 3 Milliarden Transistoren besitzt, dazu 512 ALUs, bis zu 6 Gigabyte GDDR5-RAM und eine 384 Bit breite Speicherschnittstelle. Ein Verkaufsstart noch 2009 ist nicht zu erwarten, erst in einigen Monaten will man soweit sein, um entsprechende Grafikkarten in den Handel zu bringen.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen brandneue Screenshots aus Physik- und Raytracing-Techdemos. Die bereits bekannte GPU-Raytracing-Demo mit einem Bugatti Veyron wurde in einer aktualisierten Version gezeigt, die eine wesentlich realistischere Beleuchtung auf Basis von Global Illumination nutzt: Nicht nur der direkte Lichteinfall durch die Sonne, sondern auch reflektierendes Licht wird in Kombination mit weichen Schatten realitätsnah und weitgehend in Echtzeit dargestellt. Weitere Demos zeigen eine physikalisch korrekte Wassersimulation, die unter anderem in Filmen eingesetzt wird, sowie Partikeleffekte und eine Zerstörungssimulation.

In diesem Zusammenhang verweisen wir auch auf unseren Artikel Nvidia: Alle Techdemos von 1999 (Porsche Boxster) bis 2009 (Ray Tracing).

Update: 02.10.2009
Heute können wir Ihnen die erwähnte Raytracing-Demo des Bugatti Veyron auch als Video präsentieren. Nach unseren Informationen lief die Demo allerdings nicht auf Nvidia Fermi, sondern auf GT200-basierenden Grafikkarten.



(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
 




Nvidia Fermi G300 (Tesla)
 
Nvidia Fermi G300 (Tesla) [Quelle: siehe Bildergalerie]
 
Wenn Sie mehr über den Nvidia GF100 erfahren wollen, gibt es dazu einen separaten Artikel. Alles zu Radeon- und Geforce-Grafikkarten finden Sie auf der Grafikkarten-Produktseite. Darüber hinaus gibt es Grafikkarten-Tests für Radeon und Geforce. Eine aktuelle Grafikkarten-Kaufberatung finden Sie im Artikel Ati- und Nvidia-Grafikkarten: Test-Übersicht und aktuelle Kauf-Tipps. Den Download von Nvidia-Geforce-Treibern sowie den Download von Ati-Radeon-Treibern finden Sie immer aktuell bei PC Games Hardware
 
 
 
Verwandte Artikel:   Nvidia   Fermi   G300   Grafikkarte   Geforce  
 
 
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Aktuelle Kommentare
clemi14
Komplett-PC-Aufrüster
04.10.2009 15:58
AW: Geforce G300-Fermi: Bilder der Raytracing- und Physik-Demos plus neue Kartenfotos

Quote: (Zitat von chakktheripper)
beim wechsel der ansicht sieht man wie sich die texturen langsam aufbauen .. ich denk mal das ist der knackpunkt.


Da bauen sich keine Texturen auf!!!

Das ist eine unbiased raytracing-engine, man kann das vergleichen mit dem Maxwell Renderer.
Diese Punkte die beim Aufbau des zweiten Bildes nach und nach verschwinden sind die ersten Strahlen die ausgewertet werden.
Je mehr Strahlen dann folgen desto detaillierter wird die Abbildung
-->die einzelnen Punkte verschwinden.
Solche Renderer arbeiten mithilfe der Monte-Carlo-Simulation (Monte-Carlo-Simulation ? Wikipedia)

Ein freies Beispiel wäre da der Indigo Renderer
Zitat Wikipedia:

"Indigo unterscheidet sich von vielen anderen Rendersystemen vor allem darin, dass er zur Lösung der Rendergleichung ausschließlich Metropolis Light Transport verwendet. Auf diese Art und Weise kommt er ohne die Definition von Radiosity oder Photon-Mapping aus und erzeugt absolut realistische Abbildungen. Der Preis dieses Verfahrens ist die niedrige Geschwindigkeit des Renderns. Das Bild wird nicht zeilenweise berechnet, sondern nach dem Prinzip der Monte-Carlo-Simulation aufgebaut. Zu Beginn entsteht ein extrem grieseliges Bild, welches im weiteren Verlauf stetig verfeinert wird. Bezeichnend für dieses Verfahren ist zudem, dass der eigentliche Rendervorgang nie zu einem vorgesehenen natürlichen Ende gelangt. Der Rendervorgang wird vom Benutzer dann abgebrochen, wenn das Bild seinen qualitativen Ansprüchen genügt."

Eine bitte an das PCGH-Team: könnte man den die Technik hinter Raytracing mal in einer PCGH-Print oder in einem Artikel hier im Internet für jeden erklären.

Mit freundlichen Grüßen!


Für jeden der es mal probieren will, is zwar nicht dasselbe aber was ähnliches, geht mit jeder Grafikkarte sucht mal nach [FONT=verdana]Parthenon Rendere. Das st ein freier GPU renderer, schaut euch dort mal die Beispiel dateien mit an und rendert mal drauf los! [/FONT]

ondy
Komplett-PC-Aufrüster
04.10.2009 15:28
AW: Geforce G300-Fermi: Bilder der Raytracing- und Physik-Demos plus neue Kartenfotos

Ist doch egal, ob es ein nicht läuffähiger Dummy war oder nicht.
Es reicht doch wenn sie zum Release lauffähig sind oder etwa nicht.
Und allem anschein nach wird der gt300 die neuen ATI Karten WEIT hinter sich lassen.

gruß

Bucklew
Gesperrt
02.10.2009 13:42
AW: Geforce G300-Fermi: Bilder der Raytracing- und Physik-Demos plus neue Kartenfotos

Quote: (Zitat von Sturmi)
Wie manche SemiAccurate immer noch ernst nehmen

Ja das frage ich mich auch immer wieder. Von Charlie wird man eh immer nur negatives hören, der lehnt sich immer schon so weit aus dem Fenster, das er nur noch weiter rumnörgeln kann oder abstürtzt. Wenn man sich mal seine großen Sprüche über den GT200 anschaut, wie schlecht und unperformant der doch ist und dann mal beachtet, dass die Nachfolge(!)generation von ATI, noch dazu in einem kleineren Fertigungsprozeß, gerade mal 20-30% schneller ist, sieht das nicht gerade nach schlecht und/oder unperformant aus. Mit einem die-Shrink auf 40nm wäre man beim GT200 wohl auch wieder auf Performance-Augenhöhe, was wohl ziemlich beeindruckend ist.

Aber abgesehen davon, warum sollte man einen funktionsfähigen Prototypen zeigen, wenn die Karte sowieso nie läuft, sondern einfach nur zum anfassen ist? Ganz abgesehen vom Risiko, das sie kaputt geht. Ist auch absolut gang und gäbe, wenn man sich mal auf vielen Messen umschaut, wo dann eben nur Gehäuse-Prototypen von z.B. Netbooks rumstehen. Aber soweit reichen dann wohl die Recherchekünste von Charlie nicht

Vorallem - er tut immer so, als würde er alles wissen und erzählt immer wann welcher Nvidia-Mitarbeiter auf dem Klo war und was er gegessen hat. Wusste aber erst bei offiziellen Präsentiation, dass der Codename des Chips Fermi ist. Dabei gibts den Namen jetzt seit mehreren Jahren. Sieht man mal, wie uninformiert der Gute ist.

Quote: (Zitat von MysticBinary82)
Hat das jemand bestritten, nur hast du behauptet es ginge in Echtzeit und wie sieht es jetzt aus? ups.. doch nicht. Schade. Schnell ist es, aber noch weit vom Echtzeit weg und selbst wenn das mit dem first silicon gemacht wurde glaube ich nicht das es später viel schneller wird.

Echtzeit ist ja auch problemlos möglich, wenn man eben auf die Qualität verzichtet. Will man die Qualität, dauert es eben nen paar Sekunden. Was aber immer noch Bruchteile von aktuellen Raytracern ist, auch mit spezialisierter Hardware. Und nicht vergessen, dass das nur normale GT200-karten sind, kein Fermi.

 
 
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