Die Geburt von DRAM (PCGH-Retro. 04. Juni)

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Die Geburt von DRAM (PCGH-Retro. 04. Juni)
Quelle: PC Games Hardware

Die Geburt von DRAM - das geschah am 04. Juni. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.

...1968: Egal ob mit Lochkarten, Röhren oder Elektromagneten - digitale Informationen zu speichern kostet viel Platz, ist aufwendig und teuer; für die langfristige Sicherung gibt es zwar brauchbare Lösungen, für den Einsatz als schnellen Arbeitsspeicher jedoch nicht. In den Sechzigern beginnen einige Entwickler bei IBM, dies zu ändern: Sie entwickeln digitale Speicherzellen aus mehreren Transistoren und Kondensatoren, was das schnelle, kurzfristige Ablegen von Informationen erleichtert. Den Durchbruch erzielt Dr. Robert Dennard, der 1966 in IBMs Thomas-Watson-Forschungszentrum die "Dynamic Random Access Memory"-Zelle entwickelt, die nur aus einem einzelnen Transistor und einem Kondensator besteht; am 4. Juni 1968 erhält er darauf in den USA das Patent: DRAM ist geboren. Damit ist es so leicht wie nie, große Mengen des flüchtigen, aber dafür billigen Arbeitsspeichers auf kleinem Raum unterzubringen, und nachdem 1970 die ersten DRAM-Chips erhältlich sind, setzt sich die neue Technik bald als Standard durch. Auch mehr als 40 Jahre später steckt DRAM noch in jedem Computer, als Arbeitsspeicher, Videospeicher oder als Cache - und eine Ablösung ist nicht in Sicht.

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    • Kommentare (27)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Kondar Volt-Modder(in)
        Zitat von Stefan Payne
        Diese Erfindung wird mehr und mehr zum Pferdefuß - schneller ists nämlich nicht geworden!
        Zumindest was die Latenz betrifft, treten wir seit Jahren auf der Stelle, hier muss dringend was neues her.
        Ist ein paar Jahre *hust* später nicht besser geworden.

        Corsair DIMM 32 GB DDR5-4800 Kit
        Die 288-Pin Module unterstützen eine Latenz von 40-40-40-77 bei 4800 MHz und benötigen 1,25 Volt Spannung. Intels XMP Version 3.0 wird unterstützt.
      • Von Kondar Volt-Modder(in)
        Zitat von Stefan Payne
        Diese Erfindung wird mehr und mehr zum Pferdefuß - schneller ists nämlich nicht geworden!
        Zumindest was die Latenz betrifft, treten wir seit Jahren auf der Stelle, hier muss dringend was neues her.
        Ist ein paar Jahre *hust* später nicht besser geworden.

        Corsair DIMM 32 GB DDR5-4800 Kit
        Die 288-Pin Module unterstützen eine Latenz von 40-40-40-77 bei 4800 MHz und benötigen 1,25 Volt Spannung. Intels XMP Version 3.0 wird unterstützt.
      • Von DaBo87
        Naja, ist halt ein alter Artikel und so falsch nun auch nicht. Über alle DRAM-Typen seit Erfindung gesehen, gehört DDR3 immer noch zu den neuesten Typen
      • Von humanaccount PC-Selbstbauer(in)
        Bebilderung und Bildbeschriftung zum Artikel: "DDR3-RAM: Einer der neuesten Standards auf Basis der alten DRAM-Technik "

        ernsthaft?
      • Von OctoCore Lötkolbengott/-göttin
        Wie auch immer du das aufdröselst: PCIe, HT, QPI, SATA, USB (3.0) (hab' ich was vergessen, was sich noch so auf einem modernen Motherboard tummelt?) gehören alle zur Seriell-Interconnect-Familie. Hauptsache, die Daten tröpfeln bitweise nacheinander durch die Leitungen und nicht wortweise parallel in einem Durchgang. Das im Endeffekt doch ziemlich massiv parallel gebündelt wird (QPI hat für bidirektional pro Bit zwei Leitungen) ,spielt eine eher untergeordnete Rolle. Man kann sie aber auch "parallel geschaltete, paketorientierte serielle Schnittstellen" nennen. Dann werden wohl alle glücklich, nur nicht die, die sich beim Schreiben darüber die Finger brechen.
        BTW: Superinteressante Artikel zu dem Thema (über die physikalischen Hintergründe, nicht erbsenzählerische Definitionen ) gab es in der c'T "Wie serielle Interconnects der Physik ein Schnippchen schlagen" c't 23/09 + 10/10
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        CPU-Interconnects und z.T. Chipsatzanbindung sind auch noch in der Hand paralleler Verbindungen. Ein typischer CPU-HT-Link ist 16 Bit breit, QPI arbeitet zwar mit mehreren Links, die sind aber jeder fünffach parallel. Auch Ethernet und sämtliche Monitoranbindungen sind nicht serriell - es ist halt aufwändiger, mehrere serielle Leitungen für hohe Bandbreiten zu bündeln, als gleich eine parallel zu bauen (zumindest wenn diese auch Paketorientiert arbeitet). PEG ist da afaik der einzige Standard, der das praktiziert, und das ist wohl eher auf die Synergieeffekte mit den kleineren PCIe-Slots zurückzuführen.
        Wo DRAM aber die letzte Bastion ist: Bus-Architektur. Es gibt keinen anderen aktuellen Standard (SM mal ausgenommen), der nicht als Punkt-zu-Punkt-Verbindung arbeitet, sondern mehrere Geräte (Controller und 4/6 Rows) verbindet. Da bahnt sich aber mit den bisherigen So2011 Boards genau das an, was du beschreibst: Man nutzt die Technik nur noch für einen Riegel pro Kanal, verbaut dafür mehr Kanäle. Genau so begann das Ende des FSB bei Intel.
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