Im Desktop-Enthusiast-Segment verabschiedete sich Intel bereits im letzten Jahr von der Core-2-Architektur und führte mit dem Bloomfield alias Core i7 die erste CPU der Nehalem-Generation ein. Im Frühjahr diesen Jahres folgte mit der
Xeon-5500-Baureihe, die ebenfalls das LGA1366-Format verwendet, die Ausführung Nehalem-EP für Workstations und kleine Server mit maximal zwei CPUs. Ebenfalls in aller Munde ist der Lynnfield alias Core i5, der das Angebot
ab September nach unten hin abrundet und hierfür die günstige LGA1156 Plattform verwendet.
Nehalem-EX, Intels neue Plattform für Server mit 4 und mehr CPUs. (4) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Doch was ist mit Hochleistungsservern und Großrechnern? Hier bietet Intel im x86-Bereich bislang nur den Core-2-basierten Hexacore Xeon E7400 im Sockel-604-Format an, obwohl gerade in diesem Segment eine Architektur mit intergriertem Speichercontroller und schneller Punkt-zu-Punkt-Verbindung von großem Vorteil ist, wie AMDs Opteron seit nunmehr sechs Jahren beweist. Nehalem-EX heißt Intels Lösung, über die jetzt erstmals
offizielle Informationen veröffentlicht wurden.
Demnach wird die CPU, die auf den Codenamen Beckton hört, über bis zu acht reale Kerne verfügen, die mittels Hyper-Threading 16 Threads gleichzeitig bearbeiten können. Bei Bedarf kann die Rechenleistung mittels Turbo Boost konzentriert werden, indem einzelne Kerne übertaktet und andere im Gegenzug abgeschaltet werden. Um die Recheneinheiten mit den nötigen Daten zu versorgen, stehen 24 Mebibyte gemeinsamer Cache und ein Quad-Channel-Speicherinterface zur Verfügung. Die Speichercontroller unterstützten Intels Scalable Memory Buffer, einen Zusatzchip, der bis zu vier Speichermodule pro Kanal und somit 16 Speichermodule pro CPU ermöglicht. Um den Ansprüchen einer Multi-CPU-Plattform gerecht zu werden, verfügt der Beckton zudem über vier QPI-Verbindungen, die eine direkte Verbindung von vier CPUs und zwei Chipsatz-Komponenten ermöglichen. Ohne große Einschränkungen lassen sich auch Konfigurationen mit acht CPUs umsetzen, über Zusatzchips von Drittherstellern sollen noch umfangreichere Systeme möglich sein.
Über Intels eigene Chipsatz-Palette ist nur bekannt, dass von Haus aus 4- und 8-CPU-Konfigurationen mit dann 64 beziehungsweise 128 Threads und Speichermodulen unterstützt werden sollen. Da identische QPI-Verbindungen bereits in einfacher beziehungsweise doppelter Ausführung bei den Kombinationen Core i7 X58 und Xeon 5500 5500-Chipset zum Einsatz kommen und Intel sowohl bei den 4- als auch den 8-CPU-Konfigurationen nur Chipsatzelemente mit maximal zwei QPI-Verbindungen vorsieht, ist anzunehmen, dass die neuen Chipsätze eng mit den bereits verfügbaren verwandt sind.
Die Produktion der CPUs soll im zweiten Halbjahr 2009 beginnen und wird vermutlich in 45 Nanometern erfolgen, was bei einer Größe von 2,3 Milliarden Transistoren zu neuen Rekorden bei der Verlustleistung führen könnte (zum Vergleich: ein Core i7 kommt auf 731 Millionen). Aufgrund des komplexen Speicherinterfaces und der hohen Anzahl an QPI-Verbindungen wird Intel auch in dieser Generation einen eigenen Sockel für die High-End-Server-Plattform verwenden, in diesem Fall den LGA1567.
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Komplett-PC-Aufrüster
28.05.2009 22:00
Guck was ich hier gefunden habe: einen Tellerrand. Cool oder? Kannst du drüber schauen?
Den 8Kerner hol ich mir am release weil ich hier nicht nur an Spielen interessiert bin und auch andere Leute hier sinnvollere Sachen machen können als nur zu daddeln...
Ich sag nur raytracing, videorendering, VM, etc. Da ist jeder Kern gerne gesehen.
Ansonsten werden die CPU's nicht umsonst unter dem Begriff SERVERHARDWARE gehandelt.
BIOS-Overclocker
27.05.2009 19:11
Diese 8Kern Lösungen werden wahrscheinlich erst in 10 Jahren notwendig sein um Spiele spielen zu können.
Die nächsten 2 Jahre bleibt noch der dualcore aktuell, dann kommt langsam die 4 Kernunterstützung, und dann erstmal 6 Kerne.
Aber das ist alles nur Spekulation.
Denn der Ottonormalverbraucher, der nur Spiele spielt wird erst in 10 Jahren erst von einem 4Kern umsteigen müssen.
Allerdings gibt es dann schon 32 Kerne
Ab jetzt würde ich sagen werden die neuen Intel Plattformen nicht sonderlich verkauft, ausgenommen der 6Kerner, auf den dann die C2Ds umsteigen werden, oder sie nehmen die günstigere Variante Core i7
In diesem Sinne
Core i7 FTW
Z
hey schau mal hierher! Hier! HIER! HIEERR!!!
Guck was ich hier gefunden habe: einen Tellerrand. Cool oder? Kannst du drüber schauen?
Den 8Kerner hol ich mir am release weil ich hier nicht nur an Spielen interessiert bin und auch andere Leute hier sinnvollere Sachen machen können als nur zu daddeln...
Software-Overclocker
27.05.2009 16:56
Ich denke wer einen Core i7 sein Eigen nennt braucht vorerst nicht umsteigen.
Diese 8Kern Lösungen werden wahrscheinlich erst in 10 Jahren notwendig sein um Spiele spielen zu können.
Die nächsten 2 Jahre bleibt noch der dualcore aktuell, dann kommt langsam die 4 Kernunterstützung, und dann erstmal 6 Kerne.
Aber das ist alles nur Spekulation.
Denn der Ottonormalverbraucher, der nur Spiele spielt wird erst in 10 Jahren erst von einem 4Kern umsteigen müssen.
Allerdings gibt es dann schon 32 Kerne
Ab jetzt würde ich sagen werden die neuen Intel Plattformen nicht sonderlich verkauft, ausgenommen der 6Kerner, auf den dann die C2Ds umsteigen werden, oder sie nehmen die günstigere Variante Core i7
In diesem Sinne
Core i7 FTW
Z