PCGH-Retro, 22. April [Quelle: siehe Bildergalerie]
...2003: Einst erfand Intel die x86-Architektur, andere Chiphersteller kopierten das Konzept. Und bei dieser Reihenfolge blieb es: Mit jeder neuen Prozessorgeneration war Intel Vorreiter, lieferte die fortschrittlichsten und schnellsten CPUs, die anderen mussten nachziehen. Doch mit dem K7 alias Athlon war AMD erstmals auf gleicher Höhe mit dem Marktführer - und am 22. April 2003 zieht der Konkurrent sogar vorbei: AMD
präsentiert an diesem Tag den K8-Prozessor und dessen 64-Bit-Architektur, selbstbewusst "AMD 64" genannt. Im Grunde handelt es sich beim K8 um ein klassisches 32-Bit-Design, doch wurde es um den 64-Bit-Modus erweitert; die entsprechenden Register lassen sich allerdings nur mit einem passenden Betriebssystem nutzen. Außerdem neu sind SSE2, der integrierte DDR-Speichercontroller und interne Verbesserungen, die deutliche Performance-Zuwächse versprechen, auch ohne die hohen Taktraten des Pentium 4. Der Chip, bislang als "Hammer" bekannt, kommt zuerst als Serverprozessor Opteron samt neuem Sockel 940 auf den Markt; mit den drei ersten Modellen 240, 242 und 244 für Zwei-CPU-Systeme versucht AMD endlich einen Einstieg in den profitablen Servermarkt. Und das gelingt, im Gegensatz zum Vorgänger Athlon MP wird der Opteron zu einem Erfolg, der sich mit der Desktop-Variante Clawhammer alias Athlon 64 fortsetzt. Diesmal ist AMD der Vorreiter - und Intel muss nachziehen: Still und heimlich integriert der Marktführer die 64-Bit-Technik bald in die eigenen Pentium-Prozessoren. "AMD 64" nennt er sie allerdings nicht.
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Moderator
22.04.2012 11:28
"Mit jeder neuen Prozessorgeneration war Intel Vorreiter, lieferte die fortschrittlichsten und schnellsten CPUs, die anderen mussten nachziehen."
Das ist ein wirklich schlechter Witz für Leute, die noch Prozessoren wie Motorola 680xx, Zilog Z8000 usw. gekannt haben. Das mit Abstand schlechteste Konzept, die x86-Architektur hat sich leider durchgesetzt. Kein durchgängiger Befehlssatz, schlechte Speicherverwaltung, nicht durchgängige Registersätze, schlechte Adressierbarkeit, schlechte Codeoptimiertbarkeit für Compiler.
Der Artikel bezieht sich einzig auf x86.
IBM hatte sich nun mal für die billigste Lösung entschieden und damit war jede andere, nicht "IBM kompatible", Architektur über kurz oder lang dem Tode/der Nische geweiht.
Komplett-PC-Käufer
22.04.2012 10:24
Wie steht so schön im Artikel:
"Mit jeder neuen Prozessorgeneration war Intel Vorreiter, lieferte die fortschrittlichsten und schnellsten CPUs, die anderen mussten nachziehen."
Das ist ein wirklich schlechter Witz für Leute, die noch Prozessoren wie Motorola 680xx, Zilog Z8000 usw. gekannt haben. Das mit Abstand schlechteste Konzept, die x86-Architektur hat sich leider durchgesetzt. Kein durchgängiger Befehlssatz, schlechte Speicherverwaltung, nicht durchgängige Registersätze, schlechte Adressierbarkeit, schlechte Codeoptimiertbarkeit für Compiler.
Freizeitschrauber
25.04.2011 13:58
Oha, wieder was gelernt.