Windows auf einen Netbook war eher die Ausnahme.

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Obwohl Linux bei Einführung der Netbooks dominierte, übernimmt Microsoft Windows (besonders Windows XP) ein Jahr später eine sehr deutliche Markführung in diesem Segment.

Microsoft Campus Redmond Quelle: Microsoft Microsoft Campus Redmond Während der zweiten Jahreshälfte 2008 lag der Marktanteil von Windows auf Netbooks noch bei unter 10%. Aufgrund der eingeschränkten Systemperformance und der geringeren Kosten war Linux damals noch die erste Wahl für Netbooks.

Laut Brandon LeBlanc von Microsoft waren viele Kunden mit der ursprünglichen Konfiguration "Netbook mit Linux" nicht zufrieden und reklamierten sie. Die Kunden erwarteten den gleichen Funktionsumfang und Handhabung wie auf ihren Desktop-Systemen, auf denen zum größten Teil Windows installiert ist.

Mittlerweile ist der Marktanteil von Windows auf Netbooks auf über 96% (im Februar) angewachsen. Obwohl Windows XP (aufgrund der geringeren Systemanforderungen gegenüber Vista meistens auf Netbooks eingesetzt) von Microsoft als "Auslauf-Produkt" bezeichnet wird, gibt sich LeBlanc gelassen - da es spezielle Versionen des neuen Microsoft-Betriebssystems Windows 7 geben wird, die für Netbooks optimiert sind (informationweek.com berichtete).

PCGH-Preisvergleich - Netbooks
PCGH-Preisvergleich - Betriebssysteme

Links zum Thema:
Erfahrungsbericht: Windows 7 auf dem Eee-PC-Netbook
Netbook-Edition von Windows 7 bestätigt
Windows 7: Microsoft optimiert für Netbooks

Bildergalerie

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Mipfelzuetze PC-Selbstbauer(in)
        Soso... Mikrosaft erklärt, man habe die Weltherrschaft über die Netbooks übernommen - und schon ist das ein Fakt.

        Aber ganz so sicher scheint es dann doch nicht zu sein:

        heise online - 09.04.09 - Canonical: Microsoft übertreibt XP-Dominanz bei Netbooks
      • Von ajikiri Komplett-PC-Aufrüster(in)
        würde ich mir jetzt ein netbook kaufen, würde auch erst mal xp runterfliegen und ein schön schlankes arch draufwandern, das bei einem bruchteil des speicherverbrauchs den gleichen, wenn nicht einen grösseren funktionsumfang hat, je nachdem, was ich installiere.
        ach, und mit einem bruchteil meine ich die 55 MB ram die mein desktop hier auf meinem pc direkt nach dem hochfahren braucht. macht das mit xp...

        wie flozn schon sagte, die vorinstallierten dinger sind wirklich mist, soweit ich das jetzt bei mehrern geräten feststellen konnte. da ist es kein wunder, dass die keiner will.
      • Von flozn Freizeitschrauber(in)
        Ich kann hier nur vom Aspire One sprechen, und zumindest das darauf installierte Linux-Derivat kann man völlig vergessen.
        Unzählige modifizierte Pakete und dazu noch ein Asus-eigener Paketmanager... Horror!
        Meinem geliebten Debian fehlte zumindest damals zum Erscheinungsdatum des Aspire One einiges an Treiberunterstützung, weshalb nach wenigen Tagen XP "drübergebügelt" wurde.
        Edit:
        Auf meinem Linux-Server habe ich erst kürzlich von Etch auf Lenny umgestellt - ich liebe Risiko.
        Editieren der sources.list, aptitude update, aptitude dist-upgrade und ein Neustart... Das war's!!!
        LAMP, SSH, TorrentFlux, Samba, ... rennen ohne auch nur irgendetwas "rumfummeln" zu müssen - das nenne ich Komfort.
      • Von Dragonix Freizeitschrauber(in)
        Also das von den hohen Rückgaberaten kenn ich bislang nur von MSI.
        Zitat von http://blog.laptopmag.com/one-third-of-dell-inspiron-mini-9s-sold-run-linux
        According to Dell, the the return rate of Ubuntu running Mini 9s are comparable to the XP rate, which we are told is “very low.”
        ==>Bei DELL schauts scheinbar nicht so aus.

        Aber falls es wirklich so sein sollte, dass die Rückgabezahlen von Linux höher sind, wäre denk ich die Erkläung schnell gefunden: Viele Leute haben einfach keinen Plan von dem was sie kaufen, und beim ersten Hochfahren fehlt dann unten links das Windows-Zeichen ==> So ein scheiss will ich nedd, schick ich zurück.

        Warum wahrscheinlich weniger Geräte mit Linux als mit Windows verkauft werden, kann ich mir eigentlich auch ganz gut erklären: Das Linux Gerät ist meistens ~10€ billiger, hat dafür eine schlechtere Ausstattung (sei es weniger RAM/HDD, ...). Da würde ich auch die Win-Version kaufen...

        Grüße
      • Von Mike1 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Moerderblume
        Also zumindest von Ubuntu her kenne ich die Paketverwaltung, mit der man in der Lage ist, Software (freeware), die man benötigt, nachzuinstallieren.
        freeware != Free Software
        Zitat
        Was ist daran nicht benutzerfreundlich? Unter Windows musst du dafür erst alle möglichen Webseiten durchsuchen, um ein vernünftiges kostenloses Programm zu finden.
        Package Manager ist sowieso einer der größten Vorteile von GNU/Linux

        Zitat
        Und was die Treiber angeht, hatte ich bisher nur Probleme bei ganz spezieller Hardware, wo dann es dann aber meistens an der mangelnden Unterstützung der Treiberentwickler für Linux durch die Hersteller lag (z.B. X-fi von Creative oder WLAN-Stick von AVM).
        das wird aber auch beständig besser. Zumindest für die X-Fi gibt es mittlerweile Treiber, ka wie es um W-LAN Adapter von AVM bestellt ist...
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