Erfolgreich fensterln: Microsoft Windows 3.1 (PCGH-Retro, 6. April)
Das erste erfolgreiche Windows wird ausgeliefert - das geschah am 6. April. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
...1992: Auch wenn es Microsofts grafischen DOS-Aufsatz schon seit mehreren Jahren und in mittlerweile drei Versionen gibt: Erfolgreich ist Windows bislang nicht. Noch immer werden die meisten PCs über die altertümliche DOS-Kommandozeile bedient, während Apples Macintosh-Linie längst per Maus und grafischer Oberfläche angesteuert wird. Das soll sich am 6. April 1992 ändern: An diesem Tag liefert Microsoft die neue Windows-Version 3.1 aus, erstmals auch als Update-Version. Zwar fällt der Versionssprung gegenüber Windows 3.0 nicht sonderlich groß aus, doch sind die Änderungen folgenreich: Erstmals enthält Windows skalierbare True-Type-Schriftarten, die das Fenster-OS schlagartig tauglich fürs Desktop-Publishing machen - bislang eine Apple-Domäne. "Drag and Drop" mit der Maus wird eingeführt, was den Komfort erhöht; außerdem versteht sich Windows nun auf schnellere Modems und höhere Bildschirmauflösungen. 3.1 wird die erste wirklich erfolgreiche Windows-Version und legt den Grundstein für die spätere Dominanz dieses Systems.
Mehr Infos zur Windows-Geschichte: 28 Jahre Microsoft Windows: Von Flops, Comebacks und OS-Legenden

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Diskjockey yeah
Vorteil hier war, dass die ATM Schriften mit denen der Postscriptinterpreter in den Druckern übereinstimmten (WYSIWYG bis zum Ausdruck).
Das war bei den mitgelieferten Truetype Schriften ab Windows 3.1 nicht so und ohne vernünftigen Ersetzungstabellen zwischen Postscript (17/ 35 Schriften im Drucker) und Truetype in Windows musste/ konnte man ab PCL4.5 die TT Schriften in den Drucker laden (meist Laser) oder die gesamte Seite als Grafik drucken (Tinte und Nadel). Beides kostete zusätzlichen Druckerspeicher oder/ und Geschwindigkeit.
Netzwerkfunktionalität (Client) konnte man schon unter DOS hinzufügen. Da gab es kaum einen Unterschied zu Windows 3.0.
Erst WfW brachte das MS eigene Peer to Peer Netzwerk mit.
Mit 386 und 4 MByte RAM konnte man schon was anfangen - z.B. OS/2 installieren
Leider kann/ konnte man sich beim IBM Marketing meist nur anschauen, wie man den Massenmarkt bestenfalls ignoriert.
Wenn man sich überlegt, dass man über Linux zu dieser Zeit schon präemptives Multitasking haben konnte, kann man nur staunen, dass MS seinen rückständigen DOS-Unterbau weitere 10 Jahre vertreiben konnte.
Was haste denn mit der Möhre überhaupt noch gemacht? Ich mein, zu der Zeit war mit nem 386er absolut nichts habwegs aktuelles lauffähig, ohne CD-Laufwerk erstrecht nicht.