Geforce 3D Vision: Call of Duty (15) [Quelle: siehe Bildergalerie]
An vielen Cebit-Ständen konnte man die 3D-Brillen von Nvidia, 3D Vision, im Einsatz sehen. Offenbar scheint Nvidia Offensive im Bereich 3D für Spieler gut anzukommen bei den Partnern. Auch die Spiele-Entwickler freuen sich offenbar darüber, dass es wieder eine Initiative in dieser Richtung gibt. Das zumindest vermittelt eine
Pressemitteilung von Nvidia, die diverse Entwickler und deren Vorhaben zitiert, 3D Vision in kommenden Spielen ab Werk mit allen zur Verfügung stehenden Features zu unterstützen.
PC Games Hardware erfuhr im Gespräch mit Nvidia, dass die ersten Brillen nun doch erst im April in den Handel kommen sollen. Der Preis liegt ungefähr bei 160 bis 170 Euro. Bisher ging man davon aus, dass 3D Vision spätestens im März in Deutschland erscheint. Offenbar ist es nicht ganz so einfach, Abläufe wie Garantie und Rückgaberecht in Deutschland zu regeln, denn 3D Vision wird in den USA schon angeboten.
Bei den Systemvoraussetzungen sollten Sie beachten, dass Nvidia nur Treiber für Windows Vista oder höher zur Verfügung stellt. Das Treibermodell von Vista sei einfacher, erklärte uns Nvidia dazu. Für neue Produkte wie 3D Vision würde es sich nicht lohnen, Treiber-Support für ältere Betriebssysteme zu bieten.
In der aktuellen PC Games Hardware, die seit 4.3.2009 im Handel liegt, ist im Übrigen ein ausführlicher Hands-on-Test von 3D Vision zu finden.
Geforce 3D Vision: Voraussetzungen 1. Geforce 3D Vision 3D-Brille
2. Monitor mit 120 Hertz Wiederholfrequenz (z. B.
Samsung SyncMaster 2233RZ oder Viewsonic FuHzion VX2265wm) - alternativ 100 Hz+ CRT, spezielle DLP HD-TVs oder 3D-Projektoren
3. Eine Geforce-Grafikkarte (theoretisch reicht 8800 GT oder besser, praktisch ist 9800 GTX+ aufwärts zu empfehlen)
4. Windows Vista 32 / 64 Bit
5. DirectX-Spiel
6. Core 2 Duo/Athlon 64 X2, mind. 1 GiByte RAM
Nvidia verspricht, dass über 300 Spiele "out of the box" mit der 3D-Brille funktionieren. Allerdings werden erst kommende Spiele oder solche, die nachträglich einen Patch spendiert bekommen, einen 3D-Effekt über den Monitor hinaus in Richtung Spieler zeigen. Nvidia gibt weiterhin an, dass mit der 3D-Brille auch stereoskopische Screenshots oder auch Videos betrachtbar sind.
Einen ausführlichen Bericht zur
Technik von Geforce 3D Vision und einen ersten Hands-on-Test hatten wir bereits auf PC Games Hardware Online veröffentlicht.
Alle Artikel zu
Grafikkarten von Nvidia und AMD/Ati finden Sie auf der Grafik-Themenseite. Eine aktuelle Grafikkarten-Kaufberatung finden Sie im Artikel
Ati- und Nvidia-Grafikkarten: Test-Übersicht und aktuelle Kauf-Tipps. Mehr zum
Geforce-Entwickler Nvidia und
Radeon-Entwickler AMD erfahren Sie in unseren Themen-Specials.
Moderator
08.03.2009 15:54
Die wollen halt auch ihre Arbeit bezahlt haben und soweit ich weiß würde elsa nicht von nvidia gekauft, sie müssen es also für sich selbst "neu"erfinden. (Sollte ich mich irren, nehme ich den letzten absatz gerne zurück)
Elsa wurde nicht von Nvidia gekauft, aber die Treiberunterstützung gabs damals auch schon direkt von Nvidia.
Und die Langsamkeit von TFTs mag ein Problem für das Prinzip an sich sein - es wurde aber nicht das Prinzip oder gar der Treiber angepasst, sondern die TFTs
Nöp, imho sollte Nvidia keinerlei Kosten gehabt haben, außer der Entwicklung der Brille - und die ist nun auch nichts exotisches und abgesehen davon hatte Elsa ja seinerzeit das gleiche Problem und eine geringere Stückzahl, so dass es imho keinen Grund gibt, warum eine 3D Vision soviel teurer als eine Revelator sein sollte.
Gesperrt
08.03.2009 00:34
übelste kopfschmerzen
PCGH-Community-Veteran
07.03.2009 20:32
Man lässt den Grafikchip zwei Perspektiven berechnen - fertig. Die Ausgabe derselbigen kann dann auf jeder Karte gleich erfolgen.
Wobei es mich jetzt spontan wirklich interessiert, was dabei herauskommt, wenn man die Bilder vertauscht...
@all, die morgen noch auf die Cebit gehen: Setzt die Brille mal verkehr rum auf und berichtet
das stimmt, aber trotzdem müssen sie erst mal gelößt werden. gerade hinsichtlich der "langsamen" tfts im vergleich zu CRTs (wofür es damals gemacht wurde).
Die wollen halt auch ihre Arbeit bezahlt haben und soweit ich weiß würde elsa nicht von nvidia gekauft, sie müssen es also für sich selbst "neu"erfinden. (Sollte ich mich irren, nehme ich den letzten absatz gerne zurück)