Der Pentium III kommt, Asus Marine-Cool zeigt sich (PCGH-Retro, 26. Februar)

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Der Pentium III kommt, Asus Marine-Cool zeigt sich (PCGH-Retro, 26. Februar)
Quelle: PC Games Hardware

Der Pentium III kommt und Asus zeigt das Marine-Cool-Konzept-Board - das geschah am 26. Februar. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.

...1999: Eine Revolution ist er nicht, der neue Prozessor, den Intel am 26. Februar vorstellt: Der Pentium III basiert mit seinem Katmai-Kern weniger auf einer völlig neuen Architektur als vielmehr auf seinem Vorgänger, dem Pentium II alias Deschutes. Abgesehen vom moderat auf bis zu 500 MHz gestiegenen Kerntakt ist die Befehlssatzerweiterung ISSE (später nur noch SSE genannt) die größte Änderung, bringt jedoch ohne angepasste Programme noch keine Vorteile. Nach wie vor sitzt der Chip gemeinsam mit dem 512 KiByte großen L2-Cache auf einer Platine, die auf dem Mainboard nicht in einem Sockel, sondern in einem Slot 1 genannten Steckplatz unterkommt. Erst der Nachfolger Coppermine wechselt zurück zum handlicheren Sockel.

… 2009: Asus zeigt PC Games Hardware auf der Cebit erstmals das Konzept-Mainboard "Marine Cool". Leider ist diese Studie nie in den Handel gekommen, aber die Ideen waren beeindruckend: Auf dem Board verlötete RAM-Chips sollten für einen Start auch bei inkompatiblem oder fehlerhaftem Steck-RAM sorgen. Eine ebenfalls fest installierte Lithium-Polymer-Batterie sorgt für eine kurzzeitige Überbrückung bei Stromausfällen und die ausladende Kühlung nutzt eine Keramikplatte in Verbindung mit Wärmeleitröhrchen. Sie soll dadurch bis zu zwei Mal schneller die Wärme ableiten können als herkömmliche Konstruktionen. Weitere Informationen dazu gibt es im Original-Artikel von PC Games Hardware Online.

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    • Kommentare (48)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von troppa Software-Overclocker(in)
        Als Asus Boards noch eigene Namen hatten... Heute kennt jeder nur noch Maximus, Crosshair und vlt. noch Rampage.
        Muss aber zugeben, dass mir das Marine Cool auch entfallen ist. Da hat das Vorjahresprotoboard Pinotnoir doch mehr Spuren in meinem Gedächnis hinterlassen. Damals gabs auch ein Asus G-surf mit so extra Vorrichtungen damit man auf der LAN keiner den RAM und Maus und Tastatur klaut. Bei den aktuellen RAM Preisen vlt. mal ne Idee die wieder belebt werden könnte.

        Kann mich noch erinnern als das erste Crosshair rauskam. Hatte damals das A8N32-SLI Deluxe mit Sockel 939.
        Habe mich damals aber für ein Striker (non Extreme) und damit Core 2 Quad entschieden. Alternative zum Crosshair wäre übrigens das M2N32-SLI Premium Vista Edition oder M2N32-SLI Deluxe Wireless Edition gewesen, aber bis man das ausgesprochen hatte... Da waren die paar Euro Aufpreis bestimmt gut investiert...

        Sry, aber der alte Mann erzählt wieder vom Krieg...

        Was ich eigentlich fragen wollte, ob sich noch wer sich noch an das Asus Blitz, Commando, Crossblade, Gryphon, Sabertooth und Striker erinnert.

        Auch ein Name an den sich kaum einer erinnern wird ist in dem Zusammenhang der Zusatz 'Black Pearl'. Hat Asus lang nicht mehr verwendet. To be fair heute sind ja auch die meisten Boards schwarz, wobei das legendäre CUSL2-C Black Pearl eigentlich bei weitem nicht komplett schwarz war. Für mich aber immer noch das Halo-Board schlechthin. Ich hab mir damals geschworen, dass ich wenn ich irgendwann im Lotto gewinne, mir eins kaufen werde und dass hat sich bis heute nicht geändert.

        Edit: Ja, ich weiß sag mir du bist ein Übernerd, ohne mir zu sagen, dass du ein Übernerd bist.
      • Von troppa Software-Overclocker(in)
        Als Asus Boards noch eigene Namen hatten... Heute kennt jeder nur noch Maximus, Crosshair und vlt. noch Rampage.
        Muss aber zugeben, dass mir das Marine Cool auch entfallen ist. Da hat das Vorjahresprotoboard Pinotnoir doch mehr Spuren in meinem Gedächnis hinterlassen. Damals gabs auch ein Asus G-surf mit so extra Vorrichtungen damit man auf der LAN keiner den RAM und Maus und Tastatur klaut. Bei den aktuellen RAM Preisen vlt. mal ne Idee die wieder belebt werden könnte.

        Kann mich noch erinnern als das erste Crosshair rauskam. Hatte damals das A8N32-SLI Deluxe mit Sockel 939.
        Habe mich damals aber für ein Striker (non Extreme) und damit Core 2 Quad entschieden. Alternative zum Crosshair wäre übrigens das M2N32-SLI Premium Vista Edition oder M2N32-SLI Deluxe Wireless Edition gewesen, aber bis man das ausgesprochen hatte... Da waren die paar Euro Aufpreis bestimmt gut investiert...

        Sry, aber der alte Mann erzählt wieder vom Krieg...

        Was ich eigentlich fragen wollte, ob sich noch wer sich noch an das Asus Blitz, Commando, Crossblade, Gryphon, Sabertooth und Striker erinnert.

        Auch ein Name an den sich kaum einer erinnern wird ist in dem Zusammenhang der Zusatz 'Black Pearl'. Hat Asus lang nicht mehr verwendet. To be fair heute sind ja auch die meisten Boards schwarz, wobei das legendäre CUSL2-C Black Pearl eigentlich bei weitem nicht komplett schwarz war. Für mich aber immer noch das Halo-Board schlechthin. Ich hab mir damals geschworen, dass ich wenn ich irgendwann im Lotto gewinne, mir eins kaufen werde und dass hat sich bis heute nicht geändert.

        Edit: Ja, ich weiß sag mir du bist ein Übernerd, ohne mir zu sagen, dass du ein Übernerd bist.
      • Von Scandro1d Freizeitschrauber(in)
        Dieses ASUS-Mainboard sieht richtig richtig schick aus!
      • Von Gast1772925001
        Zitat von DJKuhpisse
        Ich hatte bis vor ein paar Wochen noch einen Pentium 3 600 Coppermine Slot 1 als Printserver laufen. Da mein neues Mainboard LPT hat, wird der nun nicht mehr benötigt.
        Der entsprechende PC wurde übrigens verkauft - jetzt gibt es noch nen Pentium 3 600, aber ohne Mainboard, ich kann den nicht testen.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Man konnte den Cache auch auf einem Sockel-Substrat unterbringen – genau das hat der Vorgänger Pentium Pro ja gemacht. Nur sind CPU-Substrate wesentlich teurer und wenn man die Fläche nicht zu weit eskalieren lassen wollte, musste man einen SRAM-Chip mit doppelter Breite nehmen, der ebenfalls deutlich teurer war. Für den Pentium II Overdrive, also die Nachrüstlösung für Sockel-8-Boards hat man genau das gemacht, Pentium II waren wesentlich günstiger. Genial finde ich bis heute, dass dadurch die CPU direkt mit dem Kühler verbunden und beides als ein Modul ein- und ausgebaut werden kann. Kein rumgematsche mit Wärmeleitpaste, kein Geschraube, kein rumhantieren mit Kleinteilen im Gehäuse, wenn man mal basteln will. Einfach rein-raus wie mit einer Grafikkarte.
      • Von antonrumata Freizeitschrauber(in)
        Den Zwischenschritt einer CPU als Steckkarte fand ich gar nicht so schlecht. Anders war es technisch nicht möglich, den wichtigen Second Level-Cache in der Nähe der CPU unterzubringen. Der Pentium III war schon eine gute CPU, auch wenn die Befehlserweiterung am Anfang nicht viel gebracht hat.
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