Intels erster Celeron (PCGH-Retro, 15. April)

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Intels erster Celeron (PCGH-Retro, 15. April)
Quelle: PC Games Hardware

Intels 'Covington' Celeron attackiert AMD und Cyrix - sowie den Pentium II - das geschah am 15. April. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.

…1998: Wer sich einen i386DX nicht leisten konnte, griff zum i386SX - der war langsamer, aber eben auch billiger. Die günstigere Alternative zum i486DX hieß ebenfalls SX, sie kam ohne mathematischen Coprozessor (x87) aus. Doch anders sah es mit dem 586 alias Pentium aus: Zu ihm gab's keine hausinterne Discount-Alternative - eine Lücke, die AMD und Cyrix nur allzu gern füllten. Diesen Fehler beging Intel aber nicht noch einmal, der Pentium II sollte wieder einen eigenen Low-Cost-Bruder erhalten. Den bekommt er am 15. April 1998: An diesem Tag erscheint der Covington, besser bekannt unter seinem Verkaufsnamen Celeron. Der Prozessor läuft mit 266 bis 300 MHz und sitzt wie der große Bruder auch im Slot 1, seine Performance allerdings hat mit diesem wenig gemein: Der Celeron muss vollständig auf einen L2-Cache verzichten und arbeitet daher in den meisten Anwendungen und Spielen ziemlich langsam. Diesen schlechten Ruf legt der Celeron aber bald ab: Der Covington-Nachfolger Mendocino erhält wieder einen L2-Cache, der zudem höher getaktet ist als beim Pentium II - sodass der zweite Celeron nun sogar oft schneller ist als ein teurer PII bei gleichem Takt. Ein weiterer Fehler, den Intel bei späteren Versionen vermeidet; später leistet der Celeron genau das, was man für seinen Preis erwartet.

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    • Kommentare (28)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von GreenBlue19 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von soulstyle
        Ich habe mich von Celeron immer ferngehalten.
        Die CPU wurde damit abgeworben das sie nicht Fließkommazahlen direkt berechnen konnte und dadurch Prozesse langsamer berechnet werden konnten.
        Zumindest war es damals so.
        Keine Ahnung wer dir das geflüstert hat, aber technisch betrachtet war der erste covington celeron nix weiter als ein Pentium 2 ohne L2 Cache, zumal ja zu der Zeit alle CPU Hersteller große Schwierigkeiten hatten größere Mengen L2 Cache in die CPU Dies zu integrieren ohne das dabei massig Auschuss ensteht, den man wohl hätte billiger und sinnvoller hätte verkaufen können, also hat man sich eben für die Slot Bauform entschieden & dem P2 satte 512 kbyte L2 Cache als externe chips mit auf den Weg gegeben die halt nur mit halbem cpu Takt liefen...

        Aber die Sache mit den Fließkommazahlen war zu Pentium 2 Zeiten schon lange kein Thema mehr, CPUs mit integrierter FPU gab's schon lange vorher erstmalig mit dem intel 486DX, die CPUs die zu der Zeit Auschuss gewesen wären weil die FPU defekt war, hat intel dann als billigere SX CPUs verkauft, zumal FPU Fähigkeiten damals noch eher für Profis relevant waren & der geneigte Heimanwender da noch nicht unbedingt viel Nutzen von einer FPU gehabt hätte...
      • Von GreenBlue19 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von soulstyle
        Ich habe mich von Celeron immer ferngehalten.
        Die CPU wurde damit abgeworben das sie nicht Fließkommazahlen direkt berechnen konnte und dadurch Prozesse langsamer berechnet werden konnten.
        Zumindest war es damals so.
        Keine Ahnung wer dir das geflüstert hat, aber technisch betrachtet war der erste covington celeron nix weiter als ein Pentium 2 ohne L2 Cache, zumal ja zu der Zeit alle CPU Hersteller große Schwierigkeiten hatten größere Mengen L2 Cache in die CPU Dies zu integrieren ohne das dabei massig Auschuss ensteht, den man wohl hätte billiger und sinnvoller hätte verkaufen können, also hat man sich eben für die Slot Bauform entschieden & dem P2 satte 512 kbyte L2 Cache als externe chips mit auf den Weg gegeben die halt nur mit halbem cpu Takt liefen...

        Aber die Sache mit den Fließkommazahlen war zu Pentium 2 Zeiten schon lange kein Thema mehr, CPUs mit integrierter FPU gab's schon lange vorher erstmalig mit dem intel 486DX, die CPUs die zu der Zeit Auschuss gewesen wären weil die FPU defekt war, hat intel dann als billigere SX CPUs verkauft, zumal FPU Fähigkeiten damals noch eher für Profis relevant waren & der geneigte Heimanwender da noch nicht unbedingt viel Nutzen von einer FPU gehabt hätte...
      • Von Balanarius Freizeitschrauber(in)
        Daran konnte ich mich noch gut erinnern und der Performance-Unterschied war damals gewaltig, gerade wegen des mageren Level-Caches beim Celeron. Wir haben immer einen großen Bogen um diese Teile gemacht
      • Von soulstyle Lötkolbengott/-göttin
        Ich habe mich von Celeron immer ferngehalten.
        Die CPU wurde damit abgeworben das sie nicht Fließkommazahlen direkt berechnen konnte und dadurch Prozesse langsamer berechnet werden konnten.
        Zumindest war es damals so.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Einen "Celeron" hatte ich nie. Aber das AMD Gegenstück "Duron".
      • Von Demonix Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Thomas2605
        Oh ja so ein Celeron 300A war damals echt cool vom P/L Verhältnis... einfach per Jumper FSB66 auf FSB100 ging eigentlich immer und damit war er in Spielen oft am P2 400 dran... ich manchen Anwendungen die nicht von einem großen Cache profitiert haben war der Celeron sogar schneller als ein P2 450 da der Cache im Celeron mit vollen Takt lief.
        Wie cool war Jumper übertakten... ging bis in die Zeit vom C2D / C2Q Hervorragend (OK zwischendrin war es mal der Bleistift)
        Jumper? Nö!! Abit BH6 ist das Zauberwort!

        Meiner Meinung nach die beste Kombi damals, Abit BH6 + Celeron 300A. Ich selbst hatte damals zig Systeme mit aufgebaut, war unschlagbar! Auch konnte man auf Basis von Gigabyte GA-6BXDS Dual SLOT1 Mainboards ein Dual Celeron 300A System aufbauen, obwohl laut Intel nicht unterstützt, mit paar Lötbrücken und Windows 2000 lief das ganze dennoch! Dual 450MHz, war im Jahr 1999-2000 (win 2000 Beta oder NT) einfach unschlagbar vor allem zu dem Preis! Dual PII 450 Systeme haben das dreifache gekostet.....
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