Vom Intel 80286, id Software, Java und Pentium 4 Prescott (PCGH-Retro, 1. Februar)

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Vom Intel 80286, id Software, Java und Pentium 4 Prescott (PCGH-Retro, 1. Februar)
Quelle: PC Games Hardware

Vom Intel 80286, id Software, Java und Pentium 4 Prescott - das geschah am 1. Februar. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.

...1982: Intels 8086-Prozessor steckte als im ersten IBM-PC von 1981 und erlangte dadurch weltweite Bekanntheit. Doch nur wenige Monate später stellt Intel bereits den Nachfolger dieses Chips vor: den 80286. Er ist abwärtskompatibel zu seinem ebenfalls 16-bittigen Vorgänger, kann im Gegensatz zu diesem aber bis zu 16 MiByte RAM nutzen. L1- oder L2-Caches gibt's noch nicht, bei einer Kernspannung von 5 Volt erreicht der Chip mit seinen 134.000 Transistoren ganze 16 MHz - Nachbauten anderer Hersteller schaffen später bis zu 25 MHz. Nennenswerte Verbreitung findet der "286er" erst in IBMs PC/AT von 1984.

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...1991: Nach ihrem Weggang von Softdisk gründeten John Carmack, Adrian Carmack, John Romero und Tom Hall unter tatkräftiger Mithilfe von Jay Wilbur die Firma id Software. Berühmt-berüchtigt wird die Firma nicht nur durch fortschrittliche technische Meilensteine - unter anderem wird ihr die Erfindung des Genres der Egoshooter zugeschrieben - sondern vor allem durch die Kontroverse über diverse in Deutschland indizierte und aufgrund von Nazi-Symbolik gar beschlagnahmter Software. Doch mit Doom, welches zwischenzeitlich vom Index gestrichen wurde, legten die Texaner nicht nur den Grundstein für moderne Egoshooter, sondern auch für die Verteilung über das Internet. Mit dem inoffiziellen Nachfolger Quake wurden Internet-Multiplayer-Spiele salonfähig. Weitere Informationen finden Sie in unseren Geburtstagsspecials zu Doom und Quake.

Bildergalerie

...1991: Sun Microsystems beginnt mit der Entwicklung von Java (das zu diesem Zeitpunkt allerdings noch "Oak" heißt). Die Technik, benannt nach einer bei den Entwicklern besonders beliebten Kaffeesorte, besteht aus einer objektorientierten Programmiersprache und der zugehörigen Laufzeitumgebung. Besonderes Merkmal ist die Plattform-Unabhängigkeit, denn Java-Programme laufen auf praktisch allen Betriebssystemen - meist innerhalb des Browsers. 2007 wird Java unter die Open-Source-Lizenz GPL gestellt.

...2004: Als Nachfolger für den Northwood bringt Intel den Pentium 4 mit Prescott-Kern auf den Markt. Neu gegenüber seinem Vorgänger sind unter anderem der auf 1 MiByte verdoppelte L2-Cache und die Befehlssatzerweiterung SSE3. Noch gibt's den neuen P4, der mit bis zu 3,4 GHz antritt, nur für den Sockel 478, der neue Sockel 775 samt neuem Namensschema folgt erst im Juni. Der Prescott ist der vorletzte Kern der Singlecore-Reihe Pentium 4 (ihm folgt nur noch der Cedar Mill) und damit einer der letzten Netburst-Vertreter.

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    • Kommentare (27)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von antonrumata Freizeitschrauber(in)
        Zitat von hornsz
        Wer 1992 noch einen 286er neu gekauft hat, war selbst Schuld. Der war zu dem Zeitpunkt schon veraltet. Habe in jenem Jahr meinen ersten eigenen PC gekauft. Einen 386er von AMD - dies war „Einstiegsklasse“ mit rund 2000DM. Der Unterschied zwischen 286 und 386 war beim Kompilieren und anderen Aufgaben immens.
        Meine beiden Staatsexamensarbeiten habe ich auf einem ausrangierten 286er PC mit 1MB RAM und WordPerfect unter DOS geschrieben. 286er waren Anfang der 90er Jahre an der Uni Jena noch weit verbreitet, denn sie waren solide PCs für einfache Tätigkeiten.
      • Von antonrumata Freizeitschrauber(in)
        Zitat von hornsz
        Wer 1992 noch einen 286er neu gekauft hat, war selbst Schuld. Der war zu dem Zeitpunkt schon veraltet. Habe in jenem Jahr meinen ersten eigenen PC gekauft. Einen 386er von AMD - dies war „Einstiegsklasse“ mit rund 2000DM. Der Unterschied zwischen 286 und 386 war beim Kompilieren und anderen Aufgaben immens.
        Meine beiden Staatsexamensarbeiten habe ich auf einem ausrangierten 286er PC mit 1MB RAM und WordPerfect unter DOS geschrieben. 286er waren Anfang der 90er Jahre an der Uni Jena noch weit verbreitet, denn sie waren solide PCs für einfache Tätigkeiten.
      • Von hornsz Kabelverknoter(in)
        Zitat von rolfrandann
        Der 286 hatte eine ziemlich lange Karriere !
        Vobis Denkzettel Juni 1992
        „Alles unter 33 muss weg!“
        Highscreen
        286-20, 20MHz, 1 MB, 52 MB Festplatte, 2 Diskette, 1 Game-Port
        für 1199 DM
        Wer 1992 noch einen 286er neu gekauft hat, war selbst Schuld. Der war zu dem Zeitpunkt schon veraltet. Habe in jenem Jahr meinen ersten eigenen PC gekauft. Einen 386er von AMD - dies war „Einstiegsklasse“ mit rund 2000DM. Der Unterschied zwischen 286 und 386 war beim Kompilieren und anderen Aufgaben immens.
      • Von Sje Komplett-PC-Aufrüster(in)
        80186 und 80188 hatten schon ihre Verbreitung, nur halt nicht in PC's.
        Aber im Embedded-Markt sind sie recht verbreitet gewesen.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von kg79 Komplett-PC-Käufer(in)
        Bereits 1982? 1982 war der 8086 schon ein alter Hut, und steckte im IBM PC auch gar nicht nicht drin, sondern seine beschnittene Variante namens 8088. Außerdem gab es dazwischen noch die 80186 und 80188, die zwar wenig verbreitet waren, aber bei der geschichtlichen Betrachtung nicht unerwähnt bleiben sollten.
      • Von bulli007
        Zitat von S754
        In meiner DOS-Maschine läuft immer noch ein AMD 486 DX2
        Nach wie vor im "produktiven" Einsatz
        Produktiv? ....du betreibst jetzt aber nicht noch eine Mailbox oder
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