Das Ende des Modem-Pioniers (PCGH-Retro 4. Januar)

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Das Ende des Modem-Pioniers (PCGH-Retro 4. Januar)
Quelle: PC Games Hardware

Das Ende des Modem-Pioniers - das geschah am 4. Januar. Jeden Tag wagt PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.

...1999: Es ist das Ende eines Pioniers der Online-Ära: Die Firma Hayes Communications entlässt am 4. Januar 1999 die meisten Mitarbeiter und stellt den Geschäftsbetrieb ein. Hayes war jahrelang führend auf dem wachsenden Markt für Computermodems und entwickelte den AT-Befehlssatz zur Modemsteuerung, der schnell zum Standard wurde. Als Modems zu Massenprodukten und die Gewinne immer kleiner wurden, schaffte es Hayes nicht, auf andere Geschäftsfelder auszuweichen; die Investitionen in den zu kleinen ISDN-Markt erwiesen sich als Fehler. Der Markenname Hayes wird später von der Firma Zoom übernommen und lebt somit weiter - ebenso wie die AT-Befehle.

...2006: Auf der CES in Las Vegas enthüllt Bill Gates gemeinsam mit MTV und dem Sänger Justin Timberlake den neuen Online-Dienst "Urge". Der Service wird in den neuen Windows Media Player 11 integriert und stellt mit seinem Musikangebot eine direkte Konkurrenz für Apples Itunes dar. Wie viele andere Angebote wird Urge jedoch zum Flop. Einen Dämpfer erhält der Dienst zudem im November 2006, als sich herausstellt, dass Microsofts neuer Zune-Player nicht mit den geschützten Musikdateien aus dem Urge-Shop umgehen kann. MTV steigt später aus der Partnerschaft aus und wird durch Real Networks ersetzt, Urge wird in das Real-Angebot Rhapsody integriert - und hört damit praktisch auf zu existieren.

Weitere Informationen
Die Geburt von Itunes (PCGH Retro)
Apple stellt Itunes 9 vor

Bildergalerie

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    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Standeck BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Kondar
        ISDN schaffte (in DLand) 64 kbit/s und das wenn ich mich recht entsinne in beiden Richtungen.
        Man konnte auch zwei ISDN Leitungen koppeln um so auf volle 128 kbit/s zu kommen.
        Natürlich dann auch zu doppelten kosten.
        ISDN bot auch ein besseren Ping als mit Modems.
        In wie weit das sogar als europäische Technologie durchgeht weiß ich nicht mehr.
        In DLand war es relativ gut verbreitet.
        Ja ich hab erst doof geschaut und war dann Stinksauer als ich mit meinem neu erworbenem Half Life 2 nach Hause kam und feststellen musste, dass ich erstmal ein paar Hundert MB übers Internet runterladen und ein mir völlig unbekanntes Programm Namens Steam installieren musste. Ich hatte erst ein paar Tage vorher überhaupt Internet Anschluss über ISDN. Zuvor musste ich Patches auf dem Elern PC runterladen und auf USB Stick laden. Schon krass wenn man bedenkt wie umständlich das alles damals war.
      • Von Standeck BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Kondar
        ISDN schaffte (in DLand) 64 kbit/s und das wenn ich mich recht entsinne in beiden Richtungen.
        Man konnte auch zwei ISDN Leitungen koppeln um so auf volle 128 kbit/s zu kommen.
        Natürlich dann auch zu doppelten kosten.
        ISDN bot auch ein besseren Ping als mit Modems.
        In wie weit das sogar als europäische Technologie durchgeht weiß ich nicht mehr.
        In DLand war es relativ gut verbreitet.
        Ja ich hab erst doof geschaut und war dann Stinksauer als ich mit meinem neu erworbenem Half Life 2 nach Hause kam und feststellen musste, dass ich erstmal ein paar Hundert MB übers Internet runterladen und ein mir völlig unbekanntes Programm Namens Steam installieren musste. Ich hatte erst ein paar Tage vorher überhaupt Internet Anschluss über ISDN. Zuvor musste ich Patches auf dem Elern PC runterladen und auf USB Stick laden. Schon krass wenn man bedenkt wie umständlich das alles damals war.
      • Von Kondar Volt-Modder(in)
        Zitat von t42
        Thema Hayes:
        In den USA hat ISDN nie eine größere Rolle gespielt. Das bot mit 56Kbit/s nicht mehr als damalige Modems.

        ISDN war so gesehen eine europäische Technologie.
        Hersteller wie USRobotics und ELSA lieferten sehr gute und günstige Geräte.
        ISDN schaffte (in DLand) 64 kbit/s und das wenn ich mich recht entsinne in beiden Richtungen.
        Man konnte auch zwei ISDN Leitungen koppeln um so auf volle 128 kbit/s zu kommen.
        Natürlich dann auch zu doppelten kosten.
        ISDN bot auch ein besseren Ping als mit Modems.
        In wie weit das sogar als europäische Technologie durchgeht weiß ich nicht mehr.
        In DLand war es relativ gut verbreitet.
      • Von t42 Kabelverknoter(in)
        Thema Hayes:
        In den USA hat ISDN nie eine größere Rolle gespielt. Das bot mit 56Kbit/s nicht mehr als damalige Modems.

        ISDN war so gesehen eine europäische Technologie.
        Hersteller wie USRobotics und ELSA lieferten sehr gute und günstige Geräte.
      • Von -d11- Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Kusanar
        Also bei "Ende des Modem-Pioniers" musste ich spontan an Elsa denken....
        Ich auch! Meine Internetanfangszeit startete 1998 mit dem guten Elsa 56K Modem, das damals schon usb und "Plug&play" hatte. USB funktionierte, das Plug&play war mehr so manuelles Treiberinstallieren und Hoffen!
      • Von BojackHorseman Freizeitschrauber(in)
        An all die alten Herren hier, die bei Elsa an Modems denken:

        Elsa: Let It Go

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